Quasi über Nacht 356 Hunde mehr in der Stadt
10.12.2009 | 17:00 Uhr 2009-12-10T17:00:00+0100
Hemer. Die seltsame Hundevermehrung kam quasi über Nacht: Schon die Ankündigung der Hundezählung bescherte der Stadt Hemer 356 vierbeinige Neuanmeldungen. Waren vor dem 14. September 2424 Hunde angemeldet, sind es aktuell 2780 Hunde.
Es dürften noch einige mehr werden, denn die Hundezähler sind noch bis einschließlich kommender Woche in den Ortsteilen unterwegs. Die Gemeindeprüfungsanstalt hatte die Stadt auf den verdächtig niedrigen Hundebestand aufmerksam gemacht und auch eine Anpassung der im Vergleich zu anderen Kommunen niedrigen Hundesteuer empfohlen.
So werden Hundebesitzer ab 2010 tiefer in das Portemonnaie greifen müssen. Hemer gleicht die Hundesteuer auf den NRW-Mittelwert an. So sind für einen Hund statt wie bisher 60 Euro künftig 75 Euro zu bezahlen. Zwei Hunde kosten je 90 Euro (bisher 72) und drei und mehr Hunde je 105 Euro (bisher 84 Euro).
Bodo Jacobsen (GAH) hatte eine deutlich höhere Gebühr für mehrere Hunde (110 bzw 130 Euro) beantragt, kam damit im Haupt- und Finanzausschuss jedoch nicht durch.
19:01
Ungeheuerlich diese Steuer Erhöhung. So eine bodenlose Frechheit. Ob jetzt für Katzen oder Pferde auch Steuern zu zahlen wären spielt keine Rolle. Diese drastische Erhöhung ist eine Unverschämtheit. Basta. Man sollte auf die Strasse gehen und demonstrieren. Man kann sich doch nicht alles gefallen lassen.
eineneuebewohnerin in hemer
12:33
JEDER weiss das?
Ausnahmslos?
Aber selbst wenn man bewusst einen Hund nicht anmeldet, handelt man nicht strafrechtlich, sondern eben ordnungswidrig.
Deswegen droht dann auch eine Geldbuße und keine Geld-Strafe.
Aber darum geht es ja eigentlich nicht wirklich.
10:32
#14 wo ist hier fahrllässig jeder weiss dass ein hund angemeldet werden muß !!!!!!!
07:51
@marwang: Versuchter Betrug? hmm, da solltest du dich mal mit dem Straftatbestand des Betrugs beschäftigen.
Da liegst du - auch aus dem allgemeinen Rechtsempfinden - falsch.
Und einen fahrlässigen Betrug gibt es nicht :-)
Strafrechtlich ist das (zunächst einmal) völlig unrelevant.
Sollte den Kommunen vielleicht mal einen Denkanstoß geben, denn es scheint, dass den Bürgern eine Hundehaltung zu teuer ist, bzw die Aufklärung über den Sinn und Zweck einer Hundesteuer unbekannt ist.
Das können wir ja schon allein hier in den Kommentaren lesen.
Eine solche Tatsache mit sage und schreibe über 350 Neuanmeldungen seitens der Stadt auszunutzen und gleichzeitig 2010 die Hundesteuer zu erhöhen, finde ich eine Frechheit.
Oder muss die LGS zu Teilen kompensiert werden?
06:45
in meinen augen 356 mal versuchter betrug an der stadt
17:19
Also die Hundesteuer dient ja nicht dazu, die Beseitigung von Kot zu bezahlen, sondern dazu, den Bestand an Hunden in einer Gemeinde zu im Griff zu haben.
Aber ich verstehe auch nicht, warum das bei z. b. Katzen nicht so ist.
Erklären kann das wohl keiner.
Schliesslich leben wir in einem Land, wo für alles und jeden Steuern und Abgaben erhoben werden.
Im Übrigen finde ich die neuen Gebühren ab 2010 deutlich überhöht. Eine Erhöhung von 20% ist da tatsächlich zu viel.
Insbesondere, da ja auch zur Landesgartenschau keine Hunde mit auf das Gelände dürfen.
Ich bin selbst Hundehalter in Hemer und werde wohl in diesen sauren Erhöhungs-Apfel beissen müssen.
Sehr Schade Hemer.
15:07
was hat denn wohl diese Hundezählung gekostet?
Deutlich weniger als die Stadt durch die Steuermehreinnahmen verdient.
18:16
@ #8 deilinghofener:
Ist durch diese Reitabgabe gestattet, dass öffentliche Straßen mit Pferdeäpfeln verdreckt werden dürfen?
Und das dann beispielweise konzentriert im Stübecken?
@ #9 deilinghofener:
Besonders für die, welche ein Substantiv (Hauptwort) in zwei Worte teilen... :-)
12:45
Es sollte besser noch eine Idioten Steuer geben!
12:44
Reiten in der Landschaft und im Wald
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Im Märkischen Kreis gilt die sogenannte „Freistellungsregelung, nach der das Reiten innerhalb des Waldes auf allen öffentlichen und privaten Wegen gestattet ist. Ausgenommen hiervon ist lediglich das Erholungswaldgebiet „Helberg / Harkenstiel in Meinerzhagen mit ausgewiesenen Reitwegen.
Das Reiten ist aber in jedem Fall verboten:
•auf Wegen, die als Wanderwege, Sport- oder Lehrpfade ausgewiesen oder mit einem Reitverbotsschild versehen sind,
•auf Feldrainen, Böschungen, Trampelpfaden, Waldschneisen, Rückegassen, Wildwechseln, sowie querfeldein und
•auf den privaten Wegen, die mit Zustimmung der Unteren Landschaftsbehörde gesperrt sind.
Kosten
Die Kosten für das Reitkennzeichen mit Reiterplaketten betragen bei Erstausgabe für Privatpersonen 38,00 €, in den Folgejahren für die Reiterplaketten dann jeweils 30,50 €. Für Reiterhöfe belaufen sich die Kosten für das Reitkennzeichen mit Reiterplaketten bei Erstausgabe auf 88,00 €, in den Folgejahren für die Reiterplaketten dann jeweils 80,50 €. In den Beträgen enthalten ist jeweils die Reitabgabe für Privatpersonen in Höhe von 25,00 € bzw. für Reiterhöfe in Höhe von 75,00 €. Die Reitabgabe wird ans Land abgeführt.