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Basketball-Regionalliga

Houstons Händchen sichert NOMA Iserlohn dritten Sieg in Serie

14.02.2010 | 17:14 Uhr
Houstons Händchen sichert NOMA Iserlohn dritten Sieg in Serie

Iserlohn. Dritter Sieg in Folge für die Regionalliga-Basketballer von NOMA Iserlohn. Mit einer Vorstellung, bei der es deutlich mehr Licht als Schatten gab, siegten die Kangaroos verdient gegen eine starken Neuling aus Münster.

Basketball-Regionalliga: NOMA Iserlohn - UBC Münster 102:88 (26:12/48:36/74:59). Mit Verspätung begann diese Nachholpartie, weil die Gäste wegen des Schneefalls erst eine Viertelstunde vor Spielbeginn vollzählig waren. Der Iserlohner Konzentration auf diese knifflige Aufgabe tat dies aber keinen Abbruch. Münster machte wie erwartet Druck auf die Iserlohner Distanzschützen und versuchte selbst, jenseits der 6,25-m-Linie zum Erfolg zu kommen (9:9, 4.).

Mit einer kleinen taktischen Änderung verschafften sich die Gastgeber dann aber schon den letztlich spielentscheidenden Vorteil. Jerrell Houston wich fortan auf die Flügelposition aus und sorgte mit seinen Punkten zusammen mit dem in Korbnähe nicht zu stoppenden Frank Benson für das 26:11 (10.).

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste zwar etwas besser ins Spiel, konnten den Rückstand aber nicht nennenswert verkürzen. Zwar leisteten sich die Iserlohner immer wieder Fehler durch schlampige Abspiele oder leicht vergebene Wurfchancen, mit einer soliden Leistung in der Verteidigung blieb man aber stets Herr des Geschehens.

Diese Kontrolle über das Spiels drohten die Gastgeber kurz nach dem Wechsel zu verlieren. Mit acht Punkten in Serie kam Münster auf 44:48 (24.) heran. Und als auch noch der gut verteidigende Theo Ioannidis mit Foulhöchstzahl ausschied, lag eine Wende im Bereich des Möglichen. Doch da war ja noch Aushilfs-Flügelspieler Houston. Mit sicherem Händchen beendete er die Korbflaute der Hausherren. Derweil legte Benson zehn Punkte in Serie oben drauf, und beim 62:49 (28.) waren die Kräfteverhältnisse wieder zurecht gerückt. Als dann auch noch Dennis Shirvan im Abschluss ein paar Akzente setzte und Benson mit einem spektakulären „Buzzer beater” (Fernwurf mit der Schlusssirene) traf, war die Vorentscheidung gefallen.

Fortan wurde verstärkt gewechselt. Joshua Dahmen fügte sich gut ein und bewährte sich bei der Bewachung von UBC-Spielmacher Heiber. Dem gelangen zwar 33 Punkte, doch der Kräfteverschleiß war bei ihm an der mangelnden Präzision beim Zuspiel zu erkennen. Als Münster noch einmal auf 72:82 verkürzte (35.), drückten Houston und auch Stephen Janzen dem Spiel mit ihren Dreiern den Stempel auf. Das Durchbrechen der Hunderter-Marke blieb erneut Houston mit einem ganz frechen Dreier vorbehalten. Endlich zeigte der Amerikaner einmal, was in ihm steckt.

Markus Wassmuth

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