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Gefahrguttransport

Gas entwich aus defektem Ventil eines Kesselwagens

12.03.2012 | 15:29 Uhr
Gas entwich aus defektem Ventil eines Kesselwagens
Die Feuerwehr rückte am Montag zu einem defektem Gefahrguttransport in Duisburg-Ruhrort aus. Foto: Svenja Hanusch

Duisburg.   Ein defektes Ventil an einem Gefahrguttransporter im Rangierbahnhof auf dem Gelände des Duisburger Hafens löste einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Das Gas Argon strömte aus dem Fahrzeug. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nach Angaben der Behörden zu keinem Zeitpunkt.

Aus einem Kesselwagen im Rangierbahnhof auf dem Gelände des Ruhrorter Hafens entwich am Montagmorgen um 8.55 Uhr das Gas Argon. Der Grund dafür war ein defektes Dichtungsventil an dem abgestellten Gefahrguttransporter. Der Vorfall löste einen Einsatz von Bundes- und Landespolizei sowie Feuerwehr aus.

Das Edelgas Argon ist zwar nicht giftig, aber es verdrängt in höheren Konzentrationen jedoch den Sauerstoff: Dadurch können Menschen in Erstickungsefahr geraten. Zudem kann das Gas narkotisierend wirken.

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Allerdings bestand nach Angaben von Polizei und Feuerwehr bei dem Vorfall in Duisburg-Ruhrort zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung. Nachdem der Druck innerhalb des Kesselwagens auf ein normales Niveau gesunken war, verschloss das defekte Ventil sich wieder selbstständig. Das austretende Gas vereiste das Ventil. Das restliche Argon verflüchtigte sich wieder. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr Duisburg waren danach nicht erforderlich.

Der Kesselwagen wurde in das nahe gelegene Betriebswerk Duisburg Häfen gebracht und wird dort überprüft. Um 09.35 Uhr wurde die Sperrung des Bahnhofs durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn AG aufgehoben. Durch den Vorfall entstanden leichte Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs.



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