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Roosters mit neuen Sturmreihen beim Team der Stunde

30.10.2009 | 14:20 Uhr
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Roosters mit neuen Sturmreihen beim Team der Stunde

Iserlohn. Mit komplett veränderten Sturmreihen gehen die Iserlohn Roosters nach zwei Niederlagen in Folge in das freitägliche Gastspiel beim ERC Ingolstadt, der aus den letzten sechs Spielen 15 Punkte holte und so etwas wie die Mannschaft der Stunde ist.

„Wir haben jetzt ein Drittel der Saison gespielt. Vielleicht kann man durch Änderungen nun noch mehr aus der Mannschaft herausholen”, begründet Trainer Ulrich Liebsch das Wechselspiel. Solche Umstellungen seien hilfreich, um möglicherweise eingeschliffene Dinge zu verändern und neue Motivationen zu schaffen. So rückt Danny Sparre an die Seite von Michael Wolf und Robert Hock, Mads Christensen stürmt neben Jimmy Roy und Ryan Ready, komplett neu ist die Formation mit Brian Swanson, Quinn Hancock und Christian Hommel. „Try-out”-Spieler Jeff Giuliano, der sicherlich noch die Folgen der Zeitumstellung spüren wird, spielt mit Kris Sparre und Steven Rupprich. Unverändert bleibt die Defensive mit Sebastian Jones als Verteidiger Nummer sieben. Im Tor werden sich am Wochenende Sebastian Stefaniszin und Danny aus den Birken abwechseln.

Trainer Ulrich Liebsch. (Foto: Thomas Nitsche)

Die Ingolstädter haben nach einigen Startproblemen einen richtig guten Lauf. „Sie spielen ihr Talent voll aus”, lobt Liebsch die Bayern, die allerdings nur einen Punkt besser sind als die Sauerländer. Überraschend kommt der Höhenflug der Panther für ihn nicht, denn er stuft sie so stark wie Berlin ein: „Von der Besetzung her müssen die ganz vorne mitspielen.”

Bob Wren auf Platz vier der Scorerliste

Überragend agiert der Ex-Iserlohner Bob Wren, der sich auf Platz vier der Scorerliste gespielt hat und bei der knappen Niederlage in Mannheim am letzten Sonntag sogar die Adler-Fans verzückte. Bärenstark ist auch Thomas Greilinger, der punktgleich mit IEC-Kapitän Robert Hock die Scorerliste anführt und sich mit zehn Treffer auf Augenhöhe mit Michael Wolf befindet.

Entgegengesetzt verläuft die Formkurve beim sonntäglichen IEC-Gast Nürnberg Ice Tigers. Vor deren Donnerstagspiel gegen Straubing haben die Franken acht Spiele in Serie verloren und nur zwei Punkte geholt, verbunden mit dem Absturz auf den vorletzten Platz. Der letzte Sieg war ein 6:2 - über Iserlohn.

Michael Topp

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