Konsumverhalten im Blick behalten
13.07.2011 | 15:45 Uhr 2011-07-13T15:45:00+0200
Letmathe. Die Zahl der Jugendlichen, die sich aufgrund ihres falschen Konsumverhaltens immer öfter ver- und überschulden, steigt immer mehr. Allein 2010 waren 23 % der 18- bis 25-jährigen Jugendlichen überschuldet.
Oftmals mangelt es den jungen Erwachsenen an Aufklärung bei Finanzierungsangelegenheiten. Was ihnen fehlt, ist eine finanzielle Grundausbildung.
Am Mittwoch waren Eva Kühn und Thomas Werner von der Stiftung „Deutschland im Plus“ in der Letmather Hauptschule zu Gast, um in zwei Unterrichtseinheiten den Schülerinnen und Schülern der Klassen wertvolle Tipps zu geben, wie sie eine Überschuldung verhindern können.
Unterstützt wird „Deutschland im Plus“ von der Märkischen Bank Hagen, die im vergangenen Jahr 5000 Euro und in diesem Jahr weitere 6000 Euro in das Projekt investierte. Zu Gast in der Hauptschule waren von der Märkischen Bank der Letmather Filialleiter Ulrich Schnettler sowie Susanne Olthoff und Hasan Cakir von der Abteilung Kommunikation aus Hagen.
Anhand aktueller Zahlen sprachen Thomas Werner und Eva Kühn mit den Schülern über die Verschuldung und klärten die Frage, warum so viele Menschen in die Überschuldung rutschen. Einen ganz besonderen Schwerpunkt setzten die beiden Referenten in die Ausarbeitung von Budgetplänen. Dabei stellten die Schüler beispielhaft Ein- und Ausnahmen gegenüber und überlegen sich Strategien für den Umgang mit dem eigenen Geld.
„Unser Anligen als Genossenschaftsbank ist, der Überschuldung der Jugendlichen den Kampf anzusagen. Denn das Wohl der Kinder und Jugendlichen, die die Zukunft unserer Region sind, liegt uns besonders am Herzen“, so Ulrich Schnettler. „Deshalb freuen wir uns, das Schulprojekt ,Deutschland im Plus’ unterstützen zu können“.
Um das Erlernte auch zu Hause zu vertiefen und anzuwenden, nahmen die Schülerinnen und Schüler noch eine Broschüre mit. Sie soll quasi als „Nachschlagewerk“ rund um das Thema Überschuldungsprävention dienen.
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