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Die obere Heggerstraße ist fertig

16.11.2011 | 23:00 Uhr
Die obere Heggerstraße ist fertig
Foto: Svenja Hanusch / WAZ FotoPool

Hattingen.  5700 Quadratmeter neue Pflastersteine wurden verlegt. Im nächsten Jahr soll nun der untere Teil erneuert werden.

An der oberen Heggerstraße sind die Arbeiten beendet. Rund 5700 Quadratmeter neue Pflastersteine sind gelegt worden. Die Kosten für die im März begonnenen Arbeiten betragen rund eine Million und reichten auch für die Bepflasterung der Stücke von Rewe zur Augustastraße und hinein in die Ost- und Moltke­straße, die zuerst gar nicht eingeplant waren. Die Kosten werden aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

„Hier sah es vorher furchtbar aus, Löcher wurden schon mit Asphalt zugestopft, es gab Stürze über Schlaglöcher, schon wegen der Verkehrssicherheit musste die Straße erneuert werden“, sagt Bürgermeisterin Dagmar Goch beim Pressetermin.

Jetzt ist der Boden ebenmäßig und einheitlich grau. Die Rille für das Wasser werde mit der Zeit noch etwas absinken. „Das ist nötig, sie muss das Wasser schließlich abführen“, sagt Ralf Wagner, der Bauleiter der Stadt. „Es wurden acht neue Abfalleimer in der Nähe der Lampen aufgestellt, damit diese nicht umgefahren werden können.“ Die 29 Lampen sind auch neu. „Vorher gab es Kugelleuchten, die unregelmäßig auf beiden Seiten der Straße angeordnet waren, jetzt stehen die Lampen nebeneinander in einer Reihe, auf den Plätzen im Viereck“, erläutert Wagner.

23 neue Amberbäume sind eingepflanzt worden, die Stückzahl bleibt im Vergleich zu vorher ungefähr gleich. „Die Beete sind für die Wurzeln der Bäume ausreichend.“ Es gibt zwölf neue Hockerbänke. „Sie sind ohne Anlehne, da sie nicht für einen langen Aufenthalt gedacht sind, sondern zum kurzen Ausruhen. Sonst kommt es vor, dass sich Jugendliche auf die Lehne setzen und mit ihren Füßen die Sitzfläche beschmutzen.“

Doch auch jetzt wird Dreck gemacht: Zwischen den Rillen der neuen Bänke stecken Essensreste – das ärgert. Gerade weil die neu gepflegte obere Heggerstraße Passanten anziehen soll. Dagmar Goch; „Es soll sich nicht alles nur unten am Carré abspielen.“

Die alte „Windrose“ aus Kopfsteinpflastern ist erhalten geblieben. Doch der Platz am Rand der oberen Heggerstraße hat sich auch verändert. Ein paar der alten Bänke mit Anlehne wurden teilweise hierhin verlegt, wo sich nun keine Beete mehr befinden, sondern es einen Durchgang zur Kinderwippe gibt. Was ebenfalls neu ist: 19 Bügel zum Anlehnen und Anschließen von Fahrrädern.

Da der obere Teil nun gut begeh- und befahrbar ist, wird jetzt geplant im nächsten Jahr auch die untere Heggerstraße zu erneuern. Dort gibt es immer noch viele Stolperfallen. Diese Arbeiten müssen dann aber von der Stadt selbst bezahlt werden. Für den unteren Teil sollen andere Steine verwendet werden. „Oben haben wir die Gegend etwas moderner gemacht, unten soll das historische Ambiente aber erhalten bleiben“, verspricht Dagmar Goch.

Lene Lemmer



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