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Campus Symposium 2010: Der Freitag

03.09.2010 | 18:34 Uhr

Iserlohn. Mit Al Gores Vortrag "Thinking Green" hat das diesjährige Campus Symposium am Freitag seinen glanzvollen Höhepunkt erreicht.

Mit seiner mitreißenden Rede begeisterte der Friedensnobelpreisträger und wohl prominenteste Kämpfer für den Klimaschutz weltweit das Publikum in der Zeltstadt der BiTS am Seilersee. Schon zuvor hatten viele weitere Redner vornehmlich aus führenden Wirtschaftsunternehmen dasn Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Fotos Michael May

Michael May

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Kommentare
06.09.2010
13:19
Campus Symposium 2010: Der Freitag
von Henrik Bauer | #3

Campus Symposium 2010: Auf solcher Hefe wächst keine Veränderung, auch wenn es der eingebildete Sparkassenchef Dr. Krämer, die noch in politischen Windeln liegende Dagmar Freitag (MdB-SPD) u.v.a. nicht wahrhaben wollen. Sie können sich den Luxus der Wahrheit und Clairvoyance nicht leisten. Die Politiker und Unternehmer ( & Banker) von heute sind die wahrhaft Unerträglichen, von denen man Gutes kaum annehmen mag. Dat census honores.

04.09.2010
18:19
Campus Symposium 2010: Der Freitag
von simolar | #2

jetzt habt ihr ja alle da gehabt, kofi, clinton, gore und co.Aber ich versichere euch ihr könnt sogar die toten wieder zum Leben erwecken und ihr werdet die klimakatastrophe nicht abwenden.Den meisten Teilnehmern ging es garnicht darum einen Vortrag über der vermeidung der zerstörung unseres planeten zu empfangen. Ihnen ging es in erster linie um Anerkennung, Prestige, etc.Wenn sie jemanden fragen über was al gore eigentlich einenVortrag hielt, kriegen sie zu hören: keine Ahnung aber ich war dabei, oder ich hab ihn gesehen.Und die selbsternannte
Bourgeosie die sich am Bits tummelt, will garnicht wissen was ihr zur Klimabekämpfung beiträgtle.Ihr solltet eure Kohle mal lieber in eine Vernünftige Ausbildung investieren mit dem obersten Gebot Das man mit Geld allein nicht den Planeten rettet.

04.09.2010
15:39
Campus Symposium 2010: Der Freitag
von Alexander v. Barnholdt | #1

Die Klimakatastrophe, das sind die anderen. Dieses Wort von Jan Causa fiel mir während des Symposiums 2010 immer wieder ein.

Ich traf nach Al Gores Vortrag Thinking Green zwei Freunde aus gemeinsamer Zeit. Ich bin optimistisch, sagte einer von ihnen, die Klimakatastrophe ist nicht mehr aufzuhalten. Das Unvermögen, das Ganze richtig zu sehen, erwiderte ich, lässt Al Gore auch ein paar Betrachtungen finden, die uns beruhigen, vom Unabwendbaren ablenken sollen.
Nichts stand in meinem Kopf nachher noch aufrecht. Mir drängte sich das Bild auf: In den Köpfen vieler Politiker und Unternehmer finden sich doch noch erhebliche Reste von Fischzuständen.
Merkt denn keiner, dass ohne sofortige, radikale Schritte aller die Erde irgendwann unbewohnbar wird? Ich glaube, wir sind eher dabei zu lernen, der unausweichlichen Klimakatastrophe die guten Seiten abzugewinnen.
Den BiTS-Studenten sei gesagt: Das absolut überflüssige Campus Symposium 2010 will uns die Hoffnung eingeben, der Glanz der Veranstaltung werde die Finsternis schon vertreiben. Für mich sind Sie nicht besser als die Verpester des Klimas. Alles, was über die Lippen der Redner kam, ist hinlänglich bekannt. Sie haben einen bemerkenswerten Inkompetenzlevel erreicht.
Der zweite Freund, den ich traf, meinte: Habt ihr in der Rede Al Gores nicht stellenweise einen schaurigen Grabesklang herausgehört? Und das Publikum in der Zeltstadt der BiTS am Seilersee
erhob sich von den Plätzen, jubelte dem Redner orgiastisch zu, ging, aß und trank gegen die Klimakatastrophe.
Wir verließen das Zelt stumm und liefen dabei beinahe der politisch völlig unfähigen D. Freitag in die Arme.

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