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Christopher Street Day

Doppelte Premiere

27.07.2010 | 16:40 Uhr
Doppelte Premiere
SLIMK stellte die Pläne für den diesjährigen Christopher Street Day vor. Foto: Hofbauer

Iserlohn.„Wir treten wieder an in Iserlohn“, bekräftigte SLIMK-„Finanzminister“ Tobias Palm: Die Schwul-Lesbische Initiative im Kreis veranstaltet wieder einen Christopher Street Day (CSD) - den zehnten in Iserlohn.

Beim Pressegespräch im neuen Vereinslokal „Pura Luna“ am Montagabend erklärte die Truppe um Uwe Schwartpaul (1. Vorsitzender) und Bernd Reubert (2. Vorsitzender), welche Folgen der Umzug des schwul-lesbisches Straßenfest vom Alten Markt auf den Schillerplatz hat. Der Umzug war nötig geworden, weil zum einen der Schillerplatz größer ist und es zum anderen 2009 Anwohnerbeschwerden wegen der Lautstärke gegeben hatte.

Der 10. CSD am 4. September ist nun eine doppelte Premiere: Neben dem neuen Veranstaltungsort gibt es auch Änderungen im Ablauf, der CSD beginnt um 14 Uhr (nicht wie sonst um 11 Uhr) und knüpft nahtlos an den Wochenmarkt an. „Die Gespräche hierzu mit den Vertretern der Marktbeschicker, den politisch Verantwortlichen und den Mitarbeitern der Stadt Iserlohn waren geprägt von gegenseitigem Verständnis und konstruktiver Problemlösung“, teilte SLIMK mit.

Ab 14 Uhr beginnt das achtstündige Bühnenprogramm, unter anderem treten „Ikenna“, die schon 2009 die Gäste begeisterte, die Dortmunder Travestie-Ikone „Tina Charel“, die beliebten „PowerPuschels (erstmalig mit den „PinkPomps“, Europas erster männlicher Cheerleadergruppe aus Köln), Eike Drück und die Reggae-Band „Reggaelites“ auf. Anna Fach präsentiert eine Modenschau und singt als „AnnGelz“, Fanel Cornelius und Ingo Düe präsentieren einen Streifzug durch die Geschichte des „European Song Contest“.

Es werden natürlich wieder Tische und Bänke aufgestellt, die Info- und Essens-Stände reihen sich Richtung Rathaus aneinander.

Der neue CSD stellt logistische Herausforderungen an die ehrenamtlich Tätigen von SLIMK. Der Verein hat 48 Mitglieder, existiert vor allem durch Mitgliedsbeiträge. So eine große Freiluft-Veranstaltung zu stemmen, ist da jedes Mal wieder sehr aufwendig. Deshalb freut man sich über jede Unterstützung: Ratsherr Denis Potschien überreichte zum Beispiel jetzt 100 Euro im Namen des Stadtverbandes Iserlohn-Hemer von Bündnis 90/Die Grünen.

SLIMK beteiligt sich auch an anderen CSD-Veranstaltungen, beispielsweise vertrat man mit einem Wagen den Kreis beim CSD in Düsseldorf.

Eine weitere Neuigkeit von SLIMK: Der Stammtisch „Queer Eve“ in Iserlohn findet ab August an jedem zweiten Mittwoch im Monat ab 19.30 Uhr im „Pura Luna“ statt. Willkommen sind Schwule, Lesben, Transgender sowie Freunde und Angehörige zum Essen, Trinken und Erzählen.

Katja Hofbauer

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Kommentare
29.07.2010
18:42
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von erschrockener Leser | #14

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29.07.2010
18:03
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von The_dark_Side | #13

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29.07.2010
16:20
Doppelte Premiere
von nefernefer | #12

# 4 bezog sich auf eine gelöschten Eintrag

29.07.2010
16:15
Doppelte Premiere
von nefernefer | #11

Was wird eigentlich gefeiert?

Zitat aus Wikipedia:

Christopher Street Day (CSD) ist ein Festtag, Gedenktag und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (siehe auch: LGBT). Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland und der Schweiz üblich. In Österreich heißt der Umzug Regenbogenparade, in englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride oder Pride Parades gesprochen. In Australien sind die Paraden mit der Karnevalstradition vermischt worden und heißen deswegen dort Mardi Gras.

29.07.2010
16:02
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von lia | #10

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29.07.2010
09:44
Doppelte Premiere
von Bogus_Trumper | #9

@ dark Side
Dann müssen Sie aber aufpassen, dass Sie nicht rechts von der Welt-Scheibe fallen.

29.07.2010
07:48
Doppelte Premiere
von Stefan Bien | #8

Zu #1,2

Das ist das schöne an der Meinungsfreiheit: Sie lässt sich auch durch Tatsachen nicht beeindrucken! Volker Pispers

Zum Artikel:

Schön, dass es solche Veranstaltungen nicht nur in den Großstädten gibt, sondern auch in unserer Heimat. Ich hoffe, dass dies dazu führt, dass wir auch hier in Zukunft keine homophoben Auswüchse mehr ertragen müssen.

29.07.2010
06:23
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von Peter Brinkhof | #7

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28.07.2010
20:40
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von Bogus_Trumper | #6

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28.07.2010
19:43
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von uise | #5

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