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Neururer erlitt Herzinfarkt beim Golfspielen

10.06.2012 | 13:47 Uhr
Peter Neururer erlitt am Samstagnachmittag beim Golfspielen einen Herzinfarkt.Foto: Getty

Gelsenkirchen.  Peter Neururer hat beim Golfspielen in Gelsenkirchen einen Herzinfarkt erlitten und musste reanimiert werden. Nach Auskunft von Freunden hoffen die Ärzte, dass sie den 57-Jährigen im Verlauf des Montags aus dem Künstlichen Koma zurückholen können.

Schlimmer Schlag für Peter Neururer (57): Der Fußballtrainer aus Gelsenkirchen erlitt am Samstagnachmittag beim Golfspielen einen Herzinfarkt. Neururer musste reanimiert werden und liegt nach Stand vom Sonntagmittag im Gelsenkirchener Marienhospital im Künstlichen Koma. Nach Auskunft von Freunden hoffen die Ärzte, dass sie den 57-Jährigen im Verlauf des Montags aus dem Künstlichen Koma zurückholen können. „Ich bin schockiert. Aber anscheinend ist es noch einmal gut gegangen“, sagt Ex-Fußballnationalspieler Klaus Fischer, der mit Neururer gut befreundet ist; beide spielen auch regelmäßig zusammen Golf. Bei dem Unglück am Samstagnachmittag war Fischer allerdings nicht zugegen.

Neururer war mit Freunden auf dem Gelsenkirchener Golfplatz Haus Leythe unterwegs, an Bahn 17, also kurz vor Schluss der Runde, brach er plötzlich zusammen. Die Mitspieler riefen sofort den Notarzt, sein Flight-Partner Dieter Rüdig leitete geistesgegenwärtig erste Rettungsmaßnahmen ein. Neururer, der einen Hinterwandinfarkt erlitt, musste reanimiert werden. Der Fußballtrainer wurde zunächst ins Bergmannsheil gebracht und von dort ins Marienhospital zum Herzspezialisten Professor Heinrich Blanke. Hier liegt er derzeit im Künstlichen Koma.

Neururer sollte Public Viewing in Herne moderieren

Neururer, der zuletzt bis Oktober 2009 den MSV Duisburg trainierte und früher u.a. Trainer bei Schalke 04, dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln war, sollte eigentlich während der Fußball-EM das Public Viewing im Garten des Park-Hotels in Herne moderieren – zusammen mit Fußball-Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer. Das Public Viewing fand am Abend dennoch statt.

Neururers Karriere

Manfred Hendriock



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