Spitzenposition wurde verteidigt
14.03.2011 | 16:49 Uhr 2011-03-14T16:49:00+0100
Hannover. (hc) In der Hannover kam es nach knapp 20 Jahren wieder zu einem Radball-Bundesligaspieltag. Beim ersten Rückrundendurchgang verteidigten Heiko Cordes/Daniel Endrowait zwar den ersten Platz in der 2. Liga, doch mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage fiel die Bilanz deutlich schlechter aus als noch in der Hinrunde. Ebenfalls sieben Punkte errangen Uwe Hehmann und Axel Schön (Iserlohn II), die damit erstmals in dieser Saison über den Strich auf Rang neun kletterten, einen Nicht-Abstiegsplatz.
Im vereinsinternen Duell zeigten Schön/Hehmann eine konzentrierte Leistung und nutzen die Fehler ihrer Vereinskameraden aus. Stets in Führung liegend, ließen sie die „Erste“ kommen und lauerten auf Konter. Cordes/Endrowait fanden nicht ihren Rhythmus, schafften allerdings den 3:3-Ausgleich kurz vor Ende. Für Iserlohn I hieß der nächste Gegner Leeden, und der Auftakt war vielversprechend. Bereits nach 20 Sekunden ging man per Eckball in Führung. Doch die Tecklenburger glichen postwendend aus und gingen nach einem Strafball sogar in Führung. Und es kam noch schlimmer für die Iserlohner, die zur Pause 1:4 hinten lagen. Sie bäumten sich zwar noch einmal auf, aber am Ende stand die 5:6-Niederlage zu Buche. Gegen Bremen-Oberneuland ging es darum, den Spieltag nicht völlig aus dem Rahmen fallen zu lassen. Die Pfeiler begannen konzentriert, und nach zwei Minuten zog Endrowait knallhart ab. Der Bremer Torhüter bekam die Hände nicht schnell genug vor das Gesicht und wurde voll getroffen. Erste Diagnose: Kieferbruch. Damit war das Spiel gelaufen, weil Bremen keinen Ersatzmann stellen konnte. Die Partie wurde 5:0 für Iserlohn gewertet. Zum Abschluss zeigten die Pfeiler ihre beste Leistung und besiegten Aufsteiger Hannover 5:1.
Schön/Hehmann setzten sich ebenfalls gegen den Gastgeber Hannover durch (5:3). Hehmann hielt während des gesamten Spieltages deutlich verbessert, während Schön sich immer mehr in seiner Rolle als Feldspieler zurecht findet. Gegen Leeden wurde es ein großes Kampfspiel, an dessen Ende der Schiedsrichter spielentscheidend eingriff. Zur Pause lagen die spielfreudigen Waldstädter 1:3 hinten, aber sie steckten nicht auf. Die Pfeiler kämpften sich Tor für Tor heran und standen 50 Sekunden vor Schluss vor dem 4:4-Ausgleich. Als Leedens Torhüter den Ball regelwidrig abwehrte, gab es nicht den fälligen Viermeter-Strafball, statt dessen angelte sich der bereits ausgespielte Leedener Feldspieler das Spielgerät und traf zum 5:3. Die letzte Partie gegen Bremen entfiel auch für Schön/Hehmann, es gab ein kampfloses 5:0.
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