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Ex-Fußgängerzone

Keine Veränderungen und somit keine Kosten

12.06.2012 | 19:03 Uhr
Keine Veränderungen und somit keine Kosten
Hauptstraße in Hemer bleibt Verkehrsberuhigte Zone

Hemer. Lob gab es für das von der Verwaltung ausgearbeitete Konzept einer künftigen Verkehrsregelung in der ehemaligen Fußgängerzone gestern im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr zwar reichlich, aber so gut wie keine Stimmen: Lediglich Andrea Lipproß (FDP) hob den Arm, als nach halbstündiger Diskussion über die Vorlage abgestimmt wurde. Ein klare Mehrheit von elf Stimmen hingegen fand ein CDU-Antrag, im Grunde alles so zu belassen, wie es zurzeit ist.

Die Verwaltung hatte ebenfalls angeregt, sich von der reinen – wenn auch momentan „ausgesetzten“ – Fußgängerzone zwischen Altem Markt und Poststraße endgültig zu verabschieden und sie dauerhaft durch einen verkehrsberuhigten Bereich zwischen Altem Markt und Steinert sowie einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit Höchsttempo 20 zwischen Steinert und Stephanstraße inklusive Poststraße, Mühlengang und Sinnerauwer zu ersetzen. Ein Vorstellung, die zumindest der SPD und Grünen Alternative überhaupt nicht schmeckte. Sie forderten die Rückkehr zu einer reinen Fußgängerzone, die lediglich Lieferverkehr zu bestimmten Uhrzeiten erlaubt. Auch der Seniorenbereit hatte sich schriftlich für eine solche Lösung ausgesprochen. Der entsprechende Antrag generierte aber lediglich fünf Ja-Stimmen.

Für die CDU bedankte sich Sylvia Steiger zwar ausdrücklich bei der Verwaltung, schränkte aber ein, dass sie die Kosten von rund 8750 Euro für Beschilderungen, Poller und Ähnliches erheblich stören. Sie beantragte im Namen der Christdemokraten, einfach alles beim Jetzt-Zustand zu belassen, weil dies nichts koste. Zur Verkehrssicherheit notwendige Maßnahmen könne die Verwaltung auch ohne entsprechenden Beschluss des Ausschusses umsetzen, argumentierte Sylvia Steiger. Genannt wurden vor allem die Abriegelung des Schleichwegs vom Hademareplatz an Taxi König und der Apotheke vorbei zur Steinert sowie die Verhinderung des verbotenen Abbiegens aus Richtung Westig nach links in den Alten Markt. Mit Stimmen der UWG fand dieser CDU--Antrag die entscheidende Mehrheit.

Reinhard Köster

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