Veideman sichert Roosters 4:3-Sieg in Hamburg
05.03.2010 | 22:51 Uhr 2010-03-05T22:51:00+0100
Hamburg. Trotz dreimaligen Rückstandes haben sich die Roosters in Hamburg durchgesetzt und durch zwei Tore im letzten Drittel drei wichtige Punkte verbucht. Der Erfolg sicherte ihnen den Sprung auf Platz zehn. Mit dem gestrigen Spieltag hat sich der Kampf um die Pre-Play-offs verschärft.
Das Spiel begann mit 15-minütiger Verspätung. Denn Maximillian Brandl hatte beim Aufwärmen eine Scheibe der Bande abgeschossen - schon zum zweiten Mal in dieser Saison nach seinem „Volltreffer” in Berlin.
Die Iserlohner verzichteten auf den Einsatz von Verteidiger Stefan Langwieder, weil sie mit nur fünf Abwehrspielern agieren wollten. Aber wieder einmal gerieten sie früh in Rückstand. Und wieder einmal mussten sie ein Unterzahltor schlucken. Denn ein Scheibenverlust im Angriff ermöglichte Clarke Wilm den finalen Pass auf Francois Fortier, der Danny aus den Birken ausspielte (7.).
Dieser Rückschlag zeigte eine Weile Wirkung. Aber nach Michael Wolfs Handgelenksschuss, der vom zunächst starken Robert Goepfert pariert wurde (8.), ging es aufwärts. Und fünf Minuten später konnten die Roosters und ihre rund 250 mitgereisten Fans jubeln. Denn nachdem er schön bei Überzahl freigespielt worden war, glich Wolf aus (13.).
Lange konnte der IEC den Ausgleich jedoch nicht genießen. Nur 100 Sekunden später traf Vitalij Aab praktisch wie aus heiterem Himmel bei einer angezeigten Strafe. Den ersten Versuch konnte aus den Birken noch abwehren, aber den zweiten nicht. Hier sah der Goalie nicht gut aus, sein Gegenüber, bei den Hanseaten schon zum dritten Mal „Spieler des Monats”, hinterließ bis dahin den stärkeren Eindruck. Und weil er auch den Schuss von Mads Christensen parierte, blieb es beim Pausen-Rückstand.
Deutlich verbessert kamen die Gäste aus der Kabine und übernahmen die Initiative. Und nach einem guten Powerplay zirkelte Ryan Ready im zweiten Versuch die Scheibe zum 2:2 unter die Latte (28.). Nun spielten nur noch die Gäste. Aber es gelang ihnen nicht, die zusehends fahriger werdende Freezers-Defensive entscheidend unter Druck zu setzen, die durchaus mögliche Führung wurde verpasst. Ja es kam sogar noch schlimmer. Und wiederum fiel dieses Gegentor wie ein Blitz aus heiterem Himmel, als Clarke Wilm der Scheibe die alles entscheidende Richtungsänderung verlieh (39.). Das war die eiskalte Dusche kurz vor der Pause, den Ausgleich verhinderte Sekunden später Goepfert gegen Wolf.
Doch der Schlussmann sollte im letzten Durchgang zur mitentscheidenden Figur werden. Denn den Ausgleich, der Robert Hock zugeschrieben wurde, verursachte er praktisch selbst, als er sich die Scheibe aus spitzem Winkel ins eigene Netz schlug (45.). Das war die Wende. Nun spielte der IEC weitaus cleverer, aber auch glücklicher, weil Aab kurz darauf das leere Tor verfehlte (47.). Und so war am Ende der Weg frei zum Sieg. Den machte Adrian Veideman perfekt, als er mit seinem ersten Treffer vier Minuten vor dem Ende die Scheibe zum wichtigen Sieg über die Linie stocherte.
Hamburg Freezers: Goepfert - Ratchuk, Biron; Dotzler, Karalahti; Retzer, Walter - Fortier, Wilm, Aab; King, Barta, Mueller; Tripp, Loppi, Pielmeier; Henrich, Ostwald, Brandl
Iserlohn Roosters: aus den Birken - Wilford, Ardelan; Insana, Danielsmeier; Veideman - Ready, Swanson, Giuliano; Wolf, Hock, Hancock; D. Sparre, Christensen, Roy; Hommel, Rupprich, K. Sparre
Schiedsrichter: Brill (Zweibrücken)
Strafen: Hamburg 10, Iserlohn 4
Zuschauer: 6 185
Tore: 1:0 (6:17) Fortier (Wilms/4-5), 1:1 (12:13) Wolf (Ardelan, Christensen/5-4), 2:1 (13:53) Aab (Wilm, Fortier/6-5), 2:2 (27:30) Ready (Swanson, Roy/5-4), 3:2 (38:43) Wilm (Retzer, Aab), 3:3 (44:01) Hock (Wolf, Hancock), 3:4 (55:43) Veideman (Hancock, Wolf)
Paul Gardner (Hamburg): „Das ist eine ganz bittere Niederlage zu diesem Zeitpunkt der Saison. Vielleicht können einige unserer Spieler unter dem Druck nicht spielen. Aber wenn zu viele Zuschauer auf dem Eis stehen, kann man auch kein Spiel gewinnen. Wir hatten praktisch nur eine richtige Sturmreihe zur Verfügung.”
Ulrich Liebsch (Iserlohn): „Das war ein sehr enges und ausgeglichenes Spiel. Aber im letzten Drittel hat meine Mannschaft eine große Moral gezeigt und durch ihren Willen am Ende auch verdient gewonnen. Wir haben wichtige Punkte im Kampf um Platz zehn erlangt.”
19:16
@2: 100% ig korrekt. es interessiert kaum mehr jemanden. außerdem ist alles gesagt. das ist nicht gut, aber es ist so. so lange die teams mit dem pleitegeier im wappen weiter ungestraft die lige bevölkern, wird die leicht amateurhafte aber immerhin solide iserlohner strategie nicht lohnen. man kann davon ausgehen, dass eishockey in iserlohn mit platz elf und der ganzen schönrederei nicht funktioniert, auch das ist nicht gut, aber es ist so.
18:17
#3 die war diesesmal ihnen vorbehalten,
prima iec
17:41
Na, für eine dumme Antwort scheint es ja noch zu reichen ;-)
MFG
16:38
Warum keiner mehr was schreibt?
Weils keinen mehr Interessiert!
16:13
Hallo ikz-leser ich wollte mal fragen warum noch keiner was negatives geschrieben hat.Das liegt bestimmt daran weil sie 3 mal einen rückstand aufgeholt haben und gewonnen haben? Wenn die Mannschaft verloren hätte ständen hier mind. an die 5 kommentare wie ******* die Mannschaft ist etc.