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Dank an Theater-Förderer

Vereinsvorsitzender Werner Isenberg: 400 Mitglieder als Zielvorgabe

07.04.2009 | 16:26 Uhr

Iserlohn. Im vergangenen Jahr konnten die Besucher bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Parktheater noch an großen runden Tischen Platz nehmen, als sie sich im Löbbecke-Saal einfanden.

Diesmal waren enge Stuhlreihen gestellt worden, denn mehr als ein Drittel der fast 350 Mitglieder hatte sich angemeldet.

Großer Zuspruch gehört inzwischen zu den Selbstverständlichkeiten im Leben des mittlerweile fünf Jahre alt gewordenen Vereins.

Als neues Ziel gab Vorsitzender Werner Isenberg die Zahl von 400 Mitgliedern aus, auch wenn die Gewinnung neuer Theaterförderer in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nicht die einfachste Aufgabe sei. In seinem Rückblick erinnerte er an die besonderen und exklusiven Theaterlebnisse, die Kulturbüro-Leiter Johannes-Josef Jostmann den Mitgliedern ermöglicht hatte. Dazu gehörte 2008 etwa die Generalprobe des in Iserlohn uraufgeführten Stücks „Endlich frei! - Die Nelson Mandela Story” mit Ron Williams in der Titelrolle. Besucht wurde diese Probe auch von einem Ensemble um den in Iserlohn gut bekannten Schauspieler Volker Brand, der zusammen mit seinen Kollegen einen spielfreien Abend nutzte, um das neue Stück zu sehen. Beide Ensembles trafen sich anschließend mit den Mitgliedern des Fördervereins zu einem gemütlichen Abend.

Ebenfalls beeindruckt waren die Theaterfreunde von den Gesprächen mit dem Ensemble um Peter Striebeck am Abend der Generalprobe des Stücks „Zeitfenster”. Hoch interessant war ein Blick hinter die Kulissen einer Aufführungs-Vorbereitung, kurz bevor das Musical „Sugar - Manche mögen's heiß” über die Bühne ging.

Dank steigender Mitgliederbeiträge und verschiedener Spenden konnte der Förderverein das Theaterleben und besonders das Kinder- und Jugendtheater unterstützen. Isenberg erinnerte unter anderem an das kostenfreie Sommerprogramm im Floriansdorf oder die kostenlosen Kindertheater-Veranstaltungen beim Theater- und Zeitungsfest. Auch die Klassenzimmer-Aufführungen des Jugendprogramms „Echt krass” in auswärtigen Schulen werden vom Förderverein finanziert. Ganz spontan konnte der Verein helfen, als zwei ausverkaufte Vorstellungen des „Sams” kurzfristig abgesagt werden mussten und nicht allen Gruppen rechtzeitig Bescheid gegeben werden konnte. Den rund 150 erschienenen Schülern bei der 9-Uhr-Vorstellung wurde ein kindgerechtes Unterhaltungsprogramm mit heimischen Künstlern geboten.

Neben der Unterstützung der Aufführungen gehören auch die Mitfinanzierung etwa der Weihnachtsdekoration, der Werbung für das Kinder- und Jugendprogramm oder auch Außenwerbung am Theater zu den Posten des Vereins. Durch ein Engagement besonderer Art unterstützen die Fördervereins-Mitglieder Gunther Kingreen und Dr. Walter Ossenkop das Parktheaterprogramm, indem sie vor Schauspielaufführungen und Musiktheater-Veranstaltungen kostenlose Einführungen bieten.

Auch Theaterdirektor Johannes-Josef Jostmann lieferte bei der Jahreshauptversammlung einen Rückblick, in dem er dem Förderverein für das Engagement dankte und erklärte, dass er manch finanziell riskant erscheinende Projekt nur gewagt habe, weil es die Garantie des Vereins gab, notfalls eine Ausfallbürgschaft zu geben.



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