Björn Grube holte den Vogel von der Stange
10.06.2012 | 15:59 Uhr 2012-06-10T15:59:00+0200
Iserlohn. Die Schützengemeinschaft Dröscheder Feld hat am vergangenen Wochenende mit vielen Gästen gefeiert. Neuer König wurde Björn Grube, Bürgerkönig Wolfgang Eske vom SV Dördel.
Die Schützengemeinschaft Dröscheder Feld hat einen neuen König: Björn Grube heißt er und holte den Vogel am Samstag mit dem 420. Schuss von der Stange. Zur Königin wählte er „selbstverständlich“ seine Frau Diane, die den rechten Flügel mit dem 336. Schuss erwischt hatte. Die weiteren Insignienschützen waren Kaiser Frank Martin (Krone, 48. Schuss), Björn Grube (Apfel, 54. Schuss), Gisela Pollmanns (Zepter, 68. Schuss, Schwanz, 379. Schuss) und Geschäftsführer Karl-Heinz Böhm (linker Flügel, 225. Schuss). Bürgerschützenkönig wurde Wolfgang Eske vom SV Dördel.
Das Schießen verfolgten Gäste vom BSV Grüne, BSV Lössel, SV Westend, Bürgerverein Bösperde, SV Dördel, der 5. Kompanie des IBSV, der Schützengemeinschaft Jägerzug sowie des St. Hubertus Schützenvereins Letmathe mit großem Interesse. Jedoch lichteten sich die Reihen deutlich, als es auf den Anpfiff des ersten EM-Auftrittes der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zuging.
Dennoch zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden mit ihrem harmonischen Schützenfest auf dem Gelände des Metallgroßhandels Tölke. Dort feiert die SG Dröscheder Feld seit einigen Jahren, weil die notwendige Infrastruktur bereits vorhanden ist. „Das Einzige, was wir noch mitbringen müssen, ist der Schießstand“, erklärt Karl-Heinz Böhm, warum der Verein auf Iserlohner Boden ausweicht.
Vereine halten zusammen
Die Kooperation mit dem SV Dördel habe sich bewährt. „Dafür bedanken wir uns ausdrücklich“, so der Geschäftsführer. Denn die Dördelschützen haben nicht nur den festen Unterstand übernommen, sondern beim Schützenfest am vergangenen Samstag auch die Bewirtung übernommen. „So helfen wir Vereine uns gegenseitig“, sagt Böhm, der - wie viele andere auch - Mitglied beim SV Dördel und bei der SG Dröscheder Feld ist. Ohne diesen Zusammenhalt hätte das diesjährige Fest übrigens auf wackeligen Füßen gestanden: Weil der einzige Schießmeister der Gastgeber am 4. Juni eine Kur antreten musste, sprang kurzerhand eine Vertretung von den Dördelschützen ein.
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