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Werbegemeinschaft und Heimatverein: Flussufer erlebbar...

Vision vom "Cafe am Lenneufer" soll Wirklichkeit werden

26.09.2008 | 15:26 Uhr
Vision vom "Cafe am Lenneufer" soll Wirklichkeit werden

Letmathe. Am Lenneufer spazieren gehen und beim Kaffeetrinken die Füße über dem Wasser baumeln lassen - warum nicht?! Werbegemeinschaft und Heimatverein haben sich vorgenommen, die Vision „Lenneufer-Cafe´” Wirklichkeit werden zu lassen. Die SPD sagte ihre Unterstützung zu.

„Das von Vereinen betriebene Cafe´ im Volksgarten läuft prima. Warum soll so etwas nicht auch am Lenneufer möglich sein?”, regte der Heimatvereinsvorsitzende Udo Gantenbrink an. Sein Vorschlag fand am Mittwoch in der Gesprächsrunde von SPD-Ortsverein und Werbegemeinschaft große Zustimmung. Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Olaf Hennecke kündigte an, die Angelegenheit politisch zu unterstützen.

Ausgangspunkt der Überlegungen war eine kritische Anmerkung des Werbegemeinschaftsvorsitzenden Ulrich Luther. Der hatte bedauert, dass „unser schöner Fluss” durch den Lennedamm völlig aus dem Stadtbild verschwunden sei. „Am liebsten würde ich den Damm einreißen”, sagte Luther in scherzhafter Übertreibung. Das Lenneufer sei so attraktiv, dass man es für die Bevölkerung zugänglich machen sollte. Es müsse doch irgendwie möglich sein, direkt am Ufer spazieren zu gehen.

Gantenbrink griff den Gedanken auf und wies auf die Treppenstufen hin, die von der großen Bahnhofsbrücke hinunter ans Flussufer führen. Von dort aus müsste sich durch leichtes Zurückschneiden einiger Gehölze doch ein kleiner Spazierweg anlegen lassen. Unter Umständen könnte auch eine Steganlage oder ein Ponton gebaut werden, hieß es in der Diskussion.

Darüber hinaus wurden Überlegungen für das gegenüberliegende Flussufer in Genna angestellt. Durch das Förderprogramm „Stadtumbau West” steht der Stadtteil Genna ohnehin im Brennpunkt des Interesses. Sollten die erhofften Millionenzuschüsse tatsächlich fließen, könnten auch neue Wohnbau-Projekte Wirklichkeit werden. Gantenbrink sprach sich in diesem Zusammenhang für ein „gut durchdachtes Konzept für Wohnen am Wasser” aus. Andere Städte zeigten, dass sehr attraktive Lösungen für Wohnhäuser am Wasser möglich seien. Ein Sammelsurium aus Häusern im unterschiedlichsten Baustil auf kleinen Grundstücken sei allerdings wenig erstrebenswert.

Der 1. Beigeordnete und SPD-Bürgermeisterkandidat Dr. Peter Paul Ahrens nahm den Gedanken wohlwollend auf. Er bestätigte, dass es Überlegungen für eine Wohnbebauung auf dem Gelände der früheren „Westfälischen Ferngas” und angrenzenden Grundstücken gebe. Dabei unterstrich er: Eine so bunte Bebauung wie an der Rauhen Hardt oder an der Dahlbreite in Sümmern komme für Genna nicht in Frage. „Das passt nicht zur vorhandenen Bebauung.” Des weiteren wurde in der Gesprächsrunde auch die Idee erörtert, dass Flussufer an den Wiesen in Genna ein Stück weit zu renaturieren. Eventuell könnte das Flussbett stellenweise verbreitert werden, so dass eine kleine Auenlandschaft ensteht. Dies wäre im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sowohl für den Naturschutz als auch für Erholungszwecke interessant.

Helmut Rauer


Kommentare
27.09.2008
05:39
Vision vom Cafe am Lenneufer soll Wirklichkeit werden
von Klatsch | #1

bla , bla ,bla,

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