Polizei warnt wegen steigender Einbruchszahlen in Essen
24.07.2012 | 17:32 Uhr 2012-07-24T17:32:00+0200
Essen. In diesem Jahr scheint es kein Sommerloch bei den Einbruchszahlen geben. Allein im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Einbrüche um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nun reagiert die Polizei mit ihrem Einbruchs-Einsatztrupp. Denn selbst Tageslicht scheint die Täter nicht mehr abzuschrecken.
Zwei Jahre lang hat die Polizei gegen den Landestrend die Zahl der Einbrüche stabil halten können. Doch jetzt gehen die Fallzahlen durch die Decke: Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Einbrüche auf rund 1100 , 35 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 2010 und 2011 waren pro Jahr rund 1800 Fälle angezeigt wurden. Die Polizei hat reagiert und schickt ihren Einbruchs-Einsatztrupp auch in den Sommermonaten in den Einsatz.
„Es gibt dieses Jahr kein Sommerloch bei den Einbruchszahlen“, sagt Polizeisprecher Lars Lindemann. In der Regel sinken die Fallzahlen im Sommer und steigen mit Beginn der dunklen Jahreszeit wieder an. Aber nicht diesen Sommer: „Auch Tageslicht schreckt die häufig aus Osteuropa stammenden Tätergruppen nicht mehr ab“, sagt Lindemann: „Ein Großteil der letzten Einbrüche fand in den Mittagsstunden statt.“ Außerdem sind die Täter offenkundig mobiler als früher. Das macht es den Ermittlern schwer, Serienstraftaten zu erkennen und so einen Ermittlungsansatz zu bekommen.
Mehr als 1000 Beratungen
Deshalb sind sie noch mehr als früher auf aufmerksame Anwohner angewiesen. Zu Anfang der landesweiten Vorbeugungs-Kampagne „Riegel vor“ ist die Zahl der Hinweisgeber bei der Polizei deutlich angestiegen, ist jetzt aber wieder zurück gegangen. Deshalb der Appell der Polizei : Verdächtige Beobachtungen im eigenen Wohnumfeld sollten umgehend der Polizei gemeldet werden.
Wer gehört hier nicht hin? Wer interessiert sich offensichtlich für fremde Grundstücke? Fahren auswärtige Fahrzeuge durch die Straßen und nehmen Leute auf oder setzen Personen ab? „Eine gute und funktionierende Nachbarschaft ist in dieser Hinsicht im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert“, sagt Lindemann. „Niemand sollte Hemmungen haben, den Notruf 110 zu wählen.“
Dass man sich vor Einbrüchen schützen kann, zeigt die Erfahrung der Polizei: Mehr als ein Drittel der Taten bleiben im Versuch stecken. Nicht zuletzt wegen technischer Sicherungen an Fenstern und Türen. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Einbrecher in der Regel nach maximal drei Minuten seine Bemühungen abbricht .
Die Beamten des Kriminalkommissariats „Vorbeugung“ haben dieses Jahr bereits mehr als 1000 Beratungen durchgeführt. Sie raten auch zu einfachen Maßnahmen: Keine Fenster auf Kipp stehen lassen. Und: Haus- und Wohnungstür immer abschließen. Eine nur ins Schloss gezogene Tür öffnet der Täter in Sekundenschnelle. Und: Den Urlaub nicht im Internet ankündigen.

09:37
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
10:15
An komisch66
Dann Laden sie die Leute doch zu sich ein, bieten ihnen Kost und Unterkunft. Ich bin froh das es solche Leute wie sie gibt, fernab vom echten Leben. Na dann viel Glück.
10:58
Ehrlich gesagt sollte die Polizei die Einbrecher davor warnen bei mir einzubrechen. Zum einem hab ich in Schutz investiert, zum anderen, sollte ich einen auf frischer Tat ertappen, sollte dieser hoffen das die Polizei in schnell aus meinen Fängen befreit...;-)
Spaß beiseite: Bei Einbruch verstehe ich wirklich keinerlei Spaß.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
09:53
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
08:01
... ist doch eher, das man hier wieder mal ziemlich weltfremde Kommentare liest.
Der Eine beschwert sich darüber, das hier Täter beim Namen bzw. beim Ort benannt werden und holt wieder die bekannten Wörter aus der Tasche, um hier Stimmung gegen die Polizei zu machen. Nur kommen wir mit den niedlichen "Rassismus"-Vorwürfen nicht weiter. Wenn man ein "Phänomen" nicht untersucht und auch offen beim Namen nennt, kann man es auch nicht lösen.
Zudem gesagt wurde: "häufig" und nicht "alle" ...
Der Andere versucht wieder die Schuld bei uns dummen Deutschen und Ihren Behörden zu suchen. Dumm, weil wir die Potentiale gewisser Gruppen nicht erkennen, ihren Mehrwert für die Gesellschaft nicht sehen, Ihre Gastfreundschaft und Herzlichkeit.
Und weil wir so gemein sind und diese Menschengruppen nicht alle mit ins Boot nehmen über eine schnelle Bearbeitung beim Asylantrag und eine "Ruhigstellung" durch Kost, Logis und Taschengeld.
Viele möchten aber kein Asyl, die kommen extra, nehmen mit und gehen.
...natürlichen Zusammenhang zwischen Armut und Krimalität her. Ein solche Einstellung könnte man auch als rassistisch bezeichnen. Sie verunglimpfen alle Menschen, die arm sind und sich nicht bei ihren Nachbarn bedienen.
07:47
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
07:46
@Komisch66 #9.......
Darf ich mal fragen was Sie für ein Rechtsverständnis haben?
Sie fordern die zugereisten Menschen zum Mißbrauch des Asylrechts auf und wenn diese das nicht tun, sind für Sie Einbrüche in hiesige Wohnungen die logische Folge?
Informieren Sie sich erst einmal darüber welche Menschen von dort hier einreisen.
Die Überfälle, zumeist auf ältere Bürger an Bankautomaten und Einbrüche, begeht in der Regel ein bestimmter "Personenkreis"!
Die Zuwanderung in die Sozialsysteme, wie von Ihnen vorgeschlagen, würde den Sozialstaat völlig überfordern und die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung zur Aufnahme von wirklich verfolgten Menschen auf Null sinken lassen.
06:18
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
00:41
Deutschland ist gerade zu überschwemmt mit ausländischen Kriminellen, lesen Sie mal Statistiken der Polizei und anderer Ordnungsorgane, die wenigen aufgeklärten Straftaten sprechen eine eindeutige Sprache.
Wenn ich dann hier die Kommentare einiger User lese, das gerade die Osteuropäischen Staaten der EU so viel Mehrwert bieten, dann fragt man sich in wessen Gefilden sich so mancher bewegt.
23:36
Natürlich kann es auch sein, dass gerade osteuropäische Menschen einbrechen, aber ebena uch weil sie es MÜSSEN und genau das wird heir verschwiegen. Gerade Menschen, die aus Osteuropa hier einreisen, wird häufig von staatlicher Seite jegliche Unterstützung verwehrt. Es wird nicht auf die Möglichkeit hingewiesen, dass man hier einen Asylantrag stellen kann -auch wenn dieser später abgelehnt wird- um so übergangsweise zumindest für die Dauer der Bearbeitung des Antrages hier Gelder zu erhalten und krankenversichert zu sein. Durch dieses bewusste Verschweigen wird eben häufig billigend in Kauf genommen, dass so Menschen in die Kriminalität gedrängt werden, nur um ihre Familien ernähren zu können.
So etwas ist gerade in einem sogenannten Sozialstaat wie Deutschland der eigentliche Skandal. Ein Skandal, der auf Kosten der Ärmsten der Armen aus Osteuropa ausgetragen wird.
Einfach nur traurig
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
Die Ärmsten der Armen sehe ich in vielen anderen Ländern der Welt. Es ist auch klar, dass Deutschland nicht alle armen Menschen der Welt aufnehmen kann, um sie zu versorgen. Hier gibt es Hilfe zur Selbsthilfe im Rahmen von Entwicklungshilfe.
Warum soll Deutschland ausgerechnet Menschen aus Osteuropa hier versorgen und nicht Menschen aus anderen armen Ländern (z.B. Asien, Afrika), die häufig auch noch politisch verfolgt werden? Das wäre auch moralisch nicht OK.
Der Missbrauch des Asylrechts wird dazu führen, dass die wirklich Asylanten immer höhere Hürden haben.
Ein Großteil der Zuwanderung kommt aus den EU-Staaten Osteuropas. Hier kann es keinen Asylgrund geben. Sonst muss die EU als Wertegemeinschaft handeln.
Wenn sie arme Menschen alimentieren wollen, sollten sie es privat tun. Dann können sie auch ihre Kriterien auswählen. Das wird wird richtig hart, wenn es darum geht zu wählen, ob AIDS-Kinder aus dem Süden Afrikas oder Dürreopfer versorgt werden sollen.
Liebes Komisch, nach dem Lesen ihrer Beiträge muss ich immer erstmal 5 Kilometer joggen gehen um mich abzuregen.
Ich glaube auch nicht, daß es sich bei den Einbrechern um "gescheiterte" Asylanträger handelt.
Die Einbrüche zeigen ja wohl schon eine gewiße Profesionalität, wo es mich doch arg wundern würde, wenn eben diese Leute sie hier in der kürze der Zeit erlenen würden.
Im Prinzip haben Sie wohl recht: Die Leute werden wohl aus Armut zu solchen Taten greifen, weil es in ihren Heimatländern keine solche Soziale Hilfe geben wird, daß Sie davon leben können.
Aber trotzdem ist es ein Problem wofür wir -eigentlich- nichts können, die Suppe aber mit auslöffeln müßen.
Das da dann natürlich -milde gesagt- kritische Töne gegenüber der EU-Ost Erweiterung laut werden, ist nicht unverständlich.
Ein großteil der Täter stammt nunmal traurigerweise von dort.