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Volleyball, 2. Bundesliga

Spitzenreiter zu stark für Iserlohn Panthers

21.12.2008 | 17:08 Uhr
Spitzenreiter zu stark für Iserlohn Panthers

Iserlohn. Der bereits im Vorfeld übermächtig erscheinende Spitzenreiter aus Potsdam erwies sich dann auch in der Realität als eine Nummer zu groß für die Zweitliga-Volleyballerinnen der Iserlohn Panthers - und das im wahrsten Sinne des Wortes.

Volleyball, 2. Damen-Bundesliga Nord: Iserlohn Panthers - SC Potsdam 0:3 (22:25, 22:25, 20:25). Der letzte Ballwechsel spiegelte genau das wider, was an diesem Tag den Unterschied zwischen zwei Teams ausmachte, die sich ansonsten nichts schenkten und über weite Phasen auf Augenhöhe agierten. Nach guter Annahme auf Seiten der Gäste setzte Potsdams Zuspielerin einmal mehr perfekt ihre Mittelblockerin Ramona Stucki in Szene, die den Ball krachend im Feld der Iserlohnerinnen versenkte. „Gegen den überragenden Mittelblock des Spitzenreiters mit den beiden erstligaerfahrenen Stucki und Landvoigt, die unserem Block körperlich einfach zu überlegen waren, haben wir in der gesamten Partie kein Mittel gefunden”, kannte auch Trainerin Judith Siebert nur zu gut den Hauptgrund für die erste Heimniederlage.

Ansonsten täuschte das glatte Ergebnis aber über den wahren Spielverlauf einer Partie hinweg, in der sich die Panthers deutlich verbessert gegenüber den zuletzt schwachen Vorstellungen präsentierten. Von Beginn an sah man den Iserlohner Raubkatzen an, dass sie vor 275 Fans unbedingt Wiedergutmachung betreiben wollten. Mit unbändigem Kampfgeist konnte Iserlohn immer wieder den Rückstand verkürzen, den man sich gleich zu Beginn durch drei leichte Fehler eingehandelt hatte. Beim Stand von 22:22 gelang sogar erstmals der Ausgleich, doch zur Satzführung sollte es nicht reichen, weil einmal mehr Potsdams Mitte zuschlug.

Der ausgeglichene zweite Satz bot dann ebenfalls durchweg gute Volleyball-Unterhaltung, wobei endlich auch wieder der Iserlohner Außenangriff mit Isabel Schneider und Carola Brinkmann Akzente setzen konnte. Der Lohn jedoch blieb erneut aus, aber noch dachte auf Iserlohner Seite niemand an Resignation. Erst als beim Stand von 9:11 Potsdam vier Punkte in Folge gelang, war die Entscheidung in einer Partie gefallen, die trotzdem Hoffung für den Rest der Saison macht.



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