Landesgartenschau: "Fest der Kirchen in Bewegung"
17.03.2010 | 16:53 Uhr 2010-03-17T16:53:00+0100Hemer. Das „Paradiesunddas” wird eine tägliche Anlaufstelle der Kirchen sein in der Landesgartenschau Hemer 2010. Aber für den Samstag, 11. September, wird das „Fest der Kirchen” vorbereitet.
Die Macher wollen dann zeigen, was ihnen Spaß macht und gut tut am Leben in und mit der Kirche. An die 100 Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, Ältere werden in der gesamten LGS geboten zum Menschenmotto „sinnlich, sündig, solidarisch” - drei Vokabeln, die Kirche mit der Welt verknüpfen.
Katholiken und Lutheraner gemeinsam bereiten das „Fest der Kirchen” vor; mit im Boot ist die Freie ev. Gemeinde Hemer, die z. B. den Kontakt zur Band „Echtzeit” vermittelt hat. Weitere Gruppen sind der Letmather Gospelchor und „Just Gospel” mit 60 Stimmen und Hauke Hartmann, bekannt von Ev. Kirchentagen.
„NRW sucht den 1. christlichen Superstar” ist ein Castingwettbewerb zum „Fest der Kirchen”. Über 100 mögliche Superstars nehmen teil. Studioaufnahmen locken, die drei Bestplatzierten treten auf dem LGS-Sportplatz auf.
Das „Fest der Kirchen” wird Begriffe der Landesgartenschau nutzen wie "Himmelsleiter" oder "Himmelsspiegel". Da wird es sportlich beim Engelswettlauf „7 x 7 x 7 Stufen” steil bergan den Jüberg hoch.
Ein Kunstprojekt „Baum des Lebens” wurde im Rheinland für Behinderte entwickelt zum Motto „Wir stehen für eine Gesellschaft, in der jeder einen Platz hat.”
Im Landesgarten wird am 11. September ein „Conference-Bike” unterwegs sein, das sechs Personen Platz bietet. Beim Gespräch muss einer verantwortlich kräftig in die Pedale treten, aber seine Fahrgäste dürfen/können ihm behilflich sein. Zu befragen nach dem, was man schon immer wissen wollte, sind u. a. ein Priester, ein Bestatter, die Mitternachtsmission, Dechant und Superintendent.
Beim „Fest der Kirchen” tritt Kristina Mohr aus Essen als Clown und Saxophonistin auf. Die Skaterbahn gehört an diesem Tag auch den Kirchengästen. Im Kulturquartier führt Ulrike Böhmer durchs Programm. Die Ausrichter freuen sich auf das Bochumer Aktionstheater „Freier Vogel”. Der Abschlussgottesdienst beginnt gegen 17 Uhr.
Alle werden in Bewegung sein an diesem Tag: Das „Fest der Kirchen in Bewegung” ist gratis, aber um in die Landesgartenschau zu gelangen, ist Eintritt zu zahlen. Für den LGS-Besuch am 11. September läuft ein Vorverkauf für Erwachsene, die 11 statt 14,50 Euro zahlen. Karten sind ab sofort beim Dekanat oder Kirchenkreis erhältlich.
Im Vorfeld wird es im Sommer ein Gewinnspiel geben. Preise: Wellness im Kloster, Kaffeemaschine mit Pad-Vorrat aus fair gehandeltem Kaffee, Hamburg-Tag mit Besuch der Flussschifferkirche.
Die Geschichte des LGS-Geländes als Kriegsgefangenenlager Stalag VI A Hemer wird nicht vergessen. Da ist u. a. ein „Friedensweg” in Planung. Auch wird an den geschichtsträchtigen „11. September” erinnert!
19:21
Mir ist es unverständlich,dass es immer noch Menschen gibt die sich über ein Kreuz provoziert oder gestört fühlen...Die Armut auf der Welt ist viel,viel schlimmer...Ps.habe in meiner Wohnung Kreuze und trage sogar 2 am Hals...
14:31
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06:50
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06:24
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14:21
Gerade in dieser Zeit sollte Kirche zeigen, dass diese noch ein anderes Gesicht hat.
10:23
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23:53
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21:44
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16:40
Was soll das denn bedeuten? Überall in Deutschland stehen doch Kreuze und Kirchen seit vielen hundert Jahren. Was ist denn daran im Jahr 2010 so provozierend oder störend? Wir sind ja nicht im Iran.
13:51
Es ist richtig: Auf dem Jüberg steht ein riesiges Kreuz... Wir wollen auch hier hoffen, daß sich niemand von den Besuchern der Landesgartenschau durch das Kreuz in seinem Empfinden gestört oder vielleicht gar provoziert fühlt...