Interesse geweckt, „Kracher“ geholt
13.06.2012 | 16:48 Uhr 2012-06-13T16:48:00+0200
Iserlohn. Mit ihrem Drei-Jahres-Plan biegen die Basketballer von NOMA Iserlohn in der kommenden Saison auf die Zielgerade ein. In der Serie 2012/13 soll die Zweitliga-Rückkehr gelingen.
Auf die entscheidende Phase dieses Projektes stimmten Manager Michael Dahmen und Trainer Matthias Grothe nun auch die Sponsoren der Korbjäger ein. In den Räumen des Hauptsponsors NOMA, der den Waldstädtern auch im kommenden Jahr weiter die Treue hält, begrüßte dessen Geschäftsführer Norbert Masztalerz zahlreiche Gönner und Freunde zur jährlichen Zusammenkunft.
Anschließend zog Coach Grothe die sportliche Bilanz und nahm den Hinweis von Manager Dahmen auf, dass es dem sportlichen Leiter gelungen sei, jene acht Spieler zu halten, die man halten wollte. „Da stehe ich jetzt natürlich unter Erfolgsdruck“, stellte er fest und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Manager Dahmen skizzierte im weiteren Verlauf seine Vorstellungen für die kommende Serie und betonte seine Absicht, das Projekt Basketball in Iserlohn auf eine breitere Basis stellen zu wollen. „Hierzu möchten wir einen Wirtschaftsbeirat installieren, der sechs oder sieben Mitglieder hat“, machte Dahmen deutlich und erhielt für seinen Vorstoß im Kreis der Sponsoren eine gute Resonanz, so dass er optimistisch ist, dass das Gremium zu Beginn des Jahres 2013 seine Arbeit aufnehmen kann, um mit vereinten Kräften die wirtschaftlichen Voraussetzungen für die zweite Bundesliga zu bereiten.
„Wir haben es erneut geschafft, mehr Leute zu interessieren“, so Michael Dahmen, der einige neue Gesichter begrüßen konnte. Der Verein ist gut aufgestellt, stark und selbstbewusst, zudem organisatorisch und finanziell im Plan. Um diese Zustandsbeschreibung zu untermauern, verkündete Dahmen im Kreis der Sponsoren schließlich noch exklusiv den letzten Baustein für das Team der Saison 2012/13. Der heißt Greg Baker und ist ein 1,95 Meter großer, 28-jähriger Amerikaner, der zum Vorbereitungsauftakt am 6. August mit seiner Frau in Iserlohn erwartet wird. Der Flügelspieler blickt in seiner Vita unter anderem auf zwei erfolgreiche Jahre in der Pro A zurück und ist laut Dahmen „ein Kracher“.
Dass der Verein NOMA Iserlohn aber auch in seiner Gesamtheit gut aufgestellt ist, machte der Manager an der sportlichen Bilanz aller Teams deutlich. Die Rückkehr der Damen-Mannschaft in die Oberliga spielte dabei ebenso eine Rolle wie der (ungeschlagene) Aufstieg der Zweitvertretung in die Landesliga. Für den Erfolg der Jugendarbeit steht derweil der Sprung des U16-Teams in die NRW-Liga. Nicht zu vergessen sind auch jene Iserlohner Akteure, die aufgrund der Kooperation mit Phoenix Hagen in den Nachwuchs-Bundesligen spielen. „Wir haben fast jede heimische Grundschule besucht und Talente gesichtet“, erläuterte Dahmen und spannte den Bogen bis hin zu jenen Akteuren, die in der ersten Mannschaft „aus dem eigenen Stall stammen“. Dass auch im kommenden Jahr wieder einige Talente mit der „Ersten“ trainieren, ist bereits beschlossene Sache und rundet das NOMA-Nachwuchskonzept ab.
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