Das aktuelle Wetter Iserlohn 5°C
FDP-Fragen zu Feuerwehr nicht mehr aktuell

Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch

01.03.2010 | 16:35 Uhr
Funktionen

Iserlohnn. Die Anfrage der FDP zu den möglichen Kosten- und Personaleinsparungen durch eine Aufgabe der Feuerwehr-Leitstelle an der Dortmunder Straße ist wieder vom Tisch.

Die Liberalen hatten - wie berichtet - die Aufschaltung aus Iserlohn kommender Notrufe zur Kreisleiststelle in Lüdenscheid angeregt. „Dem FDP-Vertreter, der das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat, fehlten relevante Informationen”, berichtet nun Feuerwehr-Chef Christian Eichhorn aus der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses, „der Kern der Fragen lief am Stand der Zeit vorbei”.

Insbesondere die FDP-Fragen zur Umsetzung eines EU-Urteils, das die Wochenarbeitszeit von Feuerwehrleuten von 56 auf 48 Stunden beschränkt, sind für die Iserlohner Wehr schon lange beantwortet. Eichhorn: „Dieses Thema haben wir 2006 bereits in den Ausschüssen beraten, um dann verstärkt auszubilden.” Lohn der Personaloffensive: 14 zusätzliche Stellen wurden in den Dienstbetrieb eingefügt, so dass die Feuerwehr in Kürze über ingesamt 122 Einsatzkräfte verfügen wird - genug, um die Forderungen des Urteils, das seit dem 1. Janaur in Iserlohn umgesetzt wird, zu erfüllen.

Die von den Liberalen als Sparbeitrag vorgeschlagene Aufschaltung der Notrufe nach Lüdenscheid erziele in der Praxis wenig Effekte, betont Christian Eichhorn. „Selbst wenn dann die Notrufe für den Rettungsdienst bei der Kreisleitstelle ankämen, bräuchten wir doch vor Ort eine Einsatzzentrale”, hebt Ressortchef Klaus-Peter Knops hervor und erinnert an das gerade vergangene Wochenende mit seinen zahlreichen Sturm-Einsätzen, „es ist wichtig, dass wir dann sechs bis acht Leute in der Zentrale haben, die die Abläufe koordinieren”. Genau aus dieser Einsicht heraus habe der Rat den Neubau der Leitstelle beschlossen als Bekenntnis zur Leistungsfähigkeit der Wehr.

Thomas Pütter

Kommentare
04.03.2010
11:54
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von NordRuhr | #25

Hallo Iserlohner 66,

wenn Sie mir denn sagen welche einsatztaktischen Vorteile eine eigene Zentrale (von der Großschadenslage mal abgesehen) hat, bin ich ja der letzte der sowas nicht unterstützt. Aber gerade für den Bereich des Rettungsdienstes, welches ja nun mal das Hauptarbeitsfeld darstellt, sehe ich hier nur positive Effekte. Das müssen sie mir erstmal wiederlegen. Die Ortskenntnis sie hier mal als Argument geschenkt. Was gibt es noch für Argumente für eine eigene Zentrale?
Apropos, als man damals die komplette Leitstelle nach Iserlohn holen wollte, hat keiner den Mund aufgemacht, dass ortsunkundige Disponenten in einer Iserlohner Leitstelle sitzen.
Tut mir leid, hier spricht man doch mit gespaltener Zunge. Gerade so wie es einem passt.

04.03.2010
08:57
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von Der vom Ast gefallene | #24

Leute ist ja schön das das alles so diskutiert wird und es ist schön das die Feuerwehr Iserlohn selbstständig bleibt aber wer hat denn gesagt das in Iserlohn eine Leitstelle gebaut wird??? Das ist eine einfache Feuerwehr Einsatz Zentrale. Im Märkischen Kreis gibt es nur eine Leitstelle und die ist und bleibt in Lüdenscheid den das ist die Kreisleitstelle. Jede Feuerwehr Einsatz Zentrale im MK ist der Kreisleitstelle unterlegen und bei jedem Großschadensereigniss muß die Kreisleitstelle informiert werden.

04.03.2010
01:10
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von Iserlohner 66 | #23

Zum Glück heißt der Artikel über den wir hier diskutieren Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch Sprich die Leitstelle bleibt in Iserlohn, das ist schon mal Fakt. Was mich immer wieder entsetzt mit welchem Eifer offensichtlich Iserlohner Bürger den Rückbau von Leistungen in Ihrer EIGEN befürworten ja sogar aktiv fordern. Da werden Beratungsstellen geschlossen, Kulturelle Anschaffungen verhindert, wahrscheinlich haben wir demnächst nicht mal mehr eine Veranstaltungshalle... ist ja nicht schlimm in Hagen steht auch ein leere Halle rum, oder in Dortmund kann man ja hin fahren. Beratung in Sachen Arbeit brauche ich nicht, hab ja Welche. Leistelle Feuerwehr egal brennt ja bei mir nicht, Polizei könnte auch Ihre Wache verlegen, klaut ja gerade Keiner bei mir... u.s.w. Mensch Leute wir müssten doch um jedes Fitzelchen sozialer Leistung seitens der Stadt kämpfen, wir leben hier in Iserlohn und haben ein Recht u.a. auch auf schnelle Hilfe im Notfällen. Glaubt wirklich jemand wenn die Leistelle geschlossen würde hätte Iserlohn plötzlich mehr Kohle? Und selbst wenn glaubt irgend jemand dass Diese dann sinnvoll genutz würde? Eben! Darum lasst uns froh sein dass wir / die Feuerwehr Iserlohn so eigenständig wie nur möglich bleibt.

03.03.2010
13:40
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von NordRuhr | #22

Lieber Herr Hansen,

Sie haben Recht Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe nach Weisung.
Die Leitstelle wird jedoch per Feuerwehrgesetzt den Kreisen und kreisfreien Städten als Pflichtaufgabe nach Weisung zugeordnet.
Eine kreisangehörige Stadt kann eine eigenen Notrufabfragestelle einrichten.

03.03.2010
13:26
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #21

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

03.03.2010
13:10
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von Jörg Hansen | #20

Ist das Vorhalten und Bestücken der Feuerwehr nicht eine Pflichtaufgabe zur Erfüllung nach Weisung? Ok, wenn man diese einorden will, wird diese ja wegen §1 II 1 GebG auch als Selbstverwaltungsaufgabe angesehen.

03.03.2010
13:02
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von NordRuhr | #19

Na, was habe ich gesagt. Die Zentrale wird nicht abgeschafft. Feuerwehr ist einfach zu sehr politisch geführt als denn von Notwendigkeiten und sachlichen Gründen. Ich bleibe dabei, argumentieren können Sie alle gut, allerdings mal über den Tellerrand schauen was im In- und Ausland so in Sachen Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst gemacht wird traut sich keiner. Ganz bemerkenswert finde ich doch, dass jemand von der Bezirkregierung hier solche Aussagen trifft. Aber für mich doch endlich mal eine Erklärung warum so manche Weisung des Innenministerium nicht umgesetzt wird. Naja, wass solls. Zugegeben Iserlohn hat eine Feuerwehr auf eine akzeptablem Niveau. Allerdings muss ich BVB Dauerkarte widersprechen, die Zusammenarbeit zwischen Berufsfeuerwehr und Freiwilligen funktioniert alles andere als gut. Aber auch das wird sich nicht ändern. Man schaue nur mal in die Presseberichte der Feuerwehr Iserlohn und zähle mal die Worte Berufsfeuerwehr und Beamte. Für mich völlig unverständlich warum dem Bürger nicht eine Feuerwehr dargestellt wird! Es muss in der Öffentlichkeit immer die Leistung der Berufsfeuerwehr klar herausgestellt werden. Man hat es wohl nötig.

Eine schönen Gruß nach Iserlohn

03.03.2010
09:54
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #18

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

03.03.2010
06:16
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von BVB Dauerkarte | #17

Ich gebe dem Kammentator feuerwehrtechnik48028 volkommen recht.
Ich möchte dazufügen, dass der Vergleich des Märkischen Kreises und einer anderen großen Großstadt hinkt.
Der Märkische Kreis mit seinen großen Flächen und vielen Städten, kann viele Einsatzzentralen mit genügender Ortskenntnis gut gebrauchen.
Ich vertrete auch die Ansicht, das die Bürger im Märkischen Kreis eine solche optimale Versorgung befürworten.
Außerdem weiß ich, das alle Feuerwehrleute im Märkischen Kreis, egal ob Freiwillige- oder Berufsfeuerwehr eine sehr gute Arbeit abliefern.
Und hier in Iserlohn ist die Zusammenarbeit von Berufs- und Freiwiliger Feuerwehr sehr gut, das mal zur Info nach Lüdenscheid.

02.03.2010
20:01
Aufschaltung nach Lüdenscheid vom Tisch
von Nachgefragt | #16

Ich denke niemand in Lüdenscheid hat Angst demnächst nach Iserlohn zum Dienst fahren zu müssen. Die Entscheidung über den Standort der Kreisleitstelle ist definitiv gefallen.
Jetzt geht es nur noch darum, die Politik aufzuklären, dass eigene örtliche Leitstellen nicht notwendig sind, und nur Steuern verschwenden, dabei keinen Nutzen im Vergleich zu einer Kreisleitstelle bringen.

Ich denke die vorrangegangenen Äußerungen richten sich keineswegs gegen die Stadt Iserlohn,
sondern lediglich gegen die Philosophie der einzelnen Feuerwehrchefs ihr Spielzeug nicht abgeben zu wollen.
Und dabei schaffen es einige mit vorgeschobenen Argumenten, die Aufschaltung des Notrufes für eine gewisse Zeit aufzuschieben. Das letztendlich ein Zusammenschluss kommen wird ist unumstritten.
Man vergleiche die Entwicklung in Altena und Plettenberg.
Das in Iserlohn aber jetzt noch Geld ausgegeben wird, für eine Einrichtung, die in den nächsten Jahren definitiv abgeschafft wird, durch Vernunft der Politiker oder durch einen Regierungserlass, ist mir nicht zugänglich und dem Bürger gegenüber absolut unehrlich.

Aus dem Ressort
„Umdenken bei Willkommenskultur nötig“
Auszeichnung
Die Initiatoren des Flüchtlingsnetzwerkes, Diana und Daniel Schöning, wurden am Donnerstag in Berlin für ihr Engagement geehrt. Dagmar Freitag...
IGW bringt altes Fachwerkhaus in Schuss
Fritz-Kühn-Platz
In der Ecke tropft es, bei jeder Windböe raschelt eine flatternde Plane. Einen vernünftigen Fußboden gibt es nicht, stattdessen ist ein Schotterbett...
Auch im offenen Vollzug Handybetrügereien im großen Stil
Kriminalität
Nach über zehn Jahren im Gefängnis muss ein früherer Kaufhausdetektiv für weitere vier Jahre und drei Monate in Haft. Das Landgericht Hagen...
„Stille Nacht“ auf der Hawaii-Gitarre
Werkschor Auerweg
„Ganz der Vater“ heißt das erste abendfüllende Weihnachts-Konzert des Werkschores Auerweg, welches am Donnerstagabend in der Reformierten Kirche...
Auto in Iserlohn stürzt fünf Meter in die Tiefe
Unfall
Auf einer Straße in Iserlohn ist am frühen Freitagmorgen ein Autofahrer verunglückt. Der Wagen stürzte eine Böschung hinab.
Fotos und Videos
Kinderweihnachtsdorf 2014
Bildgalerie
Fotostrecke
Iserlohner ist "Mister Germany 2015"
Bildgalerie
Schönheit
Weihnachtliches Barendorf
Bildgalerie
Fotostrecke
Martinszüge 2014
Bildgalerie
Fotostrecke