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Windenergie ist keine Alternative

21.05.2012 | 18:02 Uhr
Windenergie ist keine Alternative
Die Grünen wollen keine Windenergie für den Groppenbruch.

Groppenbruch.   Groppenbruch.Windenergie statt Industrie oder Gewerbe im Groppenbruch? Die Grünen erteilen dieser möglichen Alternative eine klare Absage und erklären: „Der Groppenbruch muss so bleiben, wie er ist. Wir setzen auch in Zukunft auf ein interkommunales Naturschutzgebiet.“

Windenergie statt Industrie oder Gewerbe im Groppenbruch? Die Grünen erteilen dieser möglichen Alternative eine klare Absage und erklären: „Der Groppenbruch muss so bleiben, wie er ist. Wir setzen auch in Zukunft auf ein interkommunales Naturschutzgebiet.“

Die SPD, kritisiert Mengedes grüner Ratspolitiker Axel Kunstmann, rudere in Sachen Industrie- und Gewerbeansiedlung im Groppenbruch jetzt überraschend zurück. Der Widerstand in der Bevölkerung und die offensichtliche Unwirtschaftlichkeit eines solchen Projektes hätten den einen oder anderen in der SPD-Spitze zum Umdenken bewegt. Gemeint ist Franz-Josef Drabig. Kunstmann: „Wenn Herr Drabig als Geschäftsführer der RWE-Immobilientochter jetzt vorschlägt, Windkraftanlagen in Groppenbruch errichten zu wollen, zeigt dies eindeutig, dass nicht verstanden wurde, welche ökologische Bedeutung dieser Bereich für Dortmund und das Umland hat.“ Die einzigartige Flora und Fauna, die hier zu finden sei, müsse unbedingt geschützt werden.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Groppenbruch21 sehen dies ähnlich. Auf der nächsten Sitzung wollen sich die Naturschützer intensiv mit den baulichen Voraussetzungen für Windkraftanlagen und ihren Auswirkungen insbesondere auf die Tierwelt, die in ihrer Umgebung lebt, beschäftigen. Fachleute sollen zu diesem brisanten Thema gehört werden. Bedenken gibt es darüber hinaus in Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes: „Wenn der Untergrund im Groppenbruch ungeeignet ist, dort Industrieanlagen zu errichten, dann wird es auch Probleme geben, auf diesem Terrain Windanlagen mit ihren metertiefen Fundamenten, notwendigen Umspannungswerken und entsprechenden Zufahren einzurichten“, so ein Teilnehmer der Runde.

Es gibt indes auch weitere Überlegungen, was sich im nordwestlichen Zipfel von Dortmund entwickeln könnte. Dazu die Sprecherin der Bündnisgrünen in der Mengeder Bezirksvertretung, Isabella Knappmann: „Wenn wir über erneuerbare Energien sprechen, stellt sich die Frage, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, auf einem Teil der neu aufgeschütteten Halde am Dortmund-Ems-Kanal Solaranlagen zu installieren. Ich denke da besonders an den Deusenberg.“ Diese Anlage bedeute keinen so großen Eingriff in die natürlichen Verhältnisse.

Norbert Jacobs

Kommentare
22.05.2012
12:48
Windenergie ist keine Alternative
von dercastroper | #3

Welches Bild von einer modernen Industriegesellschaft haben die B90/Grünen in der Stadt.
Es geht um die grundsätzliche Fragen:
Wieviel Umweltschutz...
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2012-05-21 18:02
Nord-West