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Drogenhandel

Leere Wohnung diente Dealern als Versteck

25.06.2012 | 12:30 Uhr
Leere Wohnung diente Dealern als Versteck
Foto: WNM

Dortmund.   Die Polizei Dortmund hat eine konspirative Wohnung in der Nordstadt gefunden. Die Wohnung in der nordstadt diente offenbar als Drogenumschlagsplatz. Einen Verdächtigen konnten die Beamten festnehmen, weil er sich bei der Flucht verletzt hatte und ins Krankenhaus musste.

Eine Zivilstreife der Dortmunder Polizei konnte am Samstag nach Hinweisen von Anwohnern eine konspirative Wohnung von mutmaßlichen Drogenhändlern in der Mallinckrodtstraße ausfindig machen. Die Zivilbeamten wollten zunächst eine Personengruppe vor einem Kiosk in der Mallinckrodtstraße kontrollieren. Einige Personen dieser Gruppe, waren den Beamten als mutmaßliche Drogenverkäufer bekannt.

Als die Gruppe die Beamten bemerkte, entfernten sich vier Männer zu Fuß in die Schleswiger Straße und verschwanden in einem Internetcafe. Die Polizisten folgten dem Quartett, das jedoch durch den Notausgang entkommen konnte. In einem Hinterhof wurden die Zivilpolizisten von Anwohnern darauf aufmerksam gemacht, dass die vier Männer in einer eigentlich leerstehenden Wohnung verschwunden seien.

Während die Beamten die Wohnung beobachteten, wurden sie abermals von Bewohnern darauf aufmerksam gemacht, dass mehrere Personen aus einem Fenster im ersten Stock des Hauses flüchteten. Mindestens eine Person habe sich dabei verletzt. In einem Krankenhaus ermittelten die Beamten dann einen 20-Jährigen aus Zwickau, der sich nach eigenen Angaben, bei dem Sprung aus dem ersten Stock am Fuß verletzt hatte. Als Grund seiner Flucht nannte der 20-Jährige Angst vor der Kontrolle gehabt zu haben.

Die Polizei verstärkt den Kampf gegen den Drogenhandel in der Nordstadt und bittet die Anwohner, verdächtige Beobachtungen zu melden.



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