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Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW

02.09.2010 | 15:59 Uhr
Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW
Umweltminister Johannes Remmel auf der Landesgartenschau

Hemer.Die Zeit reichte nur für einen Schnellrundgang durch den großen NRW-Garten, umso deutlicher war aber abschließend das Bekenntnis des neuen Umweltministers Johannes Remmel: „Die Landesgartenschauen in NRW werden weitergeführt.“

Der nächste Schritt für eine mögliche interkommunale Zusammenarbeit im Bauhofbereich der Städte Hemer und Iserlohn ist getan. Die Mitglieder der jeweiligen Betriebsausschüsse beider Städte haben sich am Mittwoch (1. September) in gemeinsamer, nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, die Projektuntersuchung mit Blick auf ein Kooperationsmodell und konkrete Bewertungen fortzusetzen.

Auf diese deutliche Aussage des grünen Ministers hatten die Gartenbauverbände seit dem Regierungswechsel gewartet, zumal die Gartenschauen im Koalitionsvertrag nicht thematisiert worden sind. In welchen Perspektiven und in welcher Abfolge zukünftig NRW-Gartenschauen stattfinden, das müsse nun geprüft werden. 2014 ist Zülpich an der Reihe. Am 1. Februar 2011 endet die Bewerbungsfrist für die Gartenschau 2017. „Es gibt so viele Anfragen wie lange nicht mehr“, rechnet Dr. Karl Schürmann von der Landesarbeitsgemeinschaft Gartenbau und Landespflege mit einem neuen Boom. Die Städte hätten das Entwicklungspotenzial der Gartenschau erkannt, so Schürmann. Hilfestellung für die Bewerbung wird oft aus Hemer angefragt.

Die Themengärten, der Waldspielplatz, das grüne Klassenzimmer und die Landwirtschaft waren Stationen des Umweltministers. Johannes Remmel zeigte sich vom Gelände sehr beeindruckt. Hemer biete eine gelungene Kombination aus nachhaltiger Stadtentwicklung, Steigerung der Lebensqualität und touristischen Attraktionen. „Die Konversion ist gelungen. Es ist eine ausgesprochen erfolgreiche Landesgartenschau“, lobte der Minister. Beispielhaft sei das große ehrenamtliche Engagement. Im großen politischen Konsens könne Hemer gemeinsam die Früchte und den Erfolg genießen.

Vor dem Rundgang hatte Johannes Remmel im Grohe-Forum ein Grußwort an die Konferenz der Kleingärtner gerichtet. Kleingärtner, Experten des Umweltministeriums und Vertreter der Kleingarten-Verbände diskutierten auf Grundlage einer neuen Studie über die Zukunft des Kleingartenwesens. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt, zum sozialen Miteinander und zum Klima in unseren Städten“, sagte Remmel.

Am Rande machte CDU-Ratsherr Wolfgang Römer auf ein Streitthema aufmerksam. Er überreichte dem Minister einen Aufkleber „Lückenlos ankommen“ pro A 46. Remmel hatte dem Lückenschluss keine Chance auf Verwirklichung eingeräumt.

Ralf Engel

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Kommentare
09.09.2010
13:16
Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW
von ubu | #5

Schwarz-geld. Schön, dass du es sagst.

Die CDU hatte es schon immer mit Schwarzgeld, und für die FDP sind auch nur die Leute wichtig, die Geld haben.

War ein schöner Versprecher, aber der trifft den Kern der Sache genau...

04.09.2010
20:14
Blockierter Kommentar.
von Eskman | #4

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

04.09.2010
09:16
Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW
von LiberalerGerd | #3

Klasse, der BM holt einen Grünen Minister nach Hemer und der gibt gleich wichtige Entscheidungen in Hemer bekannt. Wenn da mal kein schwarz-grünes Netzwerk am Werk war. Als Liberaler sehe ich das nicht besonders gerne. Noch haben wir im Bund sschwarz-geld.

03.09.2010
23:46
Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW
von Theodor Moll | #2

Hemer wird so schnell keiner toppen...

03.09.2010
20:29
Minister: Auch in Zukunft Gartenschauen in NRW
von lgs-fan1 | #1

Warum soll es noch weitere Landesgartenschauen geben ... kann man etwa Hemer toppen???

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