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Krankenhaus-Bethanien

Bernd Löser übernimmt Leitung

23.03.2009 | 17:21 Uhr
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Bernd Löser übernimmt Leitung

Iserlohn. Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze des evangelischen Krankenhauses Bethanien nimmt Geschäftsführer Horst Hennig am 1. April seinen Hut.

Während der 60-Jährige in den Vorruhestand geht, übernimmt Bernd Löser, bisher Geschäftsführer des ebenfalls zur Diakonie Mark-Ruhr gehörenden Evangelischen Krankenhauses Schwerte (EKS), den Staffelstab in der Leitung an der Hugo-Fuchs-Allee, um beide Häuser künftig in Personalunion zu führen.

Hennigs Abschied erfolge in beiderseitigem Einvernehmen, betont Diakonie-Vorstand Volker Holländer im Gespräch mit unserer Zeitung, ohne den konkreten Grund für den Wechsel in der Bethanien-Leitung zum gegenwärtigen Zeitpunkt näher zu beschreiben. Aufschlussreicher sind da die Aussagen von Horst Hennig selbst, dass Bernd Löser sinnbildlich für die immer enger werdende Verbindung zwischen den beiden Diakonie-Krankenhäusern stehe, „er repräsentiert das diakonische Merkmal wesentlich stärker als ich”. Der Wechsel in der Geschäftsführung, so ist zwischen den Zeilen herauszuhören, soll demnach dazu beitragen, die Kooperation zwischen den Krankenhäusern in Iserlohn und Schwerte weiter zu intensivieren.

Den Weg in das hier und jetzt jedoch habe Horst Hennig „in 20 teilweise stürmischen Jahren” geprägt, hebt Volker Holländer die Verdienste des scheidenden Geschäftsführers hervor und erinnert an wichtige Stationen wie etwa den Fächertausch zwischen Elisabeth-Hospital und Bethanien-Krankenhaus in den 90er Jahren. Dieser Schritt, so Diakonie-Vorstand Holländer, sei eine entscheidende Weichenstellung gewesen, um die Überlebensfähigkeit des evangelischen Hauses zu sichern. Auch die Beteiligung des Bethanien am Notarzt-System der Stadt oder die Ansiedlung von zahlreichen Praxen an der Hugo-Fuchs-Allee seien eindeutige Verdienste Hennigs, dessen letzte Großtat letztlich zur Genehmigung einer kardiologischen Fachabteilung für das Diakonie-Kankenhaus führte.

„Ich bin mit meiner Lebensleistung bisher sehr zufrieden”, blickt Hennig zurück auf die zwei Dekaden in verantwortlicher Position. Dass er künftig allerdings nur noch seinen Hobbies nachgehen wird, glaubt der 60-Jährige allerdings nicht. „Ich bin studierter Diplom-Kaufmann. Wenn es interessante Projekte gibt, zu denen ich auch mit meiner Erfahrung etwas beitragen kann, kann ich mir durchaus vorstellen, mich wieder zu engagieren.”

Die Zukunft im Bethanien gehört indes dem 40jährigen Bernd Löser, der seit vier Jahren die EKS-Geschäfte führt. Kurz vor der Übernahme der Leitung im Bethanien kündigt der Diplom-Betriebswirt bereits an, dass der Schwerpunkt seiner Arbeit zunächst klar in der Weiterentwicklung des Iserlohner Dikonie-Standortes sieht. „Ich fange aber nicht bei null an. Das Feld ist sehr gut bestellt und ich bin froh, die so erfolgreiche Arbeit von Horst Hennig fortsetzen zu können.” Arbeit warte jedoch weiterhin genug, etwa die große Herausforderung, die kardiologische Fachabteilung aufzubauen.

Thomas Pütter

Kommentare
24.03.2009
13:09
Bernd Löser übernimmt Leitung
von Bogus_Trumper | #5

@tk
Bei dreijährigen Kindern sind die Eltern bei jeder Behandlung dabei (außer bei einer OP, da sind sie aber sowieso ruhig gestellt). Warum wird also nicht eingeschritten, wenn Ihnen etwas an der Behandlung nicht passt? Wenn ein Kind ruhig gestellt wird, muss man die Erziehungsberechtigten vorher fragen. Ist das nicht passiert, nennt man so etwas Körperverletzung und Sie sollten zum Anwalt gehen. Außerdem hätten Sie ja auch einfach gehen können. Insofern muss ich sagen, dass mir weniger das Verhalten der Ärzte im Krankenhaus als vielmehr Ihres rätselhaft ist.

24.03.2009
12:56
Bernd Löser übernimmt Leitung
von tk | #4

Um etwas klarzustellen: meine Tochter wird nie wieder in dieses Krankenhaus eingeliefert auf Grund der Behandlungsmethoden - Ruhigstellung einer dreijährigen mit Beruhigungsmittel anstatt eine paar Worte mit ihr zu wechseln, was den gleich Zweck erfüllt hätte (und anderer Vorkommnisse). Eine unterlassene Hilfeleistung hat es dort nicht gegeben. Dies ist ein Vorwurf, auf den wolfsheimer fälschlicherweise gekommen ist.

24.03.2009
10:53
Bernd Löser übernimmt Leitung
von marwang | #3

#1 hoffentlich muß das krankenhaus jetzt nicht konkurs anmelden

24.03.2009
10:20
Bernd Löser übernimmt Leitung
von wolfsheimer | #2

Wurden sonst personelle Konsequenzen auf Grund der unterlassenen Hilfeleistung gezogen ? Das ein Geschäftsführer mit 60 in Ruhestand geht kann doch nicht die Folge sein, oder ?

23.03.2009
18:23
Bernd Löser übernimmt Leitung
von tk | #1

Auch dies ändert nichts an der Tatsache, daß ich meine Tochter niemals wieder in dieses Krankenhaus einliefern lasse !!!

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