Holland-Trip beschert souveränen 29:11-Erfolg
02.11.2011 | 14:01 Uhr 2011-11-02T14:01:00+0100
Hohenlimburg. Ringer- Oberliga: Simson Landgraaf - KSV Hohenlimburg 11:29. Mit einer beeindruckenden Leistung kam der KSV im niederländischen Landgraaf zu einem deutlichen Erfolg. Die rund 30 Mitfahrer des Fanbusses waren begeistert, denn sie bekamen schöne Kämpfe zu sehen, die zumeist von den Hohenlimburger Ringern gewonnen wurden.
Ringer- Oberliga: Simson Landgraaf - KSV Hohenlimburg 11:29. Mit einer beeindruckenden Leistung kam der KSV im niederländischen Landgraaf zu einem deutlichen Erfolg. Die rund 30 Mitfahrer des Fanbusses waren begeistert, denn sie bekamen schöne Kämpfe zu sehen, die zumeist von den Hohenlimburger Ringern gewonnen wurden.
Erst mit rund 15minütiger Verspätung pfiff die gute Mattenleiterin Daniela Ewert die Begegnung an, denn die Gastgeber erklärten sich bereit,auf den Reisebus mit Fans und Aktiven der Reserve zu warten.
Die Kämpfe im Einzelnen:
55kg (gr) Eugen Giesbrecht gewann kampflos. (4:0 aus Hohenlimburger Sicht)
120kg (fr) Sven Fiedler teilte sich seine Kraftreserven geschickt ein, um dann zum Rundenende jeweils die erforderliche Wertung zu holen. Zwei Sekunden vor dem Ende vollendete er dann seinen einzigen Angriff zum Schultersieg. Wirklich sehr effektiv. (8:0)
60kg (fr) David Mohamad war chancenlos und unterlag deutlich nach Punkten. (8:4)
96kg (gr) Christian Zuhr hatte die erste Runde bereits mit 7:0 gewonnen, als sein Gegner mit einer Entscheidung der Kampfrichterin nicht einverstanden war und den Kampf aus Protest aufgab. Diese heißblütige Aktion brachte dem KSV weitere vier Mannschaftspunkte. (12:4)
66kg (gr) Auch der bei ihm ungeliebte griechisch-römische Stil hinderte Kevin Schoska nicht an einer glänzenden Leistung. Nach anfänglichem Rückstand kam er im dritten Durchgang sogar zu einem Schultersieg. (Pausenstand: 16:4)
84kg (fr) Souverän punktete Sven Stolzewski in drei Runden deutlich zum technisch überlegenen Punktsieg. (20:4)
66kg (fr) Dieser Kampf begeisterte die Fans, denn was Lernik Vanjan gegen den starken Imran Baitazev zeigte, war Ringen der Extraklasse. Er setzte jeweils zehn Sekunden vor dem Rundenende gezielte, blitzschnelle Angriffe, mit denen er die nötigen Punkte zum Sieg wegen der Gesamtdifferenz von elf Punkten sogar vier Zähler einbringenden holte. (24:4)
84kg (gr) Vergeblich bemühte sich David Arndt um eine Revanche gegen Gumuljo, verlor diesmal aber wesentlich knapper und erntete für sein großes Kämpferherz viel Beifall. (26:7)
74kg (gr) Auch Bruder Patrick Arndt zeigte sich in großartiger Form, gewann die ersten beiden Runden noch taktisch durch Defensive in der Bodenlage und drehte dann mit starkem Willen Jack Emo drei mal durch. (29:7)
74kg (fr) Mit 2:0 führte Nils Hausegger gegen Kessel, doch dann zeigte der Niederländer dem KSV-Talent, was Routine ausmachen kann, fügte ihm eine Schulterniederlage zum 29:11-Endstand bei.
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