Auf Schälk nimmt Angst zu
11.06.2007 | 14:26 Uhr 2007-06-11T14:26:25+0200Letmathe/Hohenlimburg. (kör) Unter den Anwohnern des Schälk diesseits und jenseits der Stadtgrenze geht die Angst um. Die Angst vor jenen Motorradfahrern, die nach wie vor die B 236 zwischen Ergste und Letmathe als Rennstrecke missbrauchen.
Jüngster Auslöser schlimmster Befürchtungen war der Unfall am späten Sonntagnachmittag, bei dem eine schwere Maschine vor ihrem Fahrer offenbar aufgrund zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve nicht mehr gehalten werden konnte, einen Zaun durchbrach und erst in einem Vorgarten kurz vor der Wand eines Hauses liegenblieb (siehe auch gestrige Ausgabe). Der Fahrer - ein 38-Jähriger aus Dortmund - erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik transport werden.
Polizei und Rettungskräfte wurden sofort nach dem Unfall von Anwohnern alarmiert und trafen aus Hohenlimburg nach wenigen Minuten ein. Der Hubschrauber musste aus Köln angefordert werden, da ein näher stationiertes bereits bei einem weiteren Motorradunfall im Obergrüner Tal im Einsatz war. Insgesamt blieb die B 236 für über eine Stunde vollständig für den Verkehr gesperrt.
Da der 38-Jährige allein und nicht in der Clique unterwegs war, gibt es keine unmittelbaren Zeugen des Unfalls. Ein anderer Motorradfahrer, der an der Unfallstelle vorbeigekommen war, stoppte sofort und leistete dem Schwerverletzen erste Hilfe.
Bereits im vergangenen Jahr hatte auf derselben Wiese ein Hubschrauber landen müssen, um einen schwerstverletzten Motorradfahrer abzuholen. Dieser war später seinen Verletzungen erlegen.
Bei der Polizei sind die Probleme mit den Rasern durchaus bekannt, wie Norbert Pusch, Sprecher der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis, gestern einräumte. Allerdings sei der Straßenabschnitt auf Iserlohner Stadtgebiet bislang von schweren Unfällen verschont geblieben. Zuständig für die unmittelbaren Unfallschwerpunkte seien das Polizeipräsidium in Hagen und die Kreispolizeibehörde Unna.
Seit die B 236 nach ihrer Instandsetzung mit einer neuen Fahrbahndecke zum Eldorado für Motorradraser geworden ist und als solches auch in Internet-Foren gepriesen wird, waren in Teilbereichen der Strecke bereits Geschwindigkeits-Reduzierungen ausgesprochen worden. Diese werden jedoch immer wieder ignoriert. Die Anwohner, die nicht nur um die Gesundheit der Motorradfahrer sondern auch um ihre eigene Sicherheit fürchten, fordern deshalb häufigere und rigorosere Kontrollen. Eine Bürgerinitiative ist bereits gegründet worden.
19:04
Es gibt auch Motorradfahrer, die sich an die vorgeschriebene Tempobegrenzung halten und einfach das Fahren geniessen !
Habe etwas tolles ins Netz gestellt !
Lest und seht selbst ( die Videos ) !
http://www.landzusteller.de/html/huppel__s___.html
Dann wisst Ihr wie es am Schälk ist !
mfg H-J
Ps.: Es gibt zwei Ausflugslokale, wo man preiswert Essen und Trinken kann das eine davon, der Grüner Krug, sogar mit Sonnenterasse direkt an der Strasse! Da könnt Ihr zwischen Bekloppten und Normalos bei den Motorradfahrern unterscheiden !