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Herausforderung European League

16.11.2011 | 17:04 Uhr
Herausforderung European League
Die ERGI fiebert der Euro-Liga-Premiere bei Benfica Lissabon entgegen.

Iserlohn. (wis) Wenn morgen um 10.45 Uhr der Flieger in Köln/Bonn in Richtung Lissabon abhebt, beginnt für den Rollhockey-Bundesligisten ERG Iserlohn die Herausforderung „European League“. Am Samstag um 18 Uhr bestreitet der deutsche Vizemeister seine Auftaktpartie bei Benfica Lissabon, einem der renommiertesten Teilnehmer im Wettbewerb.

„Wir haben eine echte Hammergruppe erwischt“, verweist ERGI-Trainer Marc Berenbeck auf die weiteren Kontrahenten Amatori Lodi (Italien) und Pati Vic (Spanien). In dieser Gruppe sind die Iserlohner krasser Außenseiter, und es ist wohl kein Tiefstapeln wenn der Coach sagt: „Wenn man es nüchtern betrachtet, werden wir Gruppenletzter.“ Sein persönliches Ziel ist es, aus den sechs Partien einen Auswärtspunkt und einen Heimsieg zu verbuchen. An den Qualitäten der Portugiesen und Spanier („Mit dem System und dem hohen Tempo der spanischen Mannschaften haben wir Deutschen immer Probleme“) gibt es keinen Zweifel, Lodi ist ein unbeschriebenes Blatt. „Aber die dominieren derzeit die Liga“, weiß der ERGI-Trainer, dass auch gegen die Italiener die Trauben hoch hängen.

Dass es zum Auftakt nach Lissabon geht, passt ihm gut ins Konzept. „Danach weiß jeder, wo es lang geht und wo wir wirklich stehen.“ Er sieht seine Mannschaft auf gutem Weg zur absoluten und sagt: „Wir sind gut vorbereitet, alle Spieler sind hoch motiviert, und ich bin sicher, dass wir eine starke Leistung abliefern.“

Der Start in der Euro-Liga ist für die ERGI nur dank Sponsorenunterstützung möglich. Klubchef Ralf Henke beziffert die Kosten auf 10 000 bis 15 000 Euro. „Das kann der Verein nicht stemmen, zumal die Einnahmen aus den Heimspielen überschaubar sind.“ Pro Partie könnten an Eintrittsgeldern rund 4000 Euro in die Kasse kommen, doch fast die Hälfte davon muss für die aus dem Ausland anreisenden beiden Schiedsrichter einkalkuliert werden.

Willy Schweer



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