Zufriedene Bilanz mit Blick auf 2010
07.01.2011 | 16:53 Uhr 2011-01-07T16:53:00+0100
Hemer.Mit einer überaus zufriedenen Bilanz schaut der Oesetalbahnverein auf seine Erfolge im Jahr 2010 und voller Zuversicht in das Jahr 2011.
„Wir haben mit unseren Fahrten gezeigt: Es geht! Eine Direktverbindung auf der Schiene nach Dortmund ist technisch und fahrplanmäßig machbar. Unsere Fahrgäste aus Hemer und Dortmund haben mit ihren Füßen abgestimmt. Sie wollen diese Direktverbindung, und zwar als regelmäßiges Angebot im öffentlichen Nahverkehr“ betonen Matthias Gast und Ingrid Ketzscher vom Oesetalbahnverein: „Die angebotenen Züge waren sehr gut gefüllt.“
Eine realistische Chance, diesen Bedarf zu berücksichtigen, bietet sich zurzeit, weil der Nahverkehrsplan (NVP) für unsere Region neu aufgelegt wird. Dieser NVP regelt, welche Strecken von den zuständigen Zweckverbänden befahren werden. Noch nie war das Ziel so nah, denn die Städte Iserlohn-Hemer-Menden sprachen sich übereinstimmend für eine Potenzialuntersuchung der Bahnlinien, einschließlich der Strecke Hemer-Dortmund aus. In der Stellungnahme wird ausgeführt, dass durch die Anbindung Hemers an das Schienennetz und die Flügelung in das Hönnetal ein Nachfragepotenzial aus Hemer, Menden, Balve, Neuenrade von insgesamt 120 000 Einwohnern entsteht. Zum Nachfragepotenzial einer schnellen Anbindung an das Oberzentrum Dortmund zählen neben Berufs- und Ausbildungsverkehren vor allem Freizeitverkehre. Und in steigendem Maße sind die Städte unserer Region auch an Freizeitpendlern aus dem Ruhrgebiet interessiert. Insbesondere der Tagestourismus bietet hinsichtlich seiner wirtschaftlichen Bedeutung große Entwicklungsmöglichkeiten für Hemer, Menden, Balve und Neuenrade.
„Auch für den Sauerlandpark Hemer wäre eine Anbindung an das Schienennetz von größtem Vorteil“ unterstreicht Matthias Gast.
Bereits während der Landesgartenschau konnten unter anderem Grundschüler aus Menden mit dem historischen Schinenbus zur LGS nach Hemer reisen. Für die kleinen Fahrgäste ein nicht alltägliches Abenteuer, das begeisterte.
07:14
@27 die idee ist richtig würde ich auch gut heisen
02:19
Einfach die direkte Bahnverbindung Hemer-Dortmund-Hemer eine gewisse Zeit (z.B. vom Frühling bis zum Herbst oder Winter) täglich testen lassen und dann entscheiden, ob die moderne Oesetalbahn Vorteile oder Nachteile bringt?
00:29
@#24:
Das Gegenteil (also, dass sich die Strecke nicht lohnt), lässt sich aber auch nicht im Voraus beweisen..
Und eine Bimmelbahn will ja auch niemand, sondern modernen Nahverkehr auf der Schiene, wie er seit der Bahnreform (Regionalisierung) überall immer erfolgreicher läuft. Diesen Wandel hat die Bahnstrecke nach Hemer damals leider nicht mehr erlebt. Jetzt gibt es diese Chance endlich - und Hemer sollte sie nutzen!
23:46
@marwang sie schreiben ja immer negativ. Warum wurde damals der Verkehr eingestellt und warum sind nur wenige mitgefahren?Wissen sie die Antwort? Wenn nicht werde ich helfen
21:02
@22 wo ist der beweis dass sich die bimmelbahn jemals finanziel lohnt,nur vermutungen ,die zeiten dass sie mit fünf leutchen durch die gegent tuckert kennen wir noch einige haben halt ein kurzzeitgedächtnis
22:47
Quelle: IKZ, Do., 13.01.11
Klein übereilter Gleisrückbau
Neue Genehmigung muss beantragt werden
Hemer.(gel) Gegen einen übereilten Rückbau der Bahngleise von Hemer nach Menden haben sich mehrere Bürger in einem Bürgerantrag gewandt. Die Stadt Hemer sollte sich nach der sehr erfolgreichen Landesgartenschau eine Atempause gönnen und in Ruhe die Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt durch den Erhalt der einzigen noch möglichen Schienenverbindung an der überregionale Schienennetz und an das Oberzentrum Dortmund ausloten, schreibt Dr. Hans Lohmann. Anfang des Jahres werde ein neuer Nahverkehrsplan für den Schienenverkehr in Westfalen-Lippe aufgelegt. Die Chance der Wiederaufnahme Hemers in den öffentlichen Bahnverkehr und mit der Perspektive einer Direktverbindung Hemer - Dortmund bestehe also aktuell, heißt es.
Die Sorge eines übereilten Gleisrückbaus ist unbegründet, schreibt die Stadt für die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr am 20. Januar. Schon zeitlich könne mit dem Rückbau nicht vor der Verabschiedung des Nahverkehrsplans begonnen werden. Die Stadt als neue Eigentümerin der Bahnfläche muss bei der Landeseisenbahnverwaltung Essen eine neue Rückbaugenehmigung beantragen. Mit einem Bescheid sei erst in der ersten Jahreshälfte 2011 zu rechnen. Daher soll der Ausschuss auch bei seinem bisherigen Beschluss bleiben.
(Unter dem Foto mit den demontierten Gleisen) :
Einige Gleise liegen demontiert am Bahnhof Hemer. Weitere sollen erst nach Vorlage des Nahverkehrsplanes folgen. Foto: Ralf Engel
22:40
@#20 marwang:
Was haben Sie eigentlich so alles ehrenamtlich im letzten Jahr auf die Beine gestellt?
Auch so viel wie die Oesetalbahner?
Wo ist Ihre Webseite mit fundierten Gründen gegen einen Bahnanschluss für Hemer?
Verwaltung, Politik und auch sehr viele Bürger aus Hemer und Menden, die auf den großen Dortmund-Pendeln mitgefahren sind, haben sich völlig zu Recht der Reaktivierung der Bahn nach Hemer inzwischen wieder zugewandt.
21:16
Ich freue mich, dass es mit der Bahn weitergeht in Hemer! Dran bleiben, Leute, auch in diesem Fall!
17:39
@11 wer hemers bürgermeister betonkopf nennt der muß selbt der größte betonkopf sein, hemer hat mit der lgs gezeigt dass sie die bahn nicht braucht ,die jetzt nach der bahn schreien sind meistens um sonst gefahren oder haben kein anderes hobby
11:44
Bald kein Bahn-Gleis in Hemer mehr!?
Bald keine NRW-Bahnfahrt-Chance in Hemer mehr!?
Dann für mich persönlich einfach unvorstelbar, unglaublich, politisch-fehlerhaft mit Zukunftsfolgen!