Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Rollhockey

Großer Schritt in Richtung Finale

20.05.2012 | 21:45 Uhr
Großer Schritt in Richtung Finale
Die ERGI gewann im ersten Halbfinale mit 7:2 gegen Darmstadt.

Iserlohn. Das war wieder die ERGI, wie die Iserlohner Rollhockey-Fans sie sehen wollen. Ganz sicher setzte sich Marc Berenbecks Team im ersten Halbfinale durch, und wenn nicht alles täuscht, wird es am 9. Juni der große Showdown gegen Meister RSC Cronenberg eingeläutet.

Rollhockey-Bundesliga: Halbfinale, Spiel 1: ERG Iserlohn – RSC Darmstadt 7:2 (2:0). Die Hausherren hatten nach der reichlich mauen Vorstellung gegen Düsseldorf vor einer Woche etwas gut zu machen. Und man merkte ihnen von der ersten Minute an, dass es um keinen Preis eine erneute Zitterpartie geben sollte. Konzentriert, engagiert und sehr dynamisch legten die Iserlohner los - und sie führten schon nach drei Minuten. Carlos Nuñez hatte für Jorge Fonseca aufgelegt. Das Tor gab Sicherheit, irritierte den Gast aber nicht nachhaltig. Die Darmstädter spielten gut mit, sie hielten gleichfalls das Tempo hoch und lauerten auf ihre Chance. Die gab es zwar in regelmäßigen Abständen, aber die ERGI-Defensive arbeite diesmal konsequent, und Keeper Patrick Glowka parierte gewohnt souverän.

Wenn man etwas am Spiel der Iserlohner im ersten Durchgang bemängeln musste, dann das fehlende Timing. Zu oft fehlte der klare Torabschluss, die häufige Suche nach einem noch besser postierten Mitspieler war keine gute Idee. Aber zur Pause sah es dennoch gut aus, weil Kai Milewski einen Bender-Schuss zum 2:0 abgefälscht hatte (20.).

Nach forschem Start des RSC in den zweiten Durchgang war es dann Felix Bender selbst, der die Vorentscheidung herbeizuführen schien. Doch Darmstadt konterte postwendend, und fast ebenso schnell antwortete die ERGI durch Fonseca. Das waren drei Tore in kaum mehr als 60 Sekunden, und die Iserlohner hatten jetzt richtig Lust auf mehr. Sie erhöhten noch einmal die Schlagzahl, kombinierten phasenweise absolut sehenswert und machten in Minutenschnelle den Sieg perfekt. Erst Timon Henke per Penalty-Nachschuss, dann Sergio Pereira nach einem schulmäßigem Konter, garniert mit einer Zaubereinlage des Portugiesen vor dem guten RSC-Keeper Warmbier.

Den Schlusspunkt aus Iserlohner Sicht setzte Henke mit einem fulminanten Distanzschuss (46.), ehe Darmstadt mit einem gekonnt ausgespielten Konter die verdiente Resultatsverbesserung gelang. Man konnte schon nachvollziehen, wie die Hessen in zwei Spielen Germania Herringen ausgeschaltet hatten. Aber diese ERGI erwies sich dann doch als eine Nummer zu groß. „Das war heute schon ziemlich gut. Wir haben das Spiel kontrolliert und auch defensiv gut gearbeitet. Aber für das Pokalfinale gegen Cronenberg brauchen wir noch mehr Power“, resümierte Trainer Marc Berenbeck.

Von Willy Schweer



Kommentare
Aus dem Ressort
Kann der SSV den Favoriten ärgern?
Fußball
Das Fußball-Turnier um den FIN-Cup 2014 geht in seine entscheidende Phase. Nach dem Abschluss der Gruppenphase findet an diesem Freitag am Hemberg-Nordhang das Halbfinale statt. Dort ermitteln die jeweiligen Gruppenersten und Zweitplatzierten die beiden Finalisten für das Endspiel am Sonntag (16...
Teamgeist soll den Roosters den Weg in die Top Ten ebnen
Ausblick
Am Anfang der nächsten Woche geht es erstmals aufs Eis für die Iserlohn Roosters. Noch gibt es eine offene Position im Sturm, aber auch schon die klare Zielsetzung, unter die besten Zehn der Liga zu kommen. Coach Pasanen: „Die Liga wird enger, jeder kann jeden schlagen.“
Montags ist Zeit für Herzensangelegenheiten
Gesundheitssport
Die etwa 30 Frauen und Männer reden aufgeregt durcheinander. Es herrscht eine lockere Stimmung unter den Sportlern, die nur darauf warten, dass die Übungsleiterinnen Astrid Handtke-Broweleit und Christiane Germakowsky das Startsignal geben. Einige von ihnen haben sich für den anstehenden...
Gelungenes Experiment: Ein Marathon in Barfußschuhen
Leichtathletik
Ganz normale Marathonläufe hat er natürlich auch schon bestritten, und das bei einem aktuellen Hausrekord von 3:09 Stunden ausgesprochen flott. Aber den Iserlohner Christian Mausbach reizt seit Jahren die besondere Herausforderung und zuweilen des Extreme - wie den Zugspitzlauf.
„WM ein abschreckendes Beispiel“
Fußball
Das zentrale Thema dieses Saisonvorbereitungslehrgangs der DFB-Schiedsrichter lag auf der Hand: Die Weltmeisterschaft in Brasilien und die kritikwürdigen Darbietungen mancher Referees. „Normalerweise lernt man ja von einer WM, aber diesmal haben wir vor Augen geführt bekommen, was man alles nicht...
BVB-Kapitän
Sebastian Kehl ist als BVB-Kapitän abgetreten - wer soll sein Nachfolger werden?

Sebastian Kehl ist als BVB-Kapitän abgetreten - wer soll sein Nachfolger werden?

 
Fotos und Videos
Großes Finale der Westfalen YoungStars
Bildgalerie
Fotostrecke
22. IKZ-Jedermann-Triathlon
Bildgalerie
Fotostrecke
TV Lössel feiert Klassenerhalt
Bildgalerie
Fotostrecke
24-Stundenlauf am Seilersee
Bildgalerie
Fotostrecke