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Letmather Kruste

Mit Roggenschrot und Wohltatsanteil

23.02.2011 | 16:05 Uhr
Mit Roggenschrot und Wohltatsanteil
Bäckermeister Gustav von der Brake und die Festgemeinschaft präsentieren die Letmather Kruste

Letmathe. „Ganz, ganz lecker!“ urteilten die Mitglieder der Festgemeinschaft 975 Jahre Letmathe am Mittwoch, als sie erstmals die „Letmather Kruste“ mit Butter und etwas Salz probierten. Das Jubiläumsbrot ist ab sofort in der Bäckerei von der Brake erhältlich, und von jedem verkauften Exemplar wandern 20 Cent in die Kasse des Fördervereins des Hospizes Mutter Teresa.

Als sich die Festgemeinschaft kürzlich den Kopf zerbrach, was auf dem historischen Markt, der anlässlich des Jubiläumsfestes im September im Park von Haus Letmathe geplant ist, verkauft werden könnte, war es Gisela Wydra, die die Idee eines speziellen Brotes hatte. In Gustav von Brake, Meister in Letmathes ältester Bäckerei, war bald jemand gefunden, der die Idee handwerklich umsetzt.

Bei der Letmather Kruste handelt es sich um ein 750 Gramm schweres Roggenmischbrot, aus Natursauerteig mit einem Anteil von herzhaften Roggenschrot. Bislang hat es bei von der Brake kein Brot nach dieser Rezeptur gegeben, es ist also keineswegs nur die Banderole neu. Das ganze Jahr über wird die „Letmather Kruste“ angeboten.

Das Brot ist nur der Auftakt einer Reihe von Spezialitäten aus heimischer Produktion, die zum Ortsjubiläum präsentiert werden sollen. Mehr wollte die Festgemeinschaft gestern noch nicht verraten. Auch, weil man natürlich nicht spricht, wenn man den Mund voll mit Jubiläumsbrot hat.

Reinhard Köster

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