Ein Traum für Wohnmobil-Freunde
25.03.2010 | 15:36 Uhr 2010-03-25T15:36:00+0100
Hemer. Im Herbst fand der erste Spatenstich statt, am Donnerstag eröffnete Bürgermeister Michael Esken bei bestem Campingwetter den neuen Wohnmobilstellplatz. Und die ersten Gäste sind bereits da.
Das großzügige Gelände am Sundwiger Bach zwischen Felsenmeermuseum und Sundwiger Mühle bietet Platz für 20 Wohnmobile, die auf einer Schotterrasenfläche einen sicheren Standort haben. Als „schlanke Lösung” bezeichnete Bürgermeister Michael Esken das Areal: keine Schranke, kein Personal, stattdessen ist alles (Frisch- und Abwasser sowie Strom) über den Automatenweg zu regeln. Rund 100 000 Euro hat der Platz gekostet. Abfalleimer und Lampen sollen noch folgen. Als Sponsor ist die RWE eingesprungen.
Für passionierte Wohnmobilfahrer wie Heinz Steiof geht mit diesem Platz ein Traum in Erfüllung. Bereits vor zehn Jahren hat er versucht, den damaligen Bürgermeister für eine solche Idee zu begeistern - in der Brügersprechstunde von Michael Esken stieß er auf Interesse. Jetzt würde Steiof in Absprache mit Händlern und Unternehmern gerne noch einen Infozettel mit wichtigen Anlaufstellen für die ortsfremden Gäste auslegen.
Die ersten von ihnen sind aber jetzt schon begeistert. „Wir können den Platz nur empfehlen”, schwärmte Ulrich Lütticke. Gemeinsam mit seiner Frau Monika ist er am Mittwoch mit dem Wohnmobil angereist. Durch Zufall hat das Ehepaar in einer Fachzeitschrift von dem neuen Stellplatz erfahren. Kurzentschlossen fuhren sie los.
Ausgerichtet ist der Platz für Wohnmobile, Übernachtungsgäste im „Wohnwagen sind aber genauso herzlich willkommen”, sagte LGS-Prokurist Ralf Schweinsberg. „Wir müssen erstmal lernen, mit dem Platz umzugehen”, so Michael Esken. Noch ist der Platz Neuland für die Stadt. Ehepaar Lütticke aber ist sicher, dass das Angebot ein Erfolg werden wird: „Der Platz ist zentrumsnah, die Parzellen sind groß und es gibt viele Möglichkeiten wie Wandern oder Radfahren”, sagte Monika Lütticke.Am Donnerstagnachmittag ist das Ehepaar zurück nach Olpe gefahren, doch zur Landesgartenschau will es wiederkommen.
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