Hausfrauenbund Letmathe auf Donau-Kreuzfahrt
08.07.2008 | 15:30 Uhr 2008-07-08T15:30:00+0200
Letmathe. Wunderschöne Tage verbrachten die Damen des Letmather Hausfrauenbundes auf einer Donau-Kreuzfahrt. Dazu verfasste Bärbel Heimann einen Reisebericht.
Mit dem Bus ging es von Letmathe nach Passau, dort bestiegen die Reisenden nachmittags das Schiff und zunächst wurden die Kabinen bezogen. Das Donau-Kreuzfahrtschiff war mit allem Komfort ausgestattet: Speisesaal, Sonnendeck und Bar. Am anderen Morgen erreichte die Reisegruppe bereits Wien. Nach einem gemeinsamen Mittagessen „entdeckten” die Hausfrauen die charmante Donaumetropole bei einer Stadtführung. Abstecher zum Stefansdom, in den Prater und zur Hofburg durften natürlich nicht fehlen. Besichtigt wurden auch die weltberühmten Häuser, die mit Motiven von Hundertwasser und Klimt verschönert worden sind.
Was wäre ein Wien-Aufenthalt ohne ein Besuch im Café Sacher? Dort genossen die Damen ein Stück der gleichnamigen Torte und die Kaffee-Spezialität „Brauner mit Schlag”.
Mit dem Schiff ging es dann weiter nach Ungarn. Auf dem Programm ein Besuch im Paprika-Museum, ein Tagesausflug in die Puszta, inklusive Reiterspiele und natürlich eine Stadtführung durch Budapest, das „Paris des Ostens”.
Dort gab es viel zu entdecken: der Burgberg, das Schloss, die Fischerbastei, historische Bäder und zahlreiche Markthallen. Erinnerungen an Sissi wurden wach auf Schloss Gödöllö, wo Sissi einst als ungarische Regentin gekrönt wurde. Die Weiterfahrt auf der Donau genossen die Damen des Hausfrauenbundes in vollen Zügen und ließen sich von der Landschaft begeistern. Nächster Haltpunkt war Szentendre, ein bekannter Künstlerort. Weiter ging es nach Visegrad, dass bekannt durch seine Burg ist, auf dem einst Matthias Corvius gewohnt hat.
Von Ungarn ging es weiter in die Slowakei, morgens erreichte das Schiff Bratislava, die slowakische Hauptstadt am Fuß der Kleinen Karpaten, die nur etwa 60 Kilometer von Wien entfernt ist. Bei einem Rundgang durch die Stadt ließen sich die Damen von der Burg mit den vier Ecktürmen und den Historischen, mit EU-Mitteln restaurierten Häusern begeistern.
Bei der Stadtführung wurde auch der Martinsdom besichtigt, in dem viele Monarchen gekrönt wurden und in dem sich Napoleon mit Kaiser Franz versönt hat. Eine Kaffee trinken im „Sputnik”, dazu hatten die Damen in einem 86 Meter hohen Panorama-Café Gelegenheit. Es befindet sich in einem Pfeiler der Brücke, die die Donau überspannt.
Zurück ging es mit dem Schiff nach Wien, wo der Ausklang der Reise bei einem Heurigen und Schrammelmusik gefeiert wurde. Mit dem Bus ging es am nächsten Tag durch die schöne Wachau nach Weissenkirchen und von dort mit dem Schiff zurück nach Passau. Danach brachte ein Bus die Damen zurück in die Heimat.
Bärbel Heimann hat die Geschichte der Tour im Original in Versform verfasst, die beim nächsten Treffen noch für Begeisterung sorgen wird.
0mitdiskutieren