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Inklusionstag

Buntes Programm in der Manege

16.06.2012 | 08:00 Uhr
Buntes Programm in der Manege
Foto: Thomas Schmidtke

Gelsenkirchen-Hassel. Unter dem Motto „Wir machen uns unseren Zirkus selbst“ fand jetzt in der Glück-Auf-Schule an der Marler Straße der erste Inklusionstag statt, bei dem viele Vereine und Gruppen aus dem Stadtteil und auch aus Westerholt mitwirkten.

„Wir wollen Jung und Alt zusammen bringen, ein Miteinander fördern“, erklärte Rita Wahl von der Glück-Auf-Schule, bekannt als „Zirkusdirektorin“ des Zirkus Wolke. „Es geht darum, dass man die Schwächen des anderen akzeptiert.“ Und so kamen nicht ohne Grund Kinder mit eingeschränktem Hörvermögen mit Sportlern des SC Hassel zusammen, Bewohner des Seniorenheims St. Martin in Westerholt mit Bergleuten vom Ruhrkohle-Chor. Letztere hatten gleich zu Beginn der großen Zirkusveranstaltung einen gemeinsamen Auftritt mit den Kindern. Die haben im Repertoire eine Nummer, bei der sie als Kumpel auf Einrädern in der Manege ihre Kreise drehen.

Dazu wird sonst vom Band „Glück Auf, der Steiger kommt“ eingespielt. Beim aktuellen Auftritt aber gab es dazu Live-Gesang von drei Bergleuten im Kittel, die mit ihrem Vortrag gleich eine große Fangemeinde für sich gewinnen konnten.

Die Senioren führten im Verlauf des Nachmittags Elemente aus der Seniorengymnastik vor, bewaffnet mit großen Hula Hoop Reifen. Und dann stand noch ein Tandem in der Manege, das die Herzen von Groß und Klein höher schlagen ließ. Manfred Mazannek und Pudel Rocky waren aus Herten angereist, um hier im improvisierten Zirkus ihre Tricks zu zeigen. Und der kleine Hund hat große Kunststücke drauf, kann sogar im Zweifel einen Fußballtorwart vertreten, so gut ist sein Ballverhalten im Strafraum.

Der Inklusionstag ist ein nachhaltiges Projekt. Das unterstrich Rita Wahl. „Wir werden in Zukunft gemeinsame Spielenachmittage veranstalten oder auch ein Grillfest. Damit die Menschen, die sich hier begegnen, weiter in Kontakt bleiben.“

Kira Schmidt



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