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Vernissage

Alle in einem Boot fürs Lanstroper Ei

24.05.2012 | 18:20 Uhr
Alle in einem Boot fürs Lanstroper Ei
Die Ostereifabrik als Lanstroper Ei. Gemalt von Bruni Braun.

12 Künstler haben sich auf ihre eigene individuelle Weise mit dem Thema „Lanstroper Ei“, dem Greveler Wasserturm, beschäftigt. Wie, das kann in der Ausstellung „Kommt alle ins Boot“ begutachtet werden, die Künstlerin Bruni Braun gemeinsam mit dem Förderverein Lanstroper Ei e.V., dem Stadtbezirksmarketing und der Stadtteilbibliothek Scharnhorst auf den Weg gebracht hat.

12 Künstler haben sich auf ihre eigene individuelle Weise mit dem Thema „Lanstroper Ei“, dem Greveler Wasserturm, beschäftigt. Wie, das kann in der Ausstellung „Kommt alle ins Boot“ begutachtet werden, die Künstlerin Bruni Braun gemeinsam mit dem Förderverein Lanstroper Ei e.V., dem Stadtbezirksmarketing und der Stadtteilbibliothek Scharnhorst auf den Weg gebracht hat. Die Vernissage findet statt am Mittwoch, 30. Mai, um 15 Uhr in der Bibliothek am Mackenrothweg 15.

Manfred Bauermeister zeigt den Wasserturm im Stil des Naturalismus.

Bruni Braun hat den Turm personifiziert und erzählt in fantastisch-realistischem Stil, kreierte ein Flaschensonderetikett zum 100. Geburtstag und ergänzt ihre Objektrahmen-Präsentation des Märchenbuches „Die Tour mit Schwur“ mit einer bühnenartige Szenerie.

Uli Haller, Lanstroper Lichtkünstler, spricht bei seiner Lichtmalerei von „Fotografie als Auge der Zeit“ – und das zeigt er.

Ulrike Harbach vermittelt durch ein eindrucksvolles Wechselspiel zwischen Medium und besonderem Material des Bildträgers außergewöhnliche Erlebnisse analoger Fotografie.

Friedhelm Lütgebüter, ehemaliger Bezirksbürgermeister, hat nicht aufgehört, sich mit dem Lanstroper Ei zu beschäftigen und hat es in Aquarell interpretiert.

Dr. Klaus Maull stellt präzise Zeichnungen in Tusche, Blei- und Buntstift aus.

Derick Messling ist Radierungsspezialist – zu sehen sind kolorierte Werke.

Rosemarie Schapp nimmt den Wasserturm zur Spiegelung ihrer eigenen Befindlichkeiten.

Ulrich Schmidt steht für die konkrete Kunst – greifbare Bildmittel wie Linien, Farben und Flächen betonen seine Bilder.

Ulla Schönhense fängt mit einfachen Mittel den Charakter des Turms, das Grobe und das Feine ein und stellt dies nebeneinander.

Klaus Wenzel arbeitet realistisch und ist der sichtbaren und psychischen Wirklichkeit verpflichtet.

Vom Förderverein kommt eine Originalzeichnung aus dem Jahre 1904, unterschrieben von August Klönne.

Bei der Vernissage sprechen Bezirksbürgermeister Rüdiger Schmidt und Bodo Champignon als 1. Vorsitzender des Fördervereins, und Werner Jukumeit liest zur Historie des Lanstroper Eis.

Ziel der Organisatoren ist es, das Lanstroper Ei den Bürgern näher ins Bewusstsein zu rücken und zu zeigen, dass sich tatsächlich etwas bewegt. Die Ausstellung ist bis zur Finissage am 17. August während der Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen.



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