Prosit auf die Karstadt-Zukunft
03.09.2010 | 21:26 Uhr 2010-09-03T21:26:00+0200Iserlohn.„Wir sind alle froh und glücklich, dass alles so gelaufen ist, worauf wir alle hingearbeitet haben“, freute sich Iserlohns Karstadt-Filialgeschäftsführer Peter Skuthan.
Große Freude herrschte am Freitagnachmittag am Schillerplatz nach der offiziellen Verkündung der Rettung des insolventen Warenhauskonzerns.
„Nach Tagen, Wochen und Monaten der Anspannung können wir jetzt auf die Zukunft anstoßen.“ Am Abend luden Geschäftsleitung und Betriebsrat die Belegschaft zum Gläschen Prosecco ein. Peter Skuthan und seinen Mitarbeitern war die Erleichterung anzumerken. „Wir sind sehr zufrieden. Ich danke allen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und unseren Kunden für die Treue die sie uns gehalten haben“, erklärte Peter Skuthan, seit 2001 Leiter der Iserlohner Filiale. Vor Freude drückte er die Betriebsratsvorsitzende Doris Schulte und gab ihr unter dem Beifall der Belegschaft ein Küsschen.
Ähnlich äußerte sich die Betriebsratsvorsitzende Doris Schulte, ebenfalls seit 2001 im Amt: „Wir sind glücklich, dass wir entschuldet sind und dass es weiter geht. Auf Veränderungen sind wir gefasst. Handel ist Wandel. Aber wichtig ist der Erhalt der Arbeitsplätze.“ Sie persönlich habe immer an das Unternehmen geglaubt und sei nicht enttäuscht worden, betonte die Betriebsratsvorsitzende.
Doris Schulte ging nach Bekanntwerden sofort in die einzelnen Abteilungen und überbrachte die frohe Botschaft an alle Mitarbeiter, die seit fast eineinhalb Jahren um ihre Arbeitsplätze gebangt hatten. „Wir haben viele Alleinerziehende und viele Ehepaare, bei denen Mann und Frau bei Karstadt arbeiten“, erläuterte die Betriebsratsvorsitzende die besondere Bedeutung für die 200 Beschäftigten der Iserlohner Filiale. Bei ihnen habe immer ein großes Fragezeichen über ihrer Lebensplanung geschwebt. „Einige von ihnen haben sogar seit zwei Jahren keinen Urlaub mehr gemacht angesichts der Unsicherheiten“, weiß Doris Schulte. Die Betriebsratsvorsitzende verriet: „Wir werden uns in der kommenden Woche mit besonderen Aktionen bei den Kunden bedanken.“
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens freute sich mit den Karstadt-Beschäftigten: „Endlich hat die Hängepartie für jeden Mitarbeiter ein Ende.“ Wichtig hält Dr. Ahrens diese Entscheidung auch im Hinblick auf die Zukunftspläne zum Schillerplatz: „In den letzten Jahren hatten wir keinen Ansprechpartner, jetzt werden neue Strukturen aufgebaut. Wie es weiter mit der Filiale geht, müssen die nächsten Wochen zeigen. Karstadt ist ein Frequenzbringer in Iserlohn aber hat an Anziehungskraft verloren. Vielleicht wird Karstadt jetzt als Kaufhaus neu aufgestellt.“
Die Zukunftsentscheidung kam zum richtigen Zeitpunkt. Im September wird Ware für das kommende Frühjahr eingekauft. Die Weihnachtsware ist derweil bereits vorrätig.
12:43
Es ist geschafft !!!!!
Die erste Euphorie ist vorüber, nun müssen wir daran arbeiten überlebensfähig zu sein.
Auf diesem Wege möchten wir uns bei all den Kunden bedanken, die uns die Treue gehalten haben und auch mal ein aufmunterndes Wort in dieser turbulenten Zeit für uns übrig hatten.Es gab sicher Situationen, die nicht zufriedenstellend abgelaufen sind. In den meisten Fällen beruhte das sicher auf Missverständnisse.. Bei unsere geringen Personaldecke kann das Eine oder Andere schon mal schief gehen. Das sollte zwar nicht sein und tut uns leid.
Wir sind auf jeden Fall froh weiterhin für sie da sein zu können.
05:12
Besten Dank an Herrn Berggruen, dass er bereit war Karstadt -und auch damit die Filiale in Iserlohn- zu retten.
Ich muss mich allerdings vielen obigen Kommentaren anschliessen, wenn es um den Punkt Mitarbeiter, Freundlichkeit etc. geht. Wir kaufen zwar nicht jeden Tag bei Karstatdt, aber wenn immer wir dort waren, ist es auffgefallen, dass sich speziell die Damen in Ihrem Arbeitstag vom Kunden haeufig gestoert fuehlen.
Erinnert immer ein wenig an Lufthansa, wo die Flugbegleitung sich haeufig deutlich ueber dem Fluggast einstuft... ;-)
Also Herrschaften, nun seid ihr gerettet, nun tut mal was um die Kunden auch wirklich zufrieden zu stellen.
03:21
Also ich find das es cool das es Karstadt weiter gibt,
aber wie oben schon mal geschrieben bin ich auch dafür das der gesamte komplex mal ein wenig verschönt wird.
Ich hab jetzt gut ein jahr nicht in iserlohn gelebt und dann geht man natürlich mit anderen augen durch die stadt und schaut nicht betriebsblind die gebäude an.
Was mir besonders aufgefallen ist, ist der eingang an der Vinckenstraße ??
Das sieht ja echt total übel aus. Mal sehen was so kommt.
@Lia
Da mach ich mir doch direkt mal en Bier auf...auf die Karstadt rettung
00:18
Okay langsam reicht es mir die Belegschaft des Karstadt Iserlohn sollte umstrukturiert werden damit mehr Wind in die Bude kommt !
Wie wäre es mal mit einem Großumbau des Karstadts in Iserlohn mitsamt Fassade und den Schillerplatz zubauen mit einer Einkaufpassage welche die Mietpreise ganz niedrig sind damit kleine Geschäfte Fuß fassen können !
Somit hätte Karstadt ein neues Aussehen und auch Iserlohn würde sich aufpushen !
Es fehlt wie immer an poltischen Mut und an Kompetenz die nicht vorhanden sind oder da sind aber keine Schlagkraft hat.
21:15
kann #7 nur voll und ganz zustimmen. die arroganz und überheblichkeit im iserlohner karstadt ist schon enorm. allen anderen voran die damen der schmuckabteilung!!! da lohnt sich selbst ein kilometerweiter umweg in andere häuser um wenigstens freundlich bedient zu werden!
15:55
Zunächst Glückwunsch an alle Beteiligten und Familien dahinter.
Allerdings kann man nur eindringlich hoffen, dass die Belegschaft endlich kapiert hat, etwas tun zu müssen. Wir sind Kunden die Euer überleben überhaupt erst möglich machen und keine Bittsteller die von oben herab behandelt werden wollen wenn man Fragen hat oder etwas kauft. Ebenso fällt es immer wieder auf wie sich Verkäufer geschickt verpieseln, sobald ein Kunde Fragen haben könnte. Das gilt es nun auch mal zu verinnerlichen und abszustellen.
Seien Sie ein Kaufhaus für die Menschen dieser Stadt denn nur wenn man sich wohlfühlt kommt man ach gern wieder.
12:22
#5
ewiger Griesgram, der ab und an seinen Kopf aus der Höhle streckt und kleinkarierten Blödsinn posaunt.
10:20
Und schon wird gleich wieder Alkohol gesoffen. Andere haben schon seit Jahrzehnten keinen Urlaub mehr gemacht. Aber über zwei Jahre keinen Urlaub jammern. Die gesamte Belegschaft hätte der Investor gleich rausschmeissen müssen, damit auch dort frischer Wind einkehrt. Haben sich lange genug bereichert und herumgehangen. Sollten sich arbeitslos melden müssen und sehen, wie so etwas ist !
10:14
CHAPEAU, Herr Berggruen! Sie trauen sich etwas!
KARSTADT ist nur ein Beispiel eines ausgebluteten Warenhaus-Konzerns, der jahrelanges MISSMANGEMENT UND INVESTITIONSSTAU nach außen trägt. Auch HORTEN, KAUFHALLE und andere sahen einmal so aus. DER KAUFHOF überlebt doch seit Jahren nur durch die Stärke der im Hintergrund agierenden METRO.
Aber eine auch GEWERKSCHAFTLICH VERORDNETE ARBEITNEHMER-LETHARGIE tat und tut da ihr Übriges. Es geht nicht immer darum, postiv wie negativ an der Geldschraube zu drehen!
Vielmehr geht es darum, dem Kunden das GUTE GEFÜHL zu vermitteln. Und daran gilt es für HERRN BERGGRUEN UND KARSTADT zu arbeiten.
Sauberkeit, Freundlichkeit, Verbindlichkeit: eben Jeden Tag ein bisschen besser: Viel Erfolg!
10:07
GLÜCKWUNSCH!!!
ICH FREUE MICH SEHR FÜR ALLE BETEILIGTEN!!!