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TuS Erndtebrück

Verwandlungsfähige Erndtebrücker

25.05.2012 | 19:31 Uhr
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Verwandlungsfähige Erndtebrücker

Erndtebrück.   TuS Erndtebrück - SC Westfalia Herne (Mo., 15 Uhr).

Der Tabellenletzte Westfalia Herne kommt am Montag (15 Uhr) in den Pulverwald und der Drittletzte TuS Erndtebrück ist ausnahmsweise mal Favorit. Die Rolle nimmt Erndtebrücks Trainer Peter Cestonaro gelassen an. „Ist doch klar, dass jeder jetzt nach unserem 2:1-Sieg gegen KFC Uerdingen einen Sieg zu Hause erwartet. Aber Vorsicht. Herne hat 2:0 gegen Ahlen gewonnen, die werden sich nicht 90 Minuten lang ergeben. Das wird kein Selbstläufer, auch in diesem Spiel müssen wir viel investieren.“

Drei Spiele in sechs Tagen

Richtig gut gespielt hat Erndtebrück gegen Uerdingen, lobt auch der Trainer. Da hat die Mannschaft ihre Tugenden Einsatz und Kampfeswillen gezeigt und den Favoriten niedergerungen. Jetzt sind die Rollen anders verteilt.

Aber schon drei Tage später gelten die Erndtebrücker im Pokalfinale gegen SF Siegen wieder als der Underdog. Peter Cestonaro hat das Pokalspiel zwar schon im Hinterkopf, aber der Fokus liegt naturgemäß auf der nächsten Partie. Mit anderen Dingen will er sich nicht weiter beschäftigen. Erndtebrück könnte schließlich noch an Hombruch vorbeiziehen, das Restprogramm zu Hause gegen Herne und dann auswärts gegen den Vorletzten RW Ahlen lassen solche Gedankenspiele zu. Sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen, das wäre ein toller Abschluss der Saison, die etliche Höhen und Tiefen für Erndtebrück bereit hielt.

Peter Cestonaro: „Hombruch interessiert uns nur nebenbei. Wir können es auch nicht beeinflussen. Natürlich wollen wir gegen Herne gewinnen. Aber wir haben drei Spiele in sechs Tagen. Wir gehen die Sache dennoch guten Mutes an. Mal sehen, was am Ende dabei herauskommt. Während der Saison sind schon einige unruhig geworden, aber wir haben uns gefangen.“ Die Erkenntnis ist gewachsen, dass man auch gegen die vermeintlich großen Mannschaften mithalten kann. Aber auch da ist Cestonaro mit Blick auf die kommende Saison vorsichtig. „Man muss abwarten, wer dann alles in der Liga spielt. Wattenscheid, Ennepetal oder Erkenschwick sind sicherlich keine leichten Gegner. Auch das wird eine schwierige Saison.“

Und dann auch wieder mit unterschiedlichen Rollen, mal als Underdog, mal als Favorit.

Klaus Mütherig

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