Pendelbahnverkehr zur Gartenschau: Dortmund-Hemer Hemer-Dortmund
29.04.2010 | 09:44 Uhr 2010-04-29T09:44:00+0200
Hemer/Menden. Der Förderverein Oesetalbahn hat es bald geschafft, die stillgelegte Schienenstrecke Hemer-Menden wird wiederbelebt!
Der Förderverein Oesetalbahn hat es geschafft. Der erste Eisenbahnzug auf der stillgelegten Schienenstrecke Hemer-Menden fährt am Freitag, 7. Mai, im Pendelverkehr auf der Strecke Dortmund-Hemer mit je einer Hin- und Rückfahrt morgens, mittags, nachmittags und abends. Der genaue Fahrplan wird rechtzeitig mitgeteilt. Und wenn die letzte Arbeit getan ist und die erwartete Betriebserlaubnis vorliegt, wird dieses Ereignis bereits mit einer „ersten Fahrt” am Samstag, 1. Mai, gebührend gewürdigt: ab Fröndenberg 18 Uhr, ab Hemer (und zurück) 18.15 Uhr.
Der erste Meilenstein zur Reaktivierung der für tot erklärten Strecke war die Zusammenarbeit des Fördervereins Oesetalbahn mit der Rhein-Sieg-Eisenbahn: Gemeinsam wurde die Demontage der Schiene verhindert. Die zweite Hürde war die Instandsetzung. In den letzten Tagen und Wochen waren Eisenbahnfreunde tatkräftig auf der Strecke im Einsatz. Zuletzt wurden zugewachsene Rillen ausgekratzt. Die Aktivisten haben harte Arbeit geleistet: Schilder richten, Schilder aufstellen, Lichtraumprofil schneiden, Rammböcke aufstellen, das Gleisbett von überwuchernden Brombeerranken und kleinen Bäumen befreien...
Am Donnerstag, 29. April, erhält die Mendener Bahnhofsunterführung einen frischen Anstrich, damit es dort nicht nach einer Gruselwelt aussieht. Vorher hatte die Deutsche Bahn den Tunnel gründlich gereinigt: „Es ist sauber und stinkt nicht mehr”, freut sich Ingrid Ketscher von den Oesetalbahnern.
21:00
und wir brauchen sie nicht
17:54
Ne mein lieber Freund ich weiss schon auf welche Seite ich gehöre!!
Ich weiss nur nicht auf was die Mendener in Hemer neidisch sein wollen,da will man nämlich die Bahn!!!
07:05
27 meint bestimmt die geistig armen mendener im forum,mit dem neid ist dass so eine sache
22:38
So ist er halt,weil lesen kann er auch nicht,die Genehmignug läuft bis zum 30.10....
Seelig sind die geistig Armen!!!
20:28
25 mendener kasperletheater ist wieder unterwegs
16:27
Ich hab Nr. 24 hier schon vermißt. Diese tragikomische Figur mit seinen aufmerksamkeitserheischenden Rechtschreibefehlern lässt einen immer wieder nach Logik und Inhalt suchen und dann doch nur verstört zurück, da die Inhaltslosigkeit wirklich erschütternd ist.
Hut ab vor den Leuten, die das möglich gemacht haben! Hemer hat einen Teil seiner Bahn zurück!
13:49
gut dass der spuk mit der bahn am 24.10.2010 ein ende hat
23:32
Es wird keinen Radweg auf der Trasse geben... Wer soll den bezahlen? Er wäre auch zur LGS nach dem Winter nie fertig geworden...
Träumereien, wer sowas gluabt der glaubt auch an den Osterhasen.
Der Radweg hatte nie irgendeine Priorität beim Bau. Und Bahn und Rad gehören zusammen.
20:15
gute sache, wenn menschen sich wehren. wenn man für traditionen steht und sich nicht unterkriegen lässt.
meinen glückwunsch an die verantwortlichen.
14:17
@ 20 interiors
Gerede? Gestern war das Ergebnis vieler Taten und harter Arbeit von RSE und Verein zu sehen: die erste Bahnfahrt nach 1 3/4 Jahren!
Ich bin auch Radfahrer und Bahnfahrer. Beides gehört unbedingt zusammen und ergänzt sich perfekt!
Züge sollen und werden nicht nur von Hemer nach Menden fahren; schließlich endet dort das Schienennetz nicht, sondern fängt erst an.
Hemer ist groß genug, sein Bahnhof liegt supergünstig, die Schienen bzw. eine Bahntrasse sind noch da.
Busse stehen wie Autos mit im Stau und vor Ampeln, Räder und sperriges Gepäck lassen sich im Zug besser transportieren.
Fahrradfahren und Skaten sind abhängig von Wetter, Jahres- und Tageszeit. Bitte z. B. immer an den letzten Winter denken! Da wären auf jeden Fall mehr Leute per Bahn als mit dem Rad auf der Trasse unterwegs gewesen.
Gut ausgelastete Züge sind deutlich umweltfreundlicher durch die reibungsarme Rad-Schiene-Technik als alles, was mit schwabbeligen Reifen (und bei PKW meist unterbesetzt) auf rauem Asphalt rollt.
Nichts an der Bahn ist ewig gestrig. Die reaktivierte Regio-Bahn Kaarst-Mettmann hatte in den letzten Jahren einen überwältigenden Erfolg.
In den kommenden Jahren wird die Bahnstrecke Brilon Wald - Brilon (Stadt) reaktiviert. Wenn schon eine solche innerstädtische Verbindung wieder aufgemacht wird, dann doch wohl erst recht die Strecke zwischen den beiden Städtenetz-Mittelzentren Hemer und Menden.
Zwischen Hemer und Menden gibt es jetzt schon einen Fahrplan-Radweg an der B7. Ein Radweg auf der Bahntrasse wäre über weite Strecken kaum weiter weg vom Autoverkehr.
Ein mehr touristischer Radweg sollte und müsste etwas weiter abseits liegen. Einen Radweg kann man außerdem woanders anlegen, Schienen nach und für Hemer aber nicht.
Endbahnhof spricht gegen die Bahn? Neuenrade, Königsborn und Winterberg, bald auch Brilon (Stadt) sind auch welche.
Wäre doch toll für Hemer, wenn künftig z. B. in Dortmund, groß Hemer als Endstation auf Fahrplänen und Anzeigen prangt und durchgesagt wird.
RSE als mittelständisches Bahnunternehmen und Oesetalbahner als Ehrenamtliche haben gegen teils enorme Widerstände, manchmal richtige Hassattacken, an ihrem richtigen Ziel festgehalten und konnten gestern einen ersten kleinen Erfolg verbuchen.
Im Bahnhof Menden kam gestern um 18:15 die Durchsage der DB: Sie haben Anschluss an einen Sonderzug nach Hemer.
Ich hoffe, dass Züge nach Hemer noch oft und lange angekündigt werden - und fahren!