Die Stadt steckt 175 000 Euro in den Saalbau
29.07.2010 | 15:01 Uhr 2010-07-29T15:01:00+0200
Letmathe.Keine Konzerte, Hochzeiten, Versammlungen und Feste finden statt – bis etwa Mitte September ist der Städtische Saalbau ausschließlich eine Baustelle.
Rund 175 000 Euro investiert die Stadt Iserlohn in Letmathes Veranstaltungstempel Nummer Eins, darunter Zuschüsse aus dem Konjunkturpaket II. Mit dem Geld wird zum einen die Attraktivität des Saalbaus verbessert, zum anderen aber auch die bauliche Qualität sowie die Energiebilanz.
Das erste was den Besuchern nach Abschluss der Arbeiten gleich im Foyer auffallen wird - die braunen, beweglichen, hölzernen Trennwände zum kleinen Saal und von dort zum großen Saal werden verschwunden und durch moderne hellgraue ersetzt worden sein. Die neuen Trennwände werden komfortabler ein- und auszufahren sein, die integrierten Türen nicht mehr solchen Lärm beim Öffnen und Schließen verursachen wie jene in den alten Trennwänden. Das helle Grau der Wände ist bereits im Vorgriff auf eine spätere völlig neue Farbgestaltung für das gesamte Innere des Saalbaus gewählt worden, so Monika Redegeld vom Kommunalen Immobilien Management (KIM).
Zur Zeit sind aber die Dachdecker bei der Arbeit, denn das Dach des Kleinen Saals wird rundum neu abgedichtet und wärmeisoliert. Komplett erneuert werden die Fenster in beiden Sälen, wodurch sich der optische Eindruck aber nicht wesentlich ändern soll. Die neuen Fenster werden allerdings ebenfalls eine weitaus höhere Dämmwirkung haben. Die gesamte Baumaßnahme umfasst zudem Reparaturen und Erneuerungen der Heizungs- und Sanitäranlagen sowie eine neue Notbeleuchtungsanlage.
Die Stadt Iserlohn bittet um Verständnis, dass es durch die Bauarbeiten zu Behinderungen auf dem Parkplatz am Saalbau kommen kann und Teile des Platzes aus Sicherheitsgründen zeitweise komplett gesperrt werden müssen.