Zeltlager-Betreuer als "lebende Fackeln" - Zum Glück waren Pfützen in der Nähe
27.07.2009 | 16:21 Uhr 2009-07-27T16:21:00+0200
Grürmannsheide. Bei der Vorbereitung eines Rollenspiels haben sich am Montagmittag ein 23-Jähriger und eine 17-Jährige aus dem Betreuerteam eines christlichen Zeltlagers schwerste Verbrennungen zugezogen.
Der junge Mann wollte als Teufel verkleidet einen Zettel verbrennen, als sein Gewand Feuer fing.
Beide stürzten wie brennende Fackeln ins Freie. Sie konnten sich zum Glück in Wasserpfützen wälzen, die sich unmittelbar in der Nähe ihres Zeltes - auf einer Wiese des Hofes Ostholt - befanden. Trotzdem erlitten sie zum Teil schwerste Verbrennungen. Der 23-jährige Dortmunder wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Bergmannsheilklinik Bochum geflogen. Lebensgefahr bestand nicht. Die 17-Jährige gelangte per Rettungswagen ins Elisabeth-Krankenhaus.
Wie Jonathan Müller und Tim Janzen von der Lagerleitung berichten, gehörte die Zettelverbrennung zur letzten Station eines Rollenspiel über die Abschnitte des Lebens. Den Jugendlichen sollte bewusst gemacht werden, was das Leben ist und was am Ende davon bleibt. Um den Tod zu symbolisieren, hatte sich der 23-Jährige als Teufel verkleidet. Er trug ein langes dunkles Gewand aus Synthetik. Als er den benzingetränkten Zettel mit dem Feuerzeug anzündete, kam es zu einer Verpuffung und das Gewand fing Feuer. Die Flammen griffen auf den Pullover der 17-Jährigen über.
An dem 14-tägigen Zeltlager der christlichen Initiative „Kraftwerk”, das zum sechsten Mal im Raum Iserlohn staffindet, nehmen rund 100 Jugendliche und 50 Betreuer teil. Sie kommen aus evangelisch-lutherischen und freikirchlichen Gemeinden.
13:12
Zu #5 und #8
Bei Unfällen mit Personenschaden wird grundsätzlich die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Den Betroffenen des sträflichen Leichtsinns gute Besserung.
11:02
Nix. Das waren 2 Antworten auf 2 Fragen. Und im Grunde ist es doch so was von egal wer jetzt welche Rechnungen bezahlt. Da brauchen wir uns nun wirklich keine Gedanken drum zu machen.
Und eine Sache wollte ich noch loswerden: Wer sich darüber aufregt, dass es 100 Teilnehmen und nur 50 Mitarbeiter sind, der soll doch im nächsten Jahr selber mitmachen. Ich werds wahrscheinlich tun ;)
10:54
@17
Was hat die Polizei mit der Schadensregulierung zu tun?
Die Krankenkasse ist da schon das bessere Argument. Dumm nur das die, im Gegensatz zum Kunden, längst von einer Vollkaskomentalität abgerückt und so wenig kulant die entstandenen Kosten vom Verursacher zurück vordern.
01:40
@ichhhier: Zufällig weiß ich ein bisschen besser bescheid... Glauben Sie, die Polizei währe nicht vor Ort gewesen? Ich will hier aber auch nicht Informationen an die Öffentlichkeit geben, die dort einfach nichts zu suchen haben. Und wir sind doch alle krankenversichert.
00:08
Meine Kinder sind, waren und werden ins Zeltlager fahren.
Wenn sie mit dem Kopf vor einen Baum laufen oder sich das Bein im Karnickel och brechen spricht man von einem Unfall, das ist Ok und mit diesem Risiko kann ich leben.
Was der Betreuer hier abgeliefert haben nennt sich;
@ #8 Jascha
Fahrlässige Körperverletzung,
nicht zuletzt gegen das 17J. Mädchen.
Was glauben Sie wer die Rechnungen bezahlt, die Kirche?
Und was glauben Sie wie der Rechnungsempfänger reagiert wenn er sieht wie es zu dem Unglück gekommen ist?
18:49
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18:24
Hier eine kurze Antwort auf die Fragen.
Das<Sola ist nicht abgebrochen worden.
Eine entspr.Aufarbeitung mit den Kindern findet statt.
Es wurde keinKind verletzt.
Aus welchen Gründen sollte im nächsten Jahr kein Zeltlager stattfinden.?
Denoch ist es schön das Sie sich für die Kinder interessieren.
Ich bin kein Mitarbeiter des Zeltlagers.
Wenn Sie sich näher dafür interessieren kann ich Ihnen einen Kontakt erstelle.
16:09
Keiner außer den Betreuern zu Schaden
gekommen?
Wie geht es den Kid`s die doch alles hautnah
mitbekommen haben? Gab es eine Notfallseelsorge,
psycholog. Gespräche mit Kindern die geschockt,
traumatisiert sind?
Leider erfährt man davon nichts weiter.
Wurde das SoLa abgebrochen?
Und jetzt schon ist die Rede von einem SoLa
im nächsten Jahr. Ein bißchen kühn und schnell
das Ganze, oder?
Den Opfern wünsche ich nur Gutes und schnelle
Heilung an Leib und Seele.
15:19
Entschuldigung für den Tipfehler.
Das heißt natürlich.Es werden noch Mitarbeiter gesucht und besser geeignet.
15:13
Hier noch an Pete...
Sie scheinen ja weniger Blöd zu sein.
Dann nur zu.
Sie scheinen ja für diese art von Arbeit esser geeignet zu sein.
Im nächsten Jahr erden sicherlich noch sehr sehr gute benötigt.
Eine oder sogar zwei Wochen diese Arbeit zu tun ist schon was.!!!!
Meine Kinder haben dies schon gemacht, die können Ihnen ja eventuell noch ein paar Tips geben.