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Regionalliga-Relegation

Harter Brocken für den SV Lippstadt - Tagesform entscheidet gegen Velbert

05.06.2012 | 06:00 Uhr
Ein harter Brocken erwartet den SV Lippstadt. Benjamin Pahlke und Co. spielen gegen den Tabellenvierten der NRW-Liga. Foto: Sellmann

Lippstadt.  Losglück war das sicher nicht. SSVg. Velbert heißt am 7. und 10. Juni der Gegner des Westfalenliga-Meisters (Staffel 1) in der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Regionalliga. Der SV Lippstadt hat eindeutig den härtsten Brocken erwischt.

Velbert – eine Mannschaft vom Niederrhein – beendete die Saison in der NRW-Liga auf Rang vier mit 62 Punkten und 76:51-Toren hintern den Aufsteigern Viktoria Köln, SF Siegen und MSV Duisburg II. Seit feststeht, dass die Teilnahme an der Relegationsrunde zur Regionalliga gesichert ist, hat die Elf um Spielmacher Markus Kaya alle Begegnungen gewonnen: 4:2 bei Arminia Bielefeld II, 1:0 gegen Alemannia Aachen II und 6:0 bei Westfalia Herne.

Respekt auf beiden Seiten

„Das wird nicht leicht“, weiß SV-Sportkoordinator Dirk Brökelmann. „Velbert hat eine sehr starke Mannschaft. Wir stellen uns dieser Aufgabe und wollen trotzdem den Aufstieg in die Regionalliga schaffen.“ Erste Reaktion aus Velbert : „Das ist eine Herausforderung für uns. Ich schätze Lippstadt als stärksten Gegner ein“, bekräftigt SSVg-Vorstand Ralf Koeppe. „Wenn wir uns in diesen beiden schweren Spielen durchsetzen, sind wir verdient aufgestiegen!“

Gespielt wird zunächst am Donnerstag (Fronleichnam) um 15 Uhr in Velbert. Beim Rückspiel am Sonntag (15 Uhr) rechnet der SV Lippstadt mit rund 4000 Zuschauern im Stadion am Waldschlösschen. „Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren“, sagt Brökelmann.

Trainer hat Gegner zweimal beobachtet

SV-Trainer Daniel Farke (r.) und Co-Coach Mirko Vogt haben den Gegner zweimal beobachtet. Foto: Sellmann

Zusammen mit Trainer Daniel Farke und Co-Coach Mirko Vogt hat er den Gegner schon zweimal beobachtet. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Die NRW-Liga ist eine ganze starke Liga . Wir müssen in den Play-Offs zweimal eine sehr gute Tagesform zeigen“, sagt Lippstadts Sportkoordinator. Er rechnet übrigens fest damit, dass Trainer Farke auch in der neuen Saison – egal ob Regional- oder Oberliga - Teamchef bleiben möchte. Dirk Brökelmann: „Ich bin da sehr optimistisch.“ Bis jetzt hat Farke seinen Vertrag noch nicht verlängert. Entscheidende Gespräche sind nach den Relegationsspielen anberaumt.

Beeindruckende Westfalenliga-Bilanz

Der SV 08 geht mit einer beeindruckenden Westfaliga-Bilanz von 87 Punkten und 97:25-Toren in die Play-Offs. An 32 Spieltagen blieb der Meister ungeschlagen. Nur die Partie am zweiten Spieltag in Gievenbeck ging verloren. Brökelmann: „Unsere Mannschaft wird vorher intensiv trainieren. Alle Jungs freuen sich auf die Relegationsspiele. Wir müssen niemanden mehr besonders motivieren. Bis auf die Langzeitverletzten werden wir in Bestbesetzung antreten.“

SV Lippstadt hat Pech im Pokal

Kray zieht großes Los gegen KFC Uerdingen

Den größten Jubel nach der Auslosung gab es beim VfB Hüls . Der NRW-Liga-Siebte zog ein Freilos und steigt direkt in die Regionalliga auf. Nur mühsam hatte Hüls die Qualifikation am vergangenen Sonntag überhaupt geschafft. Das große Los zog der Niederrheinliga-Meister FC Kray. Die Essener treffen auf den KFC Uerdingen. Sie kamen vor einem Jahr erst aus der Landesliga und können nun den Durchmarsch bis in die Regionalliga schaffen. Der Meister der Westfalenliga 1, SG Wattenscheid 09, tritt gegen die SV Bergisch-Gladbach an.

Hartwig Sellmann



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