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„Markt der Generationen“

Wettergott muss früher wohl Markthändler gewesen sein

01.07.2012 | 15:42 Uhr
Wettergott muss früher wohl Markthändler gewesen sein
Charly Dreesmann trug vor einem begeisterten Publikum seine „Iserlohn-Hymne“ vor. Foto: Ulrich Steden

Iserlohn. „Eines ist wohl ganz sicher. Der, der da oben das Wetter macht, der war früher Markthändler.“

Walter Kratz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Iserlohner Marktbeschicker e.V., strahlte am Samstag mit dem Sonnenschein um die Wette. Viel Liebe und Zeit hatten die Markthändler des Iserlohner Wochenmarktes auf und rund um den Schillerplatz im Vorfeld investiert, um mit dem „Markt der Generationen“ ihr 110-jähriges Bestehen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern zu können. Und pünktlich am Samstag stellte sich der Sommer ein, mit warmen Temperaturen. „Wir haben lange auf diesen Tag hingearbeitet“, nun werden wir belohnt“, meinte Kratz im Gespräch mit der Heimatzeitung.

Belohnt wurden aber auch die Besucher des Wochenmarktes. Denn zum Jubiläum wurden Einkaufstaschen verteilt, wobei in einigen auch Einkausgutscheine enthalten waren. Für gute Unterhaltung sorgte unter anderem Moderator Harry Flint mit seinem rollenden Glücksrad, das immer umlagert war. Vor hunderten von begeisterten Zuhörern bot der Shanty-Chor „Romantik Sailors“ des Marinevereins Iserlohn Ausschnitte seines maritimen Programms. Und kaum ein Durchkommen gab es dann bei der „Iserlohn-Hymne“ von Charly Dreesmann, die - wenn man den Applaus bewertet - dem Publikum wirklich bestens gefallen hat.

Ansonsten sorgten die Kälber zum Anfassen und die alten Traktoren und der über 40 Jahre alte Feuerwehrwagen nicht nur bei den jungen Besuchern für Begeisterung. Bewunderung ernteten auch die überall präsenten Clowns auf Stelzen, die in Sekunden aus einem Luftballon wahre Kunstwerke fertigten.

Der „Markt der Generationen“ wurde am Samstag seinem Namen voll gerecht, waren doch Kinder, Eltern und Großeltern unterwegs. Nur den Markthändlern selbst blieb an diesem Jubiläum zum Feiern keine Zeit, sie hatten wie gewohnt alle Hände voll zu tun an diesem Tag.

Ulrich Steden



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