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Karneval

Mit Chagalli wie bei Roncalli

13.03.2011 | 15:00 Uhr
Mit Chagalli wie bei Roncalli
Seiltänzerin Emma (7) beim Seifenblasen machen.

Grumme. Auch ohne Helau, Alaaf oder Man tau – Im Kinderatelier „Fabula“ ging es beim Karneval rund. Leiterin Irene Hausmann startete nämlich wieder zu Rosenmontag ihr „verrücktes Atelier“, im Francke-Haus der Johannes-Gemeinde und hatte den Zirkus „Chagalli“ zu Gast. Das hieß: 18 Mädchen und Jungen verwandelten sich in Artisten, Zauberer, Clowns, sowie Akrobaten und entwickelten in den vier „Spiel“-Stunden ein eigenes Programm. Das führten die Sechs- bis Elfjährigen am Ende unter der Leitung von Zirkusdirektor Max, der die Programmreihenfolge festlegte, auf. Zum großen Finale gab es zudem - wie beim Zirkus Roncalli - riesige Seifenblasen. Die Eltern, die zum Abholen ihrer Kinder kamen, klatschten begeistert Beifall.

Zuerst hieß es aber üben. Maria, Sarah und die kleine Lynn studierten zum Beispiel eine Hypnose-Nummer ein. Die Hypnotisierten wurden da unter anderem zu kleinen Schweinchen, die mit Gequieke durch die Arena rannten. Seiltanznummern übten wiederum Emma und Pauline ein. Weitere Attraktionen waren die Akrobaten Lynn und Charlotte, die Jongleure Erik und Luis sowie die Einradfahrerinnen Melina und Miriam.

„Das klappte gut“, freute sich am Ende Hausmann. Der Grund: „Alle Kinder waren mit viel Freude und Fantasie bei der Sache und studierten engagiert ihre Darbietungen ein“, so die ehemalige Kindertagesstättenleiterin im Gemeindebezirk. Damit der Spaß der Kindern daran nicht verloren ging, steuerte sie zusammen mit Anleiterin Stephanie Krupka so manches Spiel zum Tagesprogramm bei. Zum Beispiel Limbo- und Luftballontanz.

Wicho Herrmann



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