Das aktuelle Wetter Iserlohn 14°C
Haus Ortlohn

„Fusion” auf Geldgebersuche

09.02.2010 | 17:38 Uhr
„Fusion” auf Geldgebersuche

Iserlohn. Nachdem die Evangelische Kirche von Westfalen die Rückabwicklung des Verkaufs der Tagungsstätte Haus Ortlohn an die christliche Jugendbewegung „Fusion” überprüft, bemühen sich die „Fusion”-Verantwortlichen nun offenbar intensiv, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Wie am Dienstag berichtet, hat „Fusion” bisher nur eine Anzahlung von 300 000 Euro auf den Kaufpreis über drei Millionen Euro geleistet. Nach Informationen unserer Zeitung soll die christliche Bewegung aktuell in Gesprächen stehen mit einem Unternehmer in Australien, dem Stammland von „Fusion”, um mit dessen finanzieller Unterstützung eine weitere Rate in Höhe von 700 000 Euro binnen der nächsten Tage auf die Konten der Landeskirche überweisen zu können. Zur weiteren Finanzierung denkt „Fusion” offensichtlich darüber nach, etwa 4000 Quadratmeter des zu Haus Ortlohn gehörenden Grundstücks an private Investoren zur Bebauung zu veräußern. Das ursprüngliche Ziel, den Ankauf der Tagungsstätte ausschließlich über deutsche Spendengelder begleichen zu können, gilt inzwischen als unerreichbar.

Die evangelische Landeskirche kündigte derweil gestern an, dass es sich noch in dieser Woche entscheide, ob es tatsächlich zur Rückabwicklung des Kaufvertrages kommen werde.

Thomas Pütter

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/2526590/create

Aktuelle Fotos und Videos
Pfinsten in Iserlohn
Bildgalerie
Fotostrecke
Aktion "Kultur gestärkt"
Bildgalerie
Fotostrecke
WortKlang Festival 2012
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Jugendkunstschule feiert ihr Jubiläum mit einer Ausstellung
Iserlohn
Einen so bunten und kreativen Mix aus verschiedensten künstlerischen Stilen und Ausprägungen der bildenden Kunst hat es in der Städtischen Galerie wohl selten zu sehen gegeben, wie in der aktuellen Ausstellung, die am Freitagabend um 19 Uhr mit einer Jubiläumsfeier feierlich eröffnet wird.
Wer schlägt, muss gehen: Häusliche Gewalt ist keine Privatsache
Runder Tisch
Zehn Jahre erfolgreiche Arbeit des Runden Tisches „Gewalt gegen Frauen“ wäre ja ein Grund zum Feiern. Doch wenn Anna Müller, Leiterin des Iserlohner Frauenhauses, in die Zukunft blickt, steigen Sorgenfalten in ihr Gesicht. Denn mit dem Abschied von Helena Haack, die im Juli in die Freistellungsphase