Landsmannschaft feierte 60-jähriges Bestehen
12.10.2009 | 15:38 Uhr 2009-10-12T15:38:00+0200
Hemer. Seit 60 Jahren macht sich die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen Hemer für die Wahrung des kulturellen Erbes Ostpreußen stark und setzt sich für die Fürsorge für die Vertriebenen und die Angehörigen ein.
Anlässlich dieses Jubiläums fanden die Gäste zahlreich zum Erntedank-Herbstfest am Samstagnachmittag im Saal des Jugend- und Kulturzentrums zusammen, um gemeinsam zu feiern.
Vorsitzender Klaus Arno Lemke begrüßte Mitglieder, Freunde und Bekannte. Darunter auch Vize-Bürgermeisterin Renate Saemann. „Die Landsmannschaft hat hier in Hemer jahrzehntelang erfolgreich gewirkt und wertvolle Arbeit geleistet und uns bei der politischen Willensbildung stets begleitet. Sie hat vielen Menschen geholfen, sich hier wohl zu fühlen und viel Kraft und Energie gehabt und Mut bewiesen.” Worte des Lobes gab es auch von Professor Dr. Penski, stellvertretende Landesvorsitzende der Landsmannschaft Ostpreußen NRW. Zusammen mit Renate Saemann hatte er für Senior Lemke noch eine Überraschung parat. Sie überreichten ihm das Verdienstabzeichen und eine Urkunde „für die unermüdliche Arbeit für die Heimat”. Nach dem offiziellen Teil ging es zum Feierlichen über.
Die Tanzgruppe Saga, die einen Tag zuvor schon mit ihrem Auftritt im Seniorenheim Hermann von der Becke-Stiftung mit ihrem Auftritt die Bewohner erfreute, begeisterte auch bei der Gedenk- und Kulturveranstaltung im JuK. Die Saga-Gruppe hatte während ihres Aufenthalts in Hemer die Heinrichshöhle, das Felsenmeermuseum und das Felsenmeer besucht und war beim CVJM Hemer untergebracht.
Auch der Trachten- und Singekreis der Landsmannschaft Ostpreußen Iserlohn unter Leitung von Lilli Janßen trug zur Unterhaltung bei, und der Sketch „Das Erntefest” mit Waltraud Hoppe und Elli Lemke sorgte für manchen Schmunzler in der Gesellschaft.
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