Schulministerin spricht sich für Ganztag aus
03.09.2010 | 16:56 Uhr 2010-09-03T16:56:00+0200
Hemer.Hoher Besuch für die Gesamtschule Hemer: Am Freitagmorgen besichtigte NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) nicht nur die Einrichtung, sondern sprach sich zudem ausdrücklich für die Einführung des Ganztagsbetriebs an der Schule aus.
„Meine politische Absicht ist es, im Nachtragshaushalt die Stellen für den Ganztag zu verankern“, sagte Sylvia Löhrmann, die gemeinsam mit Schulleiterin Gabriele Koller, Bürgermeister Michael Esken, Dr. Michael Rübsam, Vorsitzender des Schulausschusses, sowie Ursula Schulz von der Bezirksregierung Arnsberg über die Zukunft der Gesamtschule sprach. Mit Blick auf die Minderheitsregierung von Rot-Grün in Düsseldorf hofft die Schulministerin nun auf ein positives Ergebnis.
Fünf Gesamtschulen gebe es derzeit in NRW, die als Halbtagsschulen genehmigt seien. Es sei nur folgerichtig, wenn alle Gesamtschulen auch die Genehmigung für den Ganztag erhielten, so wie es im Koalitionsvertrag der Landesregierung formuliert sei, so Löhrmann. Das Angebot, Gemeinschaftsschule zu werden, richte die Landesregierung an alle Schulen. „Wir wollen mehr junge Menschen zu besseren schulischen Ergebnissen führen“, sagte Sylvia Löhrmann. Gesamtschulleiterin Gabriele Koller zeigte sich nach dem Gespräch optimistisch, dass der Ganztagsbetrieb für ihre Einrichtung bald genehmigt wird. „Ich bin sehr froh über das Gespräch“, betonte sie.
Zuvor hatte die Schulministerin die Jahrgangsstufe 5 besucht und sich den Unterricht angeschaut. „Man merkt, dass sich die Kinder wohl fühlen und mit Freude diesen neuen Lebensweg einschlagen“, so Löhrmann. Das Kollegium habe vorgearbeitet und sei engagiert, lobte sie. „Die Schule hat das Ziel, alle Kinder zu fördern, und die Kinder sind sich darüber bewusst.“
Unmut von Eltern, Schülern, aber auch von Seiten des Philologenverbandes sei der Landesregierung hingegen bei der Reduzierung der Schuljahre an Gymnasien entgegengeschlagen. Nach Angaben der NRW-Schulministerin sollen Schulen und Schulträger nun frei entscheiden können, ob sie die Gymnasialzeit auf 12 oder auf 13 Jahre festlegen möchten.
Im Anschluss an den Besuch der Gesamtschule, wo sie sich auch in das Goldene Buch der Stadt eintrug, besichtigte die Schulministerin die Landesgartenschau. Dort begrüßte Sylvia Löhrmann die 750 000. Besucher des NRW-Gartens, Gisela und Johannes Kocyan aus Hagen. Spontan hatte das Paar am Morgen beschlossen, die LGS zu besuchen. Dass sie am Eingang Stadt aber von der Ministerin empfangen werden würden, damit hatten Gisela und Johannes Kocyan nicht gerechnet. Und nicht nur Blumen überreichte Sylvia Löhrmann den Gewinnern: Sie dürfen sich auch über eine viertägige Reise zu den schönsten Gärten Nordenglands freuen. Im Mai, so Löhrmann, sei es dort am schönsten.
23:15
@#14
Und da kommen dann die Lehrer/innen als akademisch ausgebildete, kostenlose Babysitter gerade recht.
Die können dann ohne Probleme die Erziehungsaufgabe übernehmen, die traditionell von Eltern wahrgenommen werden.
Die eigenen Familien bleiben dabei auf der Strecke, und die Qualität des Unterrichts an der Ganztagsschule bleibt dabei zwangsläufig auf der Strecke.
21:13
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20:50
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16:19
#27 falsch: Die Elterinitiative ist durch den Herrn Schumacher, Schriftführer, dort auf dem Bild vertreten! Also alles ist gut! Und ohne CDU wäre es am Ende nie zu einem Errichtungsbeschluss gekommen. Das darf niemals vergessen werden.
09:13
chönes Bild: Frau Stopsack von der FDP, die auf keinen Fall eine Gesamtschule haben wollte, CDU-Politiker die sich anfangs sehr gegen diesen Schultyp gewährt haben und SPD und Grüne die sich dafür eingesetzt haben. Die kämpfenden Eltern fehlen leider. Dennoch, ein Stück gelebte Demokratie und Bürgerwille. Ende gut alles gut!
17:12
#21: Die FDP macht da sgenauso, die SPD legt sich sogar mit Kommunisten und der SED ins Bett und und und. Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir Menschen nicht von Radikalen wie die SED/PDS/Linke oder NPD regiert werden. Da ist es gut, dass es in der CDU Befürworter von schwarz-grün gibt, denn die SPD allein ist mir nicht mehr geheuer.
15:30
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