Dampf machen für die A 46
20.05.2011 | 16:28 Uhr 2011-05-20T16:28:00+0200Hemer.Nach der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses beantragt die CDU-Fraktion, den Tagesordnungspunkt „Weiterbau der A 46“ mit in die Tagesordnung für die nächste Ratssitzung aufzunehmen. Der Rat tagt am Dienstag, 24. Mai.
„Wir müssen hier Dampf machen“, formuliert es CDU-Chef Martin Gropengießer, und seine Fraktion setzt sich dafür ein, einen Resolutionstext im Rat zu verabschieden. Gropengießer betont, dass man keine endgültige Fassung vorlegen wolle, sondern vielmehr Ergänzungen der anderen Fraktionen gewünscht seien.
Folgende Bausteine sind der CDU wichtig: „Der Rat der Stadt Hemer unterstützt alle Aktivitäten, die unternommen werden, um die Planungen für den bedeutenden Streckenabschnitt der A 46 zwischen Hemer und Neheim-Hüsten abzuschließen und die Baureife herbeizuführen.“ Der Teilabschnitt sei unbedingt im „vordringlichen Bedarf“ zu belassen, so die CDU. Auch könne der Bau des Teilabschnittes Hemer bis Hüsten auch in kleineren Schritten vollzogen werden, hier sei insbesondere der Abschnitt zwischen Hemer und Menden bald zu realisieren. Die Stadt Hemer soll deutlich machen, dass sie die Realisierung des Teilabschnitts auf Hemeraner Stadtgebiet zeitnah fordert, da auf der B7 die Verkehrsbelastung weiter ansteige.
„Es kann den Hemeraner Bürgern nicht noch weitere Jahrzehnte zugemutet werden, die negativen Folgen der innerstädtischen Verkehrs- und Gesundheitsbelastung auf Grund des überregionalen Verkehrs zu ertragen“, heißt es im Antrag der Christdemokraten an Bürgermeister Michael Esken.
12:14
@22 kreisberkehr in niederhemer und alles hat sich erledigr .was für ein schwachsinniges argument
18:59
Seit heute wird man es auch in Hemer kapiert haben: Es wird wohl nix mit überflüssigen Autobahnen! Die Hemeraner werden ihr hausgemachtes Verkehrsprobleme vermutlich doch mit bordeigenen Mitteln (Kreisverkehr Niederhemer) lösen müssen.
06:44
@17 schon schlecht wenn man als berufsversager nur lügen und unwahrheiten verbreitet aber von ober utan ruhrik nicht anders zu erwarten hemer ist erblüht und modern und er verkümmert im maroden menden
23:56
@Wunderrmann:
Ohne eigenes Auto und nur mit (S)ÖPNV Rad Fuß ab und zu Leihwagen o. ä. ist trotzdem günstiger als ein Privatwagen, der große Teile der Zeit einfach nur rumsteht, dessen fixe Kosten aber immer weiterlaufen.
Einen Betreiber für die Bahnstrecke gibt es erst, wenn der Bahnverkehr bestellt wird. Gilt auch für alle anderen Bahn- und Buslinien. Dazu läuft ja gerade eine Prüfung im Rahmen des Schienen-Nahverkehrsplans.
Seltsam, auf einer Modelleisenbahn zwischen Hemer und Menden sind tonnenweise Kyrill-Holz und zig hunderte Leute in den letzten Jahren transportiert worden? Wusste gar nicht, dass eine Spielzeugbahn das kann....
23:02
PS: Auf der Strecke kann ja eine Garteneisenbahn fahren, die ist genauso effektiv. Anregungen zum Ausbau gibt´s ja im TV bei Ab ins Beet
Die beiden bauen sicherlich gerne die Strecke um....
22:36
Ja Ruhrik, auch dir geht die Düse, wenn demnächst das Autobahnende in Menden liegt.
Und mit der Modelleisenbahn zwischen Hemer und Menden schaun wir mal, da wird in den nächsten Jahrzehnten kein Zug mehr fahren. Kannst ja die Strecke bei dir auf der Modelleisenbahn aufbauen und leere Züge fahren lassen....
22:23
Die Umwidmung der Strecke wird politisch und rechtlich nicht mehr möglich sein. Die Hemeraner Pläne, die ja eigentlich nur die Pläne des Küchenkabinetts Esken sind, dürften damit geplatzt sein. Die Landesregierung wird den Kauf der Trasse durch den Landesbetrieb Straßen NRW einfädeln, damit der Überbau des Bahnhofsgeländes in Hemer verhindert wird.
Auch der Weiterbau der A46 wird schon aus fiskalischen Gründen nicht mehr möglich sein, zumal niemandem mit gesundem Menschenverstand vermittelt werden kann, dass 25 km Autobahn 300 Mio. Euro kosten sollen, worin die sozialen Folgelasten und Entschädigungen noch nicht enthalten sind.
Im Übrigen waren die Sonderfahrten während der LGS voll bis brechend voll, selbst wenn sie bezahlt werden mussten. Es geht ja nicht um eine Museumsbahn oder um Zootransporte für Marwang Utans und andere gefährdete Spezies, sondern um eine moderne Vorortstrecke mit Durchbindung an den Dortmunder Hauptbahnhof. Damit wäre die Oesetalbahn eine von vier oder sogar fünf reaktivierten Strecken alleine in NRW.
Hier ein Link über die Heinsberger Bahn: http://www.az-web.de/artikel/1233761
Wo Heinsberg ist? Hinter den Bergen, von denen Hemer geographisch und geistig umgeben ist.
14:38
@zilp:
Noch einmal zum besseren Verständnis:
Meine Fixkosten beim Auto bleiben genauso hoch, auch wenn ich nur 1 Kilometer im Jahr fahre.Wie erfolgreich die Bahn zwischen Hemer und Menden war, hat sich in der Tat im letzten Jahr gezeigt. Die Betreiber , welche diese Strecke übernehmen wollen stehen schon Schlange und überbieten sich gegenseitig, so attraktiv ist die Strecke.
Weg mit den Schienen, so wie es schon zwischen Iserlohn und Hemer geschehen ist, dann hat diese Modelleisenbahndiskussion endlich ein Ende.
14:12
@#14 Wundermann:
Wie gesagt, man darf nicht nur die reinen Energiekosten rechnen! Das ist ein großer Denkfehler der meisten Autofahrer, die ihre Autofixkosten ausblenden/verdrängen.
Es soll kein Autobahende in Menden geben. Hemer soll einen Kreisverkehr in Niederhemer und/oder eine 2-spurige Umgehungsstr. und die Oesetalbahn bekommen.
Verkehr aus Köln, Siegen/Lüdensched, Ruhrgebiet und Hagen in Richtung Hochsauerland/Warburg/Kassel soll über die auszubauende Schienenstrecke Obere Ruhrtalbahn und die bei Bedarf auszubauenden Straßen A 44/A445 laufen.
Wenn man dann noch Verbesserungen für Fußgänger, Radfahrer und Busnutzer schafft, bekommt man auch den innerörtlichen und Zwischenortsverkehr in Hemer und Menden in den Griff. Der verstopft nämlich die Straßen zusammen mit dem Durchgangsverkehr.
Auf der Oesetalbahn sind im letzten Jahr nicht nur ein paar Männekes gefahren. Sonderzüge brachten mehrere hundert Leute (z. B. aus Lippe) gleichzeitig zur LGS.
Die Pendelfahrten Dortmund - Hemer im Oktober waren in beiden Richtungen ein überwältigender Erfolg.
08:52
@zilp:
ALLE Kosten des KFZ laufen eh weiter, ob ich 1 KM im Jahr fahre oder (wie ich) 24.000 KM.
Wenn ich die reinen Energiekosten für´s Auto rechne, dann kommt der ÖPNV eh nicht daran, da ich für 75 Cent tanke (Autogas).
Klar dass den Mendenern die Düse geht, weil sie vielleicht demnächst das Autobahnende in ihrer Stadt haben. Mal sehen, wie sie dann zum Weiterbau stehen...
Und mit der Spielzeugbahn zwischen Hemer und Menden gebe ich marwang recht: Wenn sie rentabel wäre, dann wären sicherlich einige vollbesetzte Züge während der LGS gefahren, aber was war? Nix war, 10 Männekes im Zug und das soll rentabel sein?