Opelaner verlassen aus Protest Belegschaftsversammlung in Bochum
16.06.2012 | 10:12 Uhr 2012-06-16T10:12:00+0200
Bochum. Die Beschäftigten des Bochumer Opel-Werks haben am Samstag aus Protest gegen das Verhalten von Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke die Belegschaftsversammlung abgebrochen. Stracke hatte bei dem Treffen in Bochum keine Antwort auf die Frage gegeben, was nach 2016 mit dem Werk geschehe.
Mit einem Eklat ist am Samstag die Betriebsversammlung im Bochumer Opel-Werk zu Ende gegangen. Aus Protest gegen das Verhalten von Opel-Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke, der die Pläne zur Schließung des Standortes nach 2016 auf Nachfrage nicht zurücknehmen wollte , verließen rund 2.000 Beschäftigte spontan die Versammlung im Bochumer Ruhrcongress. "Wir haben zur richtigen Zeit die richtige Antwort gegeben", sagte der Bochumer Betriebsratsvorsitzende Rainer Einenkel.
Das Opel-Management und der Mutterkonzern General Motors (GM) sollten jetzt noch einmal über ihre "Planspiele" nachdenken und den Schließungsplan für das Bochumer Opel-Werk "vom Tisch" nehmen, mahnte Einenkel . Sollte die Geschäftsleitung nicht einlenken und die Produktion 2016 auslaufen lassen, sei man zu weiteren "kreativen Aktionen" bereit. Welche das sind, wollte Einenkel noch nicht sagen. Ein Streik wird allerdings unter den Mitarbeiter durchaus als Mittel angesehen, um den Konzern zum Einlenken zu bewegen. Bereits 2004 hatte es für gut eine Woche sogenannte wilde Streiks im Bochumer Werk gegeben.
Zafira-Produktion soll bis 2016 weiterlaufen
Bisher sind die Jobs bei Opel durch einen früheren Vertrag bis Ende 2014 geschützt. Für das Jahr 2015 stand die Schließung von Bochum mit seinen mehr als 3.000 Mitarbeitern im Raum. Nun gibt es Überlegungen, die Zafira-Produktion noch bis 2016 weiterlaufen zu lassen. Danach könnte das Werk dann geschlossen werden. Zudem sollen die Opel-Mitarbeiter für die Sanierung des Autobauers für mehrere Monate auf die Tariferhöhung von 4,3 Prozent verzichten .
GM macht seit mehr als zehn Jahren in Europa Milliardenverluste und muss seine Produktionskapazität reduzieren. Zuletzt hatte der Konzern ein Werk in Antwerpen geschlossen. Seitdem ist die Nachfrage nach Modellen von Opel und der Schwestermarke Vauxhall aber weiter gesunken. Allein im wichtigsten Markt Deutschland wurden im Mai elf Prozent weniger Opel-Fahrzeuge verkauft. In Europa ging der Absatz noch stärker zurück.
Nach Angaben von Einenkel macht die Schließung des Bochumer Opel-Werks keinen Sinn , weil der Standort als einziger im Verbund einen Gewinn einfahre. "Die Zafira-Produktion in Bochum darf nicht infrage gestellt werden", warnte der Betriebsratsvorsitzende. In diesem Jahr sollen in Bochum rund 140.000 Fahrzeuge hergestellt werden. Neben dem Zafira werden dort auch noch ältere Astra-Modelle gebaut, die sich vor allem auf dem osteuropäischen Markt gut verkauften. (dapd)

15:21
Achso @ opelhasser...
gemeldet.
Solche Kommentare und Beleidigungen sagen viel über einen aus...
13:32
"Opelaner" - ein ebenso dummes Unwort wie "Schlecker-Frau".
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13:30
Wohl noch zu viel Restalkohol im Blut und vor allem im Hirn.
Was hat ihr Kommentar mit Opel zu tun?
Wo waren Sie die letzten 30 Jahre, daß Sie so reden.
Kommen Sie mal in der Jetztzeit an.
... und noch mal. Ihr Kommenttar hat nichts mit Opel zu tun
Ihr Nick sagt glaube ich, alles :-)
Was ich hier schreibe, ist alleine meine Sache, um das mal klarzustellen.
Kein Hirn ? Ich habe es nicht nötig, hier jemanden zu beleidigen. Im Gegensatz zu Ihnen...
Das sagt auch einiges aus...
Ihnen das zu erklären, was der Zusammenhang meines Kommentars mit dem Artikel ist, spar ich mir. :-)
13:28
Wohl noch zu viel Restalkohol im Blut und vor allem im Hirn.
Was hat ihr Kommentar mit Opel zu tun?
Wo waren Sie die letzten 30 Jahre, daß Sie so reden.
Kommen Sie mal in der Jetztzeit an.
... und noch mal. Ihr Kommenttar hat nichts mit Opel zu tun
13:21
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12:48
Nun, es ist doch kein Wunder, das die dichtmachen müssen.
Die Autos heute sind so kompliziert, das viele nicht durchsteigen. Geschweige denn, man kann selber was reparieren. Alleine schon, wenn man mal wo gegen fährt. Es besteht egalt ob vorne oder hinten, nur noch aus PLASTIK. Ausbeulen ist nicht...
Alles teuer, teuer, teuer...
Warum stellen die nicht mal ein Auto her, ohne irgendwelchen Elektronikkram.
Sprich, Kadett usw. (Klar, Kat usw. sollte es haben...) Auch innen sollte es eine dementsprechende Qualität haben.
Heute sieht alles irgendwie gleich aus. Plastik halt. Meistens grau in Grau mit zig Schaltern und Knöpfen...
Viele ältere würden sich vielleicht eher so ein Auto kaufen. Ganz alleine schon deswegen, weil es nicht allzuviele Dinge gibt, die man bedienen muss. Ein riesen Bordmonitor z.B. lenkt nur ab.
Dann piepst hier was und da was... Wenn mein Auto das hätte, würde ich das piepsen abklemmen :-)
Dann werden die Autos auch zu groß für normale Parkplätze...
genau, zurück zu den Telefonen mit Schnur, s/w TV und Waschbrett.
Aber eins stimmt natürlich, die Autos werden so gebaut, das Reparaturen meist in der Fachwerkstatt gemacht werden müssen und es selber, wer es kann, nicht machen kann. Alleine der Austausch einer Birne im Scheinwerfer ist meist nicht mehr möglich ohne evtl. spez. Werkzeug zu haben.
Wohl noch zu viel Restalkohol im Blut und vor allem im Hirn.
Was hat ihr Kommentar mit Opel zu tun?
Wo waren Sie die letzten 30 Jahre, daß Sie so reden.
Kommen Sie mal in der Jetztzeit an.
... und noch mal. Ihr Kommenttar hat nichts mit Opel zu tun
12:28
Hallo ,
wann fangt ihr an, die Werkstore bei Opel zu besetzen ?
12:02
Die Leute von Opel leben doch in einem Elfenbeinturm fernab der Realität ! Sie können froh sein, dass das Werk zumindest bis 2016 erhalten bleibt !! Unter den gegebenen Umständen - langjährige, massive Überkapazitäten im Automobilbau in Europa -ist die Geduld von GM angesichts der sonst üblichen amerikanischen Unternehmenskultur einerseits und der riesigen Verluste bei Opel andererseits wirklich überraschend.
Die Verantwortlichen sitzen seit jeher ausschliesslich in Detroit! Die verbieten Opel, sich auf internationalen Märkten ausserhalb Europas zu betätigen weil das den Absatz ihres US-Schrotts beeinträchtigen könnte. Für die sind die europäischen Töchter doch immer nur verlängerte Werkbänke gewesen und die Miotarbeiter werden als rechtlose Sklaven betrachtet. US-Corporate Kolonial Denken halt.
11:47
Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen.
11:37
Die Bochumer OPEL Arbeiter werden noch hochgradig verar.....
Ständig werden sie genötigt ihre eigene Beerdigung zu bezahlen.
Unglaublich. Denn die Schließung ist doch schon länger beschlosse Sache, und die geplante Weiterbeatmung doch nur aus betriebswirtschaftlichen Gründen.