Das Miteinander stand im Mittelpunkt
11.10.2010 | 15:40 Uhr 2010-10-11T15:40:00+0200
Letmathe. Im herbstlich dekorierten „Haus Potthoff“ feierte die Landsmannschaft Ostpreußen am Samstag ihr traditionelles Herbstfest.
Dazu konnte die Vorsitzende Lilli Janßen neben der stellvertretenden Landrätin Renate Schulte -Fiesel mit ihrem Gatten Horst auch den Vizebürgermeister Thorsten Schick begrüßen. Ostpreußische Volks-, Herbst- und Heimatlieder standen im Mittelpunkt des beliebten Treffens, das der Singekreis mit Helga Hoffmann an der Mandoline und Peter Scherer am Akkordeon musikalisch umrahmte.
„Ostpreußen verpflichtet!“ Dieses Motto schmückte alle Tische. In alter Heimatverbundenheit verbrachten 70 Mitglieder und Gäste schöne Stunden, wobei sie gerne gemeinsam in die Lieder vom „Land der dunklen Wälder“ einstimmten. Die Vorsitzende Lilli Janßen nahm ihre Mitglieder in ihrer Lesung des Prosagedichtes „Mutter Ostpreußen“ der Heimatdichterin Agnes Miegel mit auf einen Spaziergang durch alle Regionen ihrer alten Heimat. Ostpreußische Mundartvorträge über nette Begebenheiten und Köstlichkeiten rundeten das kurzweilige Unterhaltungsprogramm im ersten Teil des Festes ab, bei dem das vergnügliche Miteinander wie immer im Mittelpunkt stand. Dann ließen sich alle die ostpreußische Spezialität „Grützwurst, Sauerkohl und Salzkartoffeln“ schmecken. Im zweiten Teil bot der Shantychor unter der Leitung von Bodo Scheuch in guter alter Tradition Seemannsgarn und Seemannslieder dar. Zwischendurch wurden die Stimmen der Sänger mit dem traditionellen Ostpreußengetränk, Bärenfang, „geölt“. Im Anschluss daran ließen sich alle Anwesenden das frische „Erntebrot“ mit Schmalz schmecken. Am späten Abend verabschiedeten sich die Gäste und versprachen, zu der Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier am zweiten Advent, 5. Dezember, um 15 Uhr wieder ins „Haus Potthoff zu kommen.
19:43
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16:15
Ostpreussen, das war einmal ! Sind viele dabei, die es selbst nicht mehr gekannt und erlebt haben ! Was soll also dass mit Heimat und verklärtem, prosaischem Getue. Immer noch nicht integriert ?