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Riesenbild „Der Sämann“ ziert jetzt Saatschule

29.06.2012 | 15:54 Uhr
Riesenbild „Der Sämann“ ziert jetzt Saatschule
In einer kleinen Feierstunde an der Saatschule wurde das Bild „Der Sämann“ enthüllt.

Grüne. Ein ganz besonderes Kunstprojekt hat am Freitag an der Saatschule seinen Abschluss gefunden: Schulleiterin Mariele Rupieper hat zusammen mit acht Schülerinnen und Schülern das Bild „Der Sämann“ enthüllt, das nun eine Wand in der Saatschule ziert.

Rückblick: Das Projekt startete im Oktober des vergangenen Jahres. Im Herbst malten 180 Jungen und Mädchen je ein Bild nach Vorgaben durch die betreuenden Künstler Daniela Schmidt-Baumann, Björn Borgmann und André Peer. Die Kinder orientierten sich an dem Bild „Der Sämann“ von Vincent van Gogh. Die Kinder allerdings malten ihre kleinen Werke nicht im Stile van Goghs, sondern wie Claude Monet, Gustav Klimmt oder Franz Marc.

Nachdem alle Bilder fertig waren, wurden sie in der Saathalle zusammengelegt (wir berichteten). Aus den einzelnen „Puzzle-Bildern“ entstand nach und nach ein Riesengemälde, das einen Sämann zeigt, der auf dem Feld die Saat ausbringt. Welches Motiv hätte besser zur Saatschule gepasst, als dieses?

Selbst der Westdeutsche Rundfunk fand diese Idee so toll, dass er ein Fernsehteam in die Grüne schickte, um darüber zu berichten. Es gab nur ein Problem: Das Giganto-Bild hatte die Maße von 8,50 mal 8,30 Metern, viel zu groß, um in der Saatschule aufgehängt zu werden. Zudem konnte ja jedes Kind sein kleines Originalbild mit nach Hause nehmen.

Aus diesem Grund wurde das Bild vom Fotografen Christian Janda abgelichtet. Das Foto wurde jetzt maßstabgetreu vergrößert, es hat nun ein Maß von 2 mal 2,75 Metern und fand jetzt seinen Platz an der „größten Wand“ der Schule. Daneben wurden auch Postkarten mit dem Motiv gefertigt, die ab sofort in der Saatschule zu haben sind. Schulleiterin Mariele Rupieper bedankte sich ganz besonders bei „Pool-Lehrerin“ Maike Zöppnek, die das Projekt unterstützt hat. Auch die Eltern der kleinen Künstler waren von dem Ergebnis des Kunstprojektes begeistert.

Hartmut Becker

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