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Rummel mit Regenschirm

08.05.2012 | 11:56 Uhr
Rummel mit Regenschirm
Foto: Marcus Simaitis

Linden.  Die Eröffnung der Lindener Frühlingskirmes fiel mächtig ins Wasser. Doch vor allem der verkaufsoffene Sonntag lockte viele Lindener vor die Haustür

Zunächst lief alles nach Wunsch: Zur Eröffnung der Lindener Frühlingskirmes am Freitag um 14 Uhr freuten sich vor allem die Kleinen. Eine Viertelstunde lang durften sie umsonst ihr geliebtes Karussell besteigen. Auch Kettenflieger, Autoscooter und Love-Express fanden regen Zuspruch.

Die Besucher und Schausteller waren übereinstimmend der Meinung, dass es gut sei, wenn das Stadtteilfest mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag in den Mai fällt. Denn der Wonnemonat hatte bisher stets mit angenehmen Temperaturen den „Lindener Frühling“ geprägt. 30 Attraktionen erstreckten sich vom Wilhelm-Hopmann-Platz entlang der Meile bis zum Liebfrauenkirchplatz.

Als sich die Veranstalter am Abend zu einer kleinen Party mit den Kommunalpolitikern vor Ort an der Prinzschen Drachenschänke trafen, gab es viel Lob für einen gelungenen Auftakt. Vor allem auch dafür, dass die Knirpskirmes alles bot, was Kinderherzen begehren. „Der einladende Kirchplatz mit der davor liegenden Freifläche“, so der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Karl-Heinz Schulte, „liegt im Lindener Zentrum und schafft auf unserer Meile die ideale Verbindung mit dem Marktplatz. Das kommt auch dem verkaufsoffenen Sonntag zugute.“ Dass es im Mai aber auch typisches Aprilwetter geben kann, merkten die Veranstalter am Samstag. Grauer Himmel, Temperaturen unter zehn Grad und anhaltender Regen trübten die Stimmung.

Fast aus allen Nähten geplatzt

Aber der verkaufsoffene Sonntag holte trotz einiger Regentropfen alles nach. Auf beiden Marktplatzebenen gab es für die Schausteller jede Menge zu tun. Alle Geschäfte der Werbegemeinschaft waren beim verkaufsoffenen Sonntag dabei. Und sie waren mit dem Verlauf sehr zufrieden. Stefan Rodemann, der stellvertretende Vorsitzende der Werbegemeinschaft und Chef des Ideenhauses, stellte sehr erfreut fest: „Wir sind fast aus allen Nähten geplatzt. Die Kunden hatten sich auf den Besuch echt vorbereitet. Nachfrage, Verkauf und Beratung waren angesagt. Es war ein toller Nachmittag.“

Anke Range vom „Haus der Mode“ sprach von einer ersten ruhigen Stunde. „Aber dann ging’s richtig los. Damit hatten wir nicht gerechnet.“ Und die Besucher wussten, warum sie diesen Sonntag nutzen mussten. Fast überall wurden sie mit Angeboten überrascht. Dafür ist der Lindener Handel bekannt. Stefan Rodemann sprach von einem „Zukunftssignal“.

Gisbert Frömgen



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